Im französischen Miramas

Letzte Tests: BMW 1er mit neuer Frontantriebs-Architektur
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Der neue BMW 1er wird in der Premium-Kompaktklasse neue Maßstäbe im Bereich Fahrdynamik setzen und zudem deutlich mehr Platz im Innenraum bieten. Derzeit absolvieren getarnte Vorserienfahrzeuge der dritten 1er- Generation Abstimmungsfahrten auf dem BMW-Testgelände im südfranzösischen Miramas. Vorausgegangen waren fünf Jahre intensiver Entwicklungsarbeit und der Wechsel auf eine moderne Frontantriebs-Architektur.

Mehr Platz und leichter Einstieg im Fond

Der neue BMW 1er soll sowohl mit dem neuen Frontantrieb als auch mit dem Allradantrieb BMW xDrive ein Plus an Agilität bieten. Dafür haben die Münchner Erfahrungen umgesetzt, die sie mit ihren frontgetriebenen Modellen gesammelt haben. Ein wichtiger Baustein ist die aus dem BMW i3s bekannte ARB-Technologie (Actornahe Radschlupfbegrenzung), die jetzt ihre Premiere in einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor feiern wird. In Abstimmung mit der Fahrstabilitätsregelung DSC reduziert die ARB ohne stabilisierende Bremseneingriffe das Leistungsuntersteuern deutlich. Bei höheren Anforderungen erhöht die BMW Performance Control (Gier-Momenten-Verteilung) die Agilität zusätzlich durch Bremseneingriffe.

Der BMW M135i xDrive wird vom 2,0 Liter Vierzylinder mit Twin Power Turbo-Technologie angetrieben. Der leistungsstärkste Vierzylindermotor der BMW Group ist eine Neuentwicklung und leistet 306 PS (225 kW). Seine Besonderheiten: verstärkter Kurbelantrieb, neue Kolben und Pleuel, ein größerer Abgasturbolader sowie optimierte Einspritzventile.

Durch die neue Frontantriebsarchitektur mit Quermotoren und einem niedrigeren Mitteltunnel steht vor allem auf den Rücksitzen spürbar mehr Platz zur Verfügung als im Vorgänger. So wächst beispielsweise der Knieraum für die Fondpassagiere um 33 Millimeter und die Kopffreiheit hinten um 19 Millimeter. Der Einstieg in den Fond ist einfacher, der Gepäckraum fasst mit einem Volumen von 380 Litern jetzt 20 Liter mehr.

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