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Kurztest Mitsubishi ASX 2.2 DI-D Automatik: Bis auf die Metalliclackierung komplett
Kurztest Mitsubishi ASX 2.2 DI-D Automatik: Bis auf die Metalliclackierung komplett Bilder

Copyright: Auto-Medienportal.Net

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Über 40 Prozent aller Käufer eines Mitsubishi haben sich in diesem Jahr für den ASX entschieden, im vergangenen Jahr war es fast jeder dritte. Mit dem kompakten Crossover haben sich die Japaner hierzulande also bestens platziert. Längst steht er für die Kompaktklasse der Marke und nicht mehr der Lancer. Aktuelles Spitzenmodell ist der 2.2 DI-D 4WD Automatik Instyle.Wer den beliebten Mitsubishi mit Automatik haben möchte, muss zum 2,2-Liter-Diesel greifen, der mit 110 kW / 150 PS nominell genauso stark ist wie der 1,8-Liter-Selbstzünder mit Handschaltung, aber bei nur geringfügig höherem Normverbrauch 60 Newtonmeter mehr Drehmoment mitbringt, das zudem deutlich früher anliegt.

Auch wenn es nicht danach aussieht,[foto id=“517746″ size=“small“ position=“right“] der ASX ist zu 70 Prozent ein Outlander (der Vorgängergeneration) und teilt sich sogar den Radstand mit dem größeren SUV. Typisch sind beispielsweise die drei großen Drehschalter für die Klimaanlage in der Mittelkonsole. Die klassischen Anzeigeinstrumente liegen in chromumrandeten Tubes, wobei der Tachometer durch ungewohnt feine Skalierung auffällt. Nach wie vor vorbildlich ist die Darstellung des Momentanverbrauchs, bei der sich auch gleich ablesen lässt, ob dieser sich über oder unter dem bisherigen Durchschnitt bewegt.

Gute Automatik

Überzeugen kann die Sechs-Stufen-Automatik. Sie arbeitet nahezu ruckfrei. Bei Bedarf kann der Fahrer über den Wählhebel oder die Schaltwippen am Lenkrad in die Gangwechsel eingreifen. Mitsubishi schaltet dabei dankenswerterweise nicht – wie so viele – nach kurzer Zeit automatisch wieder um, sondern überlässt dabei dem Fahrer die Wahl, wann er wieder in den Automatikmodus zurückkehren möchte. Die Lenkung ist direkt ausgelegt, die Federung komfortabel. Der Motor liefert kräftigen Schub.

Platzangebot in Ordnung[foto id=“517747″ size=“small“ position=“left“]

Trotz der etwas abfallenden Dachlinie ist das Platzangebot auch hinten in Ordnung. Die geteilt umklappbare Rücksitzbank sorgt für ausreichend Flexibilität und einen nahezu ebenen Laderaum bei Ausnutzung der maximalen Kofferraumkapazität.

ASX schwächelt etwas im Detail

So finden sich im Fonds bis auf die beiden Cupholder in der ausklappbaren Mittellehne und eine Tasche in der Fahrersitzlehne keinerlei Ablagemöglichkeiten. Der mittlere Gurt lässt sich beim Umklappen nicht aus der oberen Halterung nehmen. Die Taste für die Innenraumverriegelung leuchtet bei Aktivierung nicht auf und verrät den aktuellen Status nicht. Dazu kommt eine [foto id=“517748″ size=“small“ position=“right“]etwas verwirrende Menüführung beim Multimediasystem mit recht umständlich zu bedienender Navigation.

Keinen Grund zur Klage bietet dagegen die Komplettausstattung des Instyle, angefangen von den Ledersitzen über das Premium-Soundsystem mit Subwoofer im Kofferraum und dem Panaroma-Dach mit LED-Ambientebeleuchtung bis hin zur Rückfahrkamera mit Hilfslinien. Nur die Metalliclackierung bleibt da noch als Sonderwunsch möglich.

Daten Mitsubishi ASX 1.8 DI-D Instyle

Länge x Breite x Höhe (m): 4,30 x 1,77 x 1,63
Motor: Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum: 2268 ccm
Leistung: 110 kW / 150 PS bei 4000 U/min
Max. Drehmoment: 360 Nm zwischen 1500 und 2750 U/min
Durchschnittsverbrauch (nach EU-Norm): 5,8 Liter
CO2-Emissionen: 153 g/km
Abgasnorm: Euro 5
Effizienzklasse: C
Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h
0 – 100 km/h: 10,8 s
Leergewicht / Zuladung: 1645 kg / 465 kg
Gepäckraum: 419 – 1219 Liter
Max. Anhängelast: 1400 kg
Wendekreis: 10,6 m
Bereifung: 215/60 R 17
Preis: 33 590 Euro

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