McLaren nach Qualifying enttäuscht: Falsch gepokert
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(motorsport-magazin.com) Manchmal gibt es Tage, an denen nichts gelingt. Manchmal ist man aber auch selbst daran schuld. McLaren erlebte in Sepang einen solchen Tag – und entgegen der Verweise des Teams auf das große Pech war man sehr selbst daran schuld.

"Es war ein sehr gutes Wochenende für uns – bis zum Qualifying", betonte Lewis Hamilton. "Wir haben einfach nicht damit gerechnet, dass es mehr regnen würde." Das kann in Malaysia fatal sein. Hamilton und sein Teamkollege Jenson Button warteten zu Beginn des Q1 darauf, dass der Regen nachlassen und die Strecke besser werden würde. Doch darauf warteten sie vergeblich.

Keine Chance im Regen

"Wir dachten, dass es nach dem ersten Regenschauer vorbei wäre und nichts mehr kommen würde", bestätigte Button. "Ich denke, die Ereignisse haben bewiesen, dass wir falsch lagen." Genau wie Mercedes GP und Ferrari hatte man zu lange gewartet. Damit versuchte McLaren auch den Fehler zu kaschieren. "Uns allen ging das Glück aus", meinte Hamilton. Allerdings schafften die Mercedes-Piloten trotzdem den Sprung ins Q2 und danach ins Q3.

Hamilton startet von Position 20, Button von Position 17. Der amtierende Champion kam zwar theoretisch ins Q2, konnte darin aber nicht antreten, weil er seinen MP4-25 im Kiesbett versenkte. "Es kam keine Warnung", erklärte er. "Der erste Sektor war ziemlich trocken, dann war es in der schnellen Links-Rechts richtig nass." Button bekam Aquaplaning und flog ab. "Ich konnte nichts machen."

Kampfansage von Hamilton

Das Team sagte ihm per Funk, dass er den Motor laufen lassen solle, um vielleicht noch aus dem Kies zu kommen. "Hoffentlich habe ich nichts beschädigt", sagte Button. "Es war eine enttäuschende Session, aber wenigstens bin ich vor drei meiner Titelrivalen. Das ist wohl die beste Sichtweise."

Hamilton gibt dennoch nicht auf. Er musste schon in Australien eine Aufholjagd zeigen. "Ich werde mir die Seele aus dem Leib fahren", kündigte er an. "Ich war das gesamte Wochenende der Schnellste, was soll ich sonst tun? Wir müssen es hinter uns lassen und dürfen niemals aufgeben. Ich konzentriere mich nicht nur auf die schnellen Autos um mich herum, ich konzentriere mich auf jeden – inklusive der Fahrer, die einige Reihen vor mir stehen."

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