Klassik trifft Moderne: Belgischer Retrosportler mit Plug-in-Hybrid
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Einen bulligen Sportwagen hat der 2009 wiederbelebte belgische Autobauer „Imperia“ auf die Räder gestellt. Nicht nur das Retro-Design im Stil der 1930er- und 1940er Jahre ist besonders – auch der Antrieb. Unter der langen gewölbten Haube mit großem Kühlergrill verrichtet ein Plug-in-Hybrid mit einer Systemleistung von 252 kW/343 PS seinen Dienst. Das soll für eine Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in vier Sekunden gut sein. Der 1,6-Liter-Vierzylinder mit Direkteinspritzung und Turboaufladung trägt mit 156 kW/209 PS dazu bei.

Auf Knopfdruck kann der Fahrer den sportlichen Belgier auch rein elektrisch fahren – und zwar bis zu 70 Kilometer weit. Den 100 kW/134 PS starken E-Motor speist eine Lithium-Polymer-Batterie, die sich an einer 220-Volt-Steckdose in fünf Stunden aufladen lassen soll.

Beim Exterieur kombinierten die Designer Elemente eines amerikanischen Hot Rod aus den 40er Jahren mit Stilelementen englischer Roadster aus den 30ern à la Morgan. Die runden Formen, [foto id=“424462″ size=“small“ position=“left“]die kleinen Rundscheinwerfer und die ausgestellten, geschwungenen Kotflügel schaffen eine Optik im Retro-Styling. Vom Interieur haben die Belgier indes noch keine Fotos veröffentlicht. Nach Aussage des Herstellers soll der Innenraum puristisch und ohne großen Schnickschnack gestaltet sein.

94 500 Euro ruft der Hersteller auf, und angeblich liegen schon mehr als 300 Bestellungen vor. Wann der GP allerdings zum Kunden rollt, ist noch ungewiss. Moderne Komfortausstattung und Assistenzsysteme gibt es gegen Aufpreis.

Die Marke Imperia baute zwischen 1906 und 1957 Automobile. Der „1100“ von 1923 war gar im Motorsport erfolgreich. Bei Imperia verließen zudem in Lizenz gebaute Autos anderer Marken die Werkshallen, so zum Beispiel Adler und Standard-Vanguard.

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