Maibaum-Transport im Auto – Mit Sicherheit zum Liebesbeweis
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Wer seiner Liebsten zum 1. Mai einen Maibaum vor das Haus stellen will, transportiert ihn meist mit dem Auto dorthin. Dabei sollten einige Regeln beachtet werden, ansonsten kann der Liebesbeweis teuer werden.

Wer nicht gerade einen riesigen Kombi hat, wird den Baum – meist eine junge Birke oder Tanne – wohl auf dem Dach transportieren müssen. Dabei ist auf eine solide Befestigung zu achten, so dass die Ladung auch bei einer Vollbremsung nicht ins Rutschen kommt. Werden andere Personen durch einen zu lasch verzurrten Baum gefährdet, drohen laut ADAC Nordrhein 50 Euro Bußgeld und drei Punkte in Flensburg. Wenn der Maibaum beim Transport größere Äste verliert, die den nachfolgenden Verkehr behindern könnten, müssen diese sofort entfernt werden.

Ein besonders großer Baum mag auf besonders große Gefühle hinweisen. Für den Transport auf dem Autodach gibt es aber Beschränkungen. So dürfen Fahrzeug und Ladung zusammen nicht breiter als 2,55 Meter und nicht höher als 4,0 Meter sein. Zudem darf der Baum nicht über die vordere Stoßstange hinausragen; erst bei einer Fahrzeughöhe von 2,50 Meter – die im Pkw-Bereich nicht zu finden ist – ist ein vorderer Überhang von 50 Zentimetern erlaubt. Für den hinteren Überhang sind die Regeln weniger streng: Bei Fahrtstrecken unter 100 Kilometern sind bis zu drei Meter erlaubt, solange die Gesamtlänge des beladenen Fahrzeugs 20,75 Meter nicht übersteigt. Allerdings muss der herausragende Baum mit einer roten Fahne, bei Dunkelheit mit einem roten Licht, gekennzeichnet sein.

Auch wenn die Polizei beim Maibaum-Transport häufig ein Auge zudrückt: Die Verkehrsregeln gelten auch für Verliebte. Alkohol und Drogen sind am Steuer tabu, die Geschwindigkeitsbeschränkungen sollten eingehalten werden. Beides wird von der Polizei in der Mainacht häufig besonders scharf kontrolliert. Wer den Baum mit einem Traktor oder einem anderen landwirtschaftlichen Fahrzeug transportiert, sollte darüber hinaus bedenken, dass ein Personentransport nicht erlaubt ist. Wer dies dennoch doch macht, fährt rechtlich gesehen ohne Führerschein. Sind für das Aufstellen des Baums also Helfer nötig, müssen sie in diesem Fall zu Fuß gehen.

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