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Mercedes-Benz SLK-Klasse: Einsatz neuester Rechenmodelle für Klimaregelung
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Mit einem neuartigen Verfahren optimieren Mercedes-Ingenieure den Klimakomfort der Auto-Insassen. Per Computersimulation schicken die Fachleute neue Modelle auf virtuelle Testfahrten und berechnen die Luftund Temperaturverteilung im Innenraum unter verschiedenen Wetterbedingungen. Diesem Rechenmodell liegen Untersuchungen mit vielen Autofahrerinnen und Autofahrern zugrunde, die Auskunft über ihre individuellen Wohfühl-Temperaturen und ihr Komfortempfinden gaben. Die SLK-Klasse startete als erster Mercedes-Personenwagen zur Klima-Testfahrt im Computer.
So entstand "TIM" – das thermophysiologische Insassenmodell, mit dem sich der Klima-Komfort künftiger Mercedes-Modelle im Voraus berechnen und optimieren lässt. Es bildet den menschlichen Körper mit insgesamt 14 Teilen nahezu vollständig nach und berücksichtigt überdies auch seine Blutströme und Wärmeproduktion. So entsteht ein virtueller, aber durchaus repräsentativer Auto-Insasse, der vom Computer durch alle Klimazonen der Erde geschickt wird und den Mercedes-Ingenieuren eine Flut von Daten liefert. "TIM" absolvierte in dem sportlichen Zweisitzer mehrstündige Testfahrten bei unterschiedlichsten Fahr- und Wetterbedingungen. Zusätzlich arbeitete "TIM" mit anderen Computerprogrammen zusammen, die den Innenraum zum Beispiel dreidimensional in bis zu vier Millionen Volumenelemente gliedern und an jedem dieser Punkte Luftströmung, Temperatur und andere Komfort-Parameter berechnen.Die Ergebnisse aus der Computersimulation lieferten aber nicht nur konkrete Hinweise für die Kenndaten zur Klimaregelung, sie halfen den Designern auch bei der Gestaltung der Instrumententafel. Denn das Rechenmodell informierte präzise, wo die Belüftungsdüsen am besten platziert werden und wie groß sie sein sollten, um eine wirksame und zugfreie Luftverteilung zu erzielen.Die intelligente Klimaregelung der SLK-Klasse funktioniert auch bei geöffnetem Variodach. Sobald Fahrer und Beifahrer unter freiem Himmel sitzen, schaltet die Klima-Automatik auf spezielle Kennwerte um und passt sowohl die Luft- als auch die Temperaturregelung an. Rechenmodelle wie "TIM" haben auch dafür die Grundeinstellungen geliefert: Der Computer simulierte zum Beispiel eine Open- Air-Fahrt an einem schönen Tag bei zehn Grad Celsius Außentemperatur und berechnete die Luftströmung über und in dem Roadster bei 80 km/h. (ar/hg)

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