Konzeptfahrzeug von Johnson Controls: Schlank und elektrisch angetrieben
Konzeptfahrzeug von Johnson Controls: Schlank und elektrisch angetrieben Bilder

Copyright: auto.de

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Als ein Beispiel für die technischen Möglichkeiten im Automobilbau präsentiert jetzt der Zulieferer Johnson Controls auf der IAA (bis 27. September) sein Konzeptfahrzeug re3. Das fahrzeugübergreifende Produktpaket auf Basis eines Kia Ceed zeigt eine neuartige Innenausstattung, ein reichhaltiges Angebot an Elektronik sowie eine zukunftsweisende Batterietechnik. Die Elemente können für alle Modelle der Kompaktklasse abgewandelt und individuell gestaltet werden.


Im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen zeichnet sich das re3 vor allem durch weniger Gewicht und eine innovative Unterbringung der Lithium-Ionen-Batterien für den Elektromotor aus. Angetrieben wird das Fahrzeug rein elektrisch und damit umweltfreundlich mit einer leistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterie. Als besonders pfiffig kann das Raumkonzept zur Unterbringung des Batteriesystems bezeichnet werden.

Die 96 Akkuzellen befinden sich in der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen des Fahrzeugs. Das ist nicht nur platzsparend, sondern soll sich auch aufgrund des niedrigen Schwerpunktes positiv auf die Fahreigenschaften auswirken. [foto id=“102953″ size=“small“ position=“right“]Mit über sieben Kilowattstunden (kWh) soll das Speichermodul genügend elektrische Ladung bieten, um Berufspendler bequem zur Arbeit und wieder nach Hause zu bringen oder der Familie eine ausgedehnte Einkaufsfahrt zu ermöglichen. Eine aktive Kühlung der Zellen sorgt für optimale Betriebsbedingungen. Ein systemübergreifendes Energiemanagement soll die gleichmäßige Ladung und Entladung der Lithium-Ionen-Akkumulatoren (Cell Balancing) gewährleisten.

Die neuartige Anordnung des Batteriesystems sorgt dafür, dass im Fahrzeug Platz für fünf Personen sowie ein vollwertiger Kofferraum erhalten bleiben. Bislang ist der Umgang mit den voluminösen Energiespeichern bei vielen Elektro- und Hybridfahrzeugen eine knifflige Angelegenheit. Die realisierbare Energiedichte, also das Verhältnis von Größe zu Leistungsfähigkeit eines Akkumulators, zwingt Fahrzeugentwickler zu Kompromissen – meist auf Kosten des Stauraums. Entweder wird ein Stück vom Kofferraum für die Akkus benötigt oder die Rücksitzbank kann aufgrund der darunter liegenden Batterietechnik nicht umgeklappt werden.

Die aufgrund der Akkuunterbringung erhaltene Sitzflexibilität hat Johnson Controls genutzt, um die Kommunikationsmöglichkeit zwischen Vorder- und Rücksitzpassagieren zu verbessern. [foto id=“102954″ size=“small“ position=“left“]Mit dem „Conversational Seating“ kann der Beifahrersitz auf einer verlängerten Schiene auf Fondhöhe nach hinten gleiten. Die neue Sitzposition bringt dem Beifahrer mehr Beinfreiheit und eine Interaktion mit dem Rücksitzpassagier, zum Beispiel die Versorgung eines Kleinkindes. Die sogenannte Slim Seats bieten guten Sitzkomfort für die Passagiere und aufgrund ihrer schlanken Lehnen gleichzeitig mehr Platz für die Knie des Fondpassagiers. Erreicht wird das durch eine konventionelle Lehnenstruktur mit einer dünnen Schicht Sitzschaum und einer Komfortschalentechnologie, die sich dem Körper des Passagiers individuell anpassen soll. Zur Reduzierung des Schleudertraumarisikos bei einem Unfall wurde der Sitz um eine Crash-aktive Kopfstütze ergänzt, die im Falle des Aufpralls nach vorn schnellt.

Im Cockpit kommt „EcoSpace“ zum Tragen, eine hybride Cockpit-Struktur aus Kunststoff und Stahl, mit der die Hälfte eines konventionellen Querträgers eingespart werden kann. Der Stahl wird an der Fahrerseite in Form eines Dreibeins, der Kunststoff über die Gesamtbreite des Cockpits eingesetzt. Luftkanäle und die Anbindung an den Airbag werden direkt in die Kunststoffkonstruktion integriert. So sollen sich im Vergleich zu konventionellen Querträgern die Massen bis zu 26 Prozent reduzierten lassen. Dadurch lassen sich mehr Beinfreiheit für den Beifahrer und gleichzeitig große Ablagefächer realisieren. So vergrößerte sich das Handschuhfach um 150 Prozent. [foto id=“102955″ size=“small“ position=“right“]Zudem wurden Instrumententafel und Türverkleidungen aus umweltfreundlichen und sichtbar aus Naturfasern bestehenden Materialien gefertigt. Es soll den Oberflächen ein natürliches Aussehen verleihen, ist aber Geschmackssache.

Elektronische Kontrollfunktionen und Bedienoberflächen wie die der Klimaanlage oder des Radios, die bisher in der Mittel- bzw. Tunnelkonsole untergebracht waren, finden sich nun in der rechten Armauflage des Fahrersitzes wieder. Dort sind sie bequem für Fahrer und Beifahrer zu erreichen. „Unser neues Konzeptfahrzeug kann im aktuell schwierigen Marktumfeld bestehen, da es im Segment der Kompaktklasse innovative Wege mit unterschiedlichen Ausstattungsmöglichkeiten aufzeigt, die Kaufimpulse setzen, beim Konsumenten gefragt sind und mit denen sich unsere Kunden im Wettbewerb voneinander differenzieren können“, meint Detlef Jürss, Vice President Engineering Seating, Interiors and Systems Europe, Africa and South America. 

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