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Milliardenstrafe für Toyota – Strafe für verschleppte Rückrufe

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Toyota zahlt im Rahmen eines Vergleichs 1,2 Milliarden Dollar (870 Millionen Euro) Strafe, um eine Ermittlung der US-Behörden abzuschließen. Der japanische Autokonzern hatte zugegeben, dass er Informationen über Defekte zurück gehalten hatte, die zu Unfällen mit Verletzten und Toten führten, berichtet die Zeitung „Washington Post“.

Das Blatt zitiert den Generalstaatsanwalt mit der Aussage, die Strafe sei die höchste ihrer Art, die jemals einem Autokonzern auferlegt wurde. Die Geldzahlung beendet eine vierjährige kriminaltechnische Untersuchung. In den Jahren 2009 und 2010 musste Toyota Millionen Fahrzeuge zurückrufen, weil Gaspedale klemmten oder rutschende Fußmatten die Pedale blockieren konnten. Mehrere Unfälle erregten großes Aufsehen in den USA. In Folge der öffentlichen Aufregung verlor Toyota Anteile am US-Markt.

Der nun abgeschlossene Fall könnte einen Hinweis darauf geben, was Autobauer GM erwartet. Laut „Washington Post“ ermittelt die Staatsanwaltschaft der Vereinigten Staaten derzeit gegen den Detroiter Hersteller wegen seiner langsamen Reaktion auf Probleme mit den Zündschlössern bei 1,7 Millionen älteren Fahrzeugen. Der Defekt könnte Ursache für Unfälle mit zwölf Toten gewesen  sein.

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