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Kaum Krisenstimmung bei Ford

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„Ford – die tun was“ lautete jahrelang der Werbeslogan der Kölner. Er könnte heute nicht aktueller sein: Marketing- und Verkaufschef Jürgen Stackmann ist Krisenstimmung derzeit eher fremd, auch wenn Ford im ersten Quartal europaweit rund 60 000 Autos weniger verkauft hat als im Vorjahreszeitraum. Die Kölner schlagen sich aber deutlich besser als viele andere Hersteller und präsentieren sich im Frühjahr 2009 mit einer sehr jungen Modellpalette und einigen Neuheiten.

Mit Ka und Fiesta

Mit Ka und Fiesta hat Ford gleich zwei recht neue Modelle im dank der Abwrackprämie boomenden Kleinst- und Kleinwagensegment im Programm. Der Fiesta schaffte es im März 2009 sogar, den Dauerbrenner VW Golf als Europas meistverkauftes Auto von Platz 1 zu verdrängen. Und vor allem hat die amerikanische Konzernmutter bereits vor zwei Jahren ihre Hausaufgaben gemacht und Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, die jetzt Früchte tragen. Während General Motors und Chrysler ums Überleben kämpfen, investiert Ford in den USA bereits wieder kräftig. Dort sollen zum Beispiel künftig auch Europäer wie der Fiesta und der Transit Connect Karriere machen.

Gewinner auf dem deutschen Pkw-Markt

Mit knapp 30 Prozent mehr Neuzulassungen als im April 2008 gehörte Ford im vergangenen Monat zu den Gewinnern auf dem deutschen Pkw-Markt. [foto id=“70528″ size=“small“ position=“right“]In Europa stieg der Marktanteil im ersten Quartal um einen halben Prozentpunkt auf 9,4 Prozent und erreichte im März mit zehn Prozent sogar erstmals seit achteinhalb Jahren ein zweistelliges Ergebnis.

Ford Fiesta

Der Erfolg der Kölner beruht nicht zuletzt auf dem Fiesta. Er hat es nach neun Monaten bereits auf 250 000 Einheiten gebracht – so viele wie noch keine Generation der Baureihe vor ihm. Mit dem neuen und in der Basisversion 15 000 Euro teuren Econetic steht außerdem ein Modell zur Verfügung, das mit einem Normverbrauch von 3,7 Litern Diesel pro 100 Kilometer die magische 100-Gramm-Grenze beim CO2-Ausstoß unterschreitet. In dieser Version ist der Fiesta eines der abgasärmsten Autos seiner Klasse. Ab 1600 Umdrehungen rät die Schaltempfehlungsanzeige dem Fahrer, einen Gang höher zuschalten. Dabei überzeugt der 66 kW/90 PS starke 1,6-Liter-Motor auch im fünften und letzten Gang noch mit ausreichenden Durchzugswerten. Auch der Fiesta Econetic steht in Sachen agiles Fahrwerk dem Focus nicht nach, das zudem aus aerodynamischen Gründen um knapp einen Zentimeter tiefer gelegt wurde.

Mondeo LPG

Mit dem ab sofort verfügbaren Mondeo LPG hat Ford seine Palette an Fahrzeugen mit LPG (Liquefied Petrol Gas) um eine Besonderheit erweitert. Der Mondeo kann nicht nur wie andere LPG-Fahrzeuge wahlweise mit Autogas oder Benzin fahren, sondern ist trivalent ausgelegt: Alternativ darf auch Bioethanol getankt werden. Die Motorleistung beträgt 107 kW/145 PS und ist im Gasbetrieb nur geringfügig niedriger (104 kW/141 PS). Der Einstiegspreis für das Fahrzeug mit einer Gesamtreichweite von über 1000 Kilometern liegt bei 27 500 Euro.

lesen Sie weiter auf Seite 2: Individualisierungsmöglichkeiten; Ka Grand Prix; Focus RS; Die gute und die schlechte Nachricht

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Individualisierungsmöglichkeiten

Ständig baut Ford auch sein Angebot an Individualisierungsmöglichkeiten ab Werk aus und trägt damit ebenfalls einem Trend Rechnung. So wurde im vergangenen Monat der Fiesta Sport, zunächst nur als Sondermodell geplant, wegen der großen Nachfrage ins reguläre Lieferprogramm aufgenommen. Der Fiesta Sport verfügt über ein um neun Millimeter tiefergelegtes Fahrwerk, Dachspoiler und weitere aerodynamische Änderungen sowie Sportsitze. Neben den 71 kW/96 PS und 88 kW/120 PS starken Benzinmotoren steht auch der 1,6-Liter-Diesel mit 66 kW/90 PS für das neue Modell zur Verfügung. Besonders attraktiv lässt sich der Innenraum mit dem Individualpaket II gestalten. Für 1230 Euro Aufpreis frischt eine Teillederausstattung in kontrastreichem Blau-Silber das Interieur auf.

Ka Grand Prix

Ebenso farbenfroh und äußerlich dynamisch präsentiert sich beispielsweise auch der Ka Grand Prix. Für 1150 Euro erhält der kleinste Kölner einen besonders sportlichen Anstrich: [foto id=“70530″ size=“small“ position=“left“]Dazu zählen ein auffälliger Rallyestreifen auf Motorhaube, Dach und Heckklappe, seitliche Zierstreifen, farblich abgesetzte Außenspiegel, der farblich eingefasste Kühlergrill und eine verchromte Auspuffblende sowie zweifarbige Sitzpolsterung, Lederlenkrad und weitere Extras. Außen- und Innenpaket können auch einzeln bestellt werden. Besonders gefällig wirkt der Grand Prix in Weiß mit Rot als Kontrastfarbe für die zusätzlichen Designelemente. Die 51 kW/69 PS des 1,2-Liter-Benziners reichen dabei durchaus aus, einen Hauch Sportlichkeit im bunten Stadtflitzer zu vermitteln, dessen Fünfgang-Getriebe sich wunderbar schalten lässt. Alternativ steht ein 1,3-Liter-Diesel mit 5 kW/75 PS zur Verfügung. Weitere Individual-Modelle sind der Ka Tattoo und Ka Digital.

Focus RS

Nicht nur äußerlich, sondern auch in natura extrem sportlich tritt der neue Focus RS an. Mit seinen 224 kW / 305 PS aus 2,5 Litern Hubraum ist er nicht nur das bislang stärkste Modell aus europäischer Ford-Produktion, sondern nach Herstellerangaben auch der schnellste Serienfronttriebler der Welt. [foto id=“70531″ size=“small“ position=“right“]Die Höchstgeschwindigkeit liegt jenseits der 260 km/h und für den Spurt von 0 auf 100 km/h benötigt der RS weniger als sechs Sekunden. Das alles wird begleitet von einem herrlich dumpfen Dröhnen im Cockpit.

Die gute und die schlechte Nachricht

Die gute Nachricht: Mit einem Preis von 33 900 Euro ist der Focus RS wesentlich günstiger als so mancher Sportwagen mit weniger Leistung und lässt sich sogar über die Ford-Faltrate finanzieren. Die beinhaltet eine Vier-Jahresfinanzierung auch ohne Anzahlung einschließlich der Wartungskosten. Nach Ablauf der 48 Monate kann der Kunde das Fahrzeug kaufen, zurückgegeben oder weiter finanzieren lassen. Die schlechte Nachricht: Die für Deutschland vorgesehene Produktion von knapp 650 Fahrzeugen in diesem Jahr ist bereits bis November ausverkauft. Noch einmal so viele Einheiten sind für 2010 vorgesehen. Ford-Verkaufschef Jürgen Stackmann will aber sehen, ob sich nicht doch noch der eine oder andere RS zusätzlich nach Deutschland holen lässt. Was nicht einfach sein dürfte, denn in England, wo der schnelle Focus entwickelt wurde, genießt die Typenbezeichnung schon längst Kultstatus.

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