Mini

Mini – Seit zehn Jahren „oben ohne“
Mini - Seit zehn Jahren Bilder

Copyright: BMW Group

Mini - Seit zehn Jahren Bilder

Copyright: BMW Group

Mini - Seit zehn Jahren Bilder

Copyright: BMW Group

Mini - Seit zehn Jahren Bilder

Copyright: BMW Group

Bei der Marke Mini denken die meisten zunächst an kleine und wendige Autos. Dass es den Mini aber auch als Cabrio gibt, stand lange erst an zweiter Stelle. Dabei wird diese offene Variante des sympathischen Briten jetzt schon zehn Jahre alt. Typisch Mini ist in jedem Fall das Schiebedach, das sie intern als „Softtop“ bezeichnen. Dieses „Softtop“ ließ sich bereits bei der ersten Generation des Cabrios mit einem elektrohydraulischen Verdeckmechanismus auf Knopfdruck entweder vollständig öffnen oder im vorderen Abschnitt um lediglich 40 Zentimeter zurückfahren. Diese Schiebedach-Funktion ermöglicht laut Mini eine „wohldosierte Frischluftzufuhr“.

Der Anfang

Ähnlich flexibel ist das Cabrio von Beginn an auch bei der Bewältigung von Transportaufgaben. Dafür sorgen die nach unten öffnende Gepäckraumklappe und die umklappbare Sitzlehne im Fond. Die aktuelle Auflage des Cabrios ist 2009 zum 50-jährigen Bestehen der Marke eingeführt worden. Neu ist der einteilige und erst bei Bedarf ausfahrende Überrollbügel. Damit verspricht Mini mehr Sicherheit. [foto id=“520018″ size=“small“ position=“right“]Das neue Textilverdeck kann bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h innerhalb von jeweils 15 Sekunden geöffnet oder geschlossen werden.

Als neue Funktion wurde der „Always Open Timer“ eingeführt. Er misst die mit geöffnetem Verdeck absolvierte Fahrtzeit. Die Schiebedach-Funktion des Softtops blieb ebenso erhalten wie das flexible Beladungskonzept. Die Heckklappe verfügt nun über innen liegende Scharniere, und das Stauvolumen wurde vergrößert: auf 125 Liter bis 170 Liter beim Offenfahren beziehungsweise 660 Liter bei geschlossenem Verdeck.

Deutlich erweitert ist seit dem Generationswechsel 2009 auch das Motorenangebot. Für das Mini Cabrio stehen aktuell drei Otto- und zwei Diesel-Antriebe zu Auswahl. Das Programm reicht vom Mini One Cabrio mit 72 kW/98 PS über das Cooper D Cabrio mit 82 kW/112 PS, das Cooper Cabrio mit 90 kW/122 PS und das Cooper SD Cabrio mit 105 kW/143 PS bis zum Cooper S Cabrio mit 135 kW/184 PS. Außerdem ist der offene Viersitzer auch als „Extremsportler“ verfügbar. Das John Cooper Works Cabrio leistet mit seinem Turbomotor stattliche 155 kW/211 PS. Alle Modellvarianten sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe oder optional mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe ausgestattet.

Versuchsballon

Es hat aber lange gedauert, bis die Mini-Strategen gemerkt haben, dass ihr Kleinwagen auch „oben ohne“ zu fahren ist. Erst rund drei Jahrzehnte nach der Premiere gab es den ersten Mini auch als Cabrio – allerdings waren die ersten Cabrios „Versuchsballons“. Die erste offene Variante auf Basis des classic Mini erblickte 1991 das Sonnenlicht der Welt. Was vielleicht die wenigsten wissen: Es war im Werk eines deutschen Mini-Händlers aus Kappelrodeck. Die Qualität seines Karosserie-Umbaus, der auch verstärkte Schweller und die Integration eines Querträgers umfasste, überzeugte die Verantwortlichen in der britischen Rover-Zentrale schließlich. So entstanden zunächst 75 Cabrios für den britischen [foto id=“520019″ size=“small“ position=“left“]Heimatmarkt.

Das classic Mini Cabrio wurde von Rover Special Products und Karmann in Deutschland entwickelt. Im Oktober 1992 auf der British Motor Show in Birmingham wurde das Auto erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und anschließend im Mini-Werk in Longbridge gebaut. Bis zum August 1996 entstanden dort 1 081 Exemplare, die heute unter Auto-Sammlern als Raritäten gelten. Die Freiluft-Version war zunächst nur in zwei Farben lieferbar: Nightfire Red mit passendem roten Verdeck oder Caribbean Blue mit grauem Verdeck. 1995 wurde die blaue Karosserie-Lackierung dann durch den Farbton British Racing Green ersetzt.

Motor von damals

Unter der Motorhaube genügte damals eine einzige Variante: Der 46 kW/63 PS starke Vierzylinder des Mini Cooper reichte völlig, um für einigen erfrischenden Fahrtwind zu sorgen. Serienmäßig war die Cabrio-Ausführung des classic Mini mit einem manuell betätigten Softtop ausgestattet, optional war auch ein elektrischer Verdeckmechanismus zu haben. All diese Modelle waren laut Mini Umbauten und deshalb nur die Vorstufe zum ersten offenen Fahrzeug. Das erste „richtige“ Mini-Cabrio stand dann 2004 auf dem Automobilsalon in Genf erstmals im Scheinwerferlicht.Heute, zehn Jahre nach der Premiere, ist das Cabrio nicht mehr aus der Mini-Familie wegzudenken. Und laut Mini nimmt der Spaß an der offenen Fahrweise vor allem bei der jungen Kundschaft stetig zu.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Der Bugatti Centrodieci schafft den Anschluss

Der Bugatti Centrodieci schafft den Anschluss

Mercedes EQS.

Mercedes-Benz EQ S Erlkönig

Kia X-Ceed startet bei 21 390 Euro

Kia X-Ceed startet bei 21 390 Euro

zoom_photo