Mercedes-Benz-Werk nimmt automatisiertes Kleinteilelager in Betrieb
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Nahmen das AKL in Betrieb (von links): Werkleiter Yaris Pürsün, Rudolf Burkart (Leiter Lieferantenmanagement) und Wörths Bürgermeister Harald Seiter. Bilder

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Automatisiertes Kleinteilelager im Mercedes-Benz-Werk Wörth. Bilder

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Nach anderthalb Jahren Bauzeit hat das Mercedes-Benz-Werk Wörth gestern sein neues automatisiertes Kleinteilelager (AKL) in Betrieb genommen. Seit Mai 2011 wurde es sukzessive mit Ladungsträgern befüllt und nimmt jetzt die Serienproduktion auf. Das AKL erlaubt die hochflexible Versorgung der Lkw-Produktion im Werk Wörth und ist ein wichtiges Kernelement des neuen Logistikkonzeptes zur effizienten Materialversorgung der Produktion.

Die Gesamtinvestitionen für das Kleinteilelager belaufen sich auf 26 Millionen Euro. Auf einer Grundfläche von über 6600 Quadratmetern wurde eine vollautomatisierte Anlage in einem neuen Gebäudekomplex [foto id=“363010″ size=“small“ position=“left“]errichtet, die Nutzfläche von 10 000 Quadratmetern verteilt sich auf zwei Geschosse. Das AKL wird von zwölf Regalbediengeräten mit einer Höhe von 14 Metern bewirtschaftet und hat 150 000 Behälterstellplätze. Ab sofort werden dort rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zwei-Schicht-Betrieb arbeiten.

Eine Besonderheit ist die Einbindung in ein neues Logistiksystem. Die Kleinteileanlieferung für die Lkw-Produktion im Werk erfolgt über kleine Kisten, so genannte Ladungsträger bis maximal 20 Kilogramm. Hochfrequentierte und stündlich getaktete Routenzüge liefern die Kleinteile direkt an den Verbrauchsort. Das ermöglicht eine maximale Teileverfügbarkeit bei höchstmöglicher Effizienz und eine hohe Prozesssicherheit.

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