Massa zweifelt nicht an Rückkehr: Operation erfolgreich überstanden
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(motorsport-magazin.com) Felipe Massa unterzog sich am Montag erfolgreich einer plastischen Operation im Albert Einstein Krankenhaus in Sao Paulo. Dabei wurde ihm an der Stelle eine Platte in die Stirn eingesetzt, an der ihn beim Qualifying zum Ungarn GP eine Feder am Helm getroffen hat. Die Operation dauerte rund viereinhalb Stunden. Massa soll das Krankenhaus in den nächsten Tagen verlassen können, um mit seinen Vorbereitungen auf sein F1-Comeback zu beginnen.

Die Operation war notwenig, um den Knochen zu ersetzen, der während der ersten Operation in Ungarn entfernt wurde. "Ein normaler Mensch kann so weiterleben, aber für einen Rennfahrer könnte das die Erholung schwieriger machen, sollte er wieder einen Unfall haben", erklärt Massa.

Laut dem Guardian hegt Massa keine Bedenken, dass er nicht wieder F1 fahren oder zu alter Form zurückfinden könnte. "Es ist mein Leben", wird er zitiert. Das Schlimmste sei für ihn gewesen, dass er nicht mehr fahren konnte. "Wenn man nicht fahren kann, ist das schrecklich." Seine Frau habe ihn mindestens zehn Mal gefragt, ob er keine Zweifel habe. "Aber die habe ich nicht, denn ich mag, was ich mache."

Der Unfall an sich schüchtere ihn nicht ein. Zuerst habe er gar nichts davon gewusst, erst in Sao Paulo sah er ihn zum ersten Mal im Fernsehen. "Es war seltsam – konnte eine Feder aus einem anderen Auto wirklich so etwas an einem Knochen in meinem Kopf bewirken? Ich hatte schon schlimmere Unfälle, die mich viel mehr beunruhigt haben." Etwa seinen Abflug wegen eines Bremsversagens in Monaco 2002. "Das war ein riesiger Unfall. Ich hatte auch zwei Unfälle in Barcelona, weil es Probleme mit der Aufhängung gab – das waren Unfälle, die mich nachdenken ließen."

Ein bisschen hat ihn sein Unfall trotzdem nachdenklich gestimmt: "Wir müssen uns Sicherheitsverbesserungen ansehen", so Massa. "Ich verlange nicht, dass wir das Cockpit komplett abdecken, aber vielleicht gibt es andere Dinge, die wir tun können, damit ein Rad nicht den Kopf trifft." Darüber möchte er bei seiner Rückkehr mit dem F1-Renndirektor Charlie Whiting, der FIA und den anderen Fahrern sprechen.

adrivo Sportpresse GmbH

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