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Mobile Zukunft (XIX): Regionale Fertigung stärkt Kundenidentifikation mit Produkten

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Im Bereich Elektromobilität schon serienreif: VW-Stromer E-Up. Bilder

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Beispiel für solides Basiswissen und neue Kernkompetenzen in unterschiedlichsten Technologiefeldern: Ein-Liter-Auto VW XL 1. Bilder

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Um weitere Schadstoffreduzierung bemüht: Der VW Golf Bluemotion stößt pro Kilometer nur noch 85 Gramm Kohlendioxid aus. Bilder

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Audi-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg leitet auf Konzernebene zugleich die markenübergreifende Entwicklungssteuerung. Bilder

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Motorenfertigung im mexikanischen VW-Werk Silao. Bilder

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Leipzig – Die Automobilindustrie wächst vor allen Dingen in der asiatisch-pazifischen Region. Für viele Unternehmen stellt dies eine Herausforderung dar. Damit sie von neuen Entwicklungen und Trends nicht überrascht werden, beobachten globale Unternehmen wie Volkswagen – die Wolfsburger wollen bekanntlich spätestens 2018 weltgrößter Autobauer sein – Märkte, in denen sie aktiv sind, intensiv.

Den Bedürfnissen angepasst[foto id=“491284″ size=“small“ position=“right“]

„Um an der wirtschaftlichen Entwicklung dort teilhaben zu können“, betont etwa Audi-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg auch als Leiter der markenübergreifenden Entwicklungssteuerung im Konzern in einer der jüngsten „Viavision“-Ausgaben von Volkswagen, „benötigt man eine attraktive und an die regionalen Wünsche und Bedürfnisse der Kunden angepasste Produktpalette.“ Zudem sei es erforderlich, in der Region lokal zu fertigen. „So schafft man eine stärkere Identifikation der potenziellen Kunden mit den angebotenen Produkten.“

[foto id=“491285″ size=“small“ position=“left“]Aufbau weiterer Kapazitäten

Um beispielsweise die Nachfrage in einem Wachstumsmarkt wie China bedienen zu können, würden deshalb vor Ort kurz- und mittelfristig weitere Produktionskapazitäten aufgebaut. Ferner sei es wichtig, die Produktpalette schon im Vorfeld so entwickeln, „dass wir möglichst viele, schnell umsetzbare Handlungsoptionen haben“. Mit dem modularen Querbaukasten habe Volkswagen dafür ideale Voraussetzungen geschaffen, um schnell und mit verhältnismäßig geringem Aufwand auf sehr viele Markt- und Kundenwünsche reagieren zu können.

„So entsteht Win-Win-Situation“

Die im Rahmen der Modul- und Baukastenstrategie entwickelten Komponenten würden zudem bei den Markentöchtern und Joint-Venture-Partnern eingesetzt.[foto id=“491286″ size=“small“ position=“right“] Für China bedeute das, mit den Vor-Ort-Partnern Lieferanten auszuwählen, zu qualifizieren und mit der Belieferung von Komponenten oder Bauteilen zu beauftragen. Komponentenerprobung, Freigabeprozesse, Aufbau der Fabriken, Fahrzeugbau und Qualitätssicherung in den Werken würden von Ingenieuren in Deutschland begleitet. „So entsteht eine Win-Win-Situation.“

Neue Technologiebereiche

Ein Konzern mit vielen Marken muss laut Hackenberg „praktisch in allen erdenklichen Technologiefeldern“ aktiv sein. Zum Bemühen um eine weitere Reduzierung der schädlichen Kohlendioxid-Ausstöße gehörten neben nachhaltigen Fertigungsverfahren ebenfalls Leichtbau, Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren und alternativer Antriebe. Auch neue Technologiebereiche wie die Kommunikation von Autos untereinander, mobile Onlinedienste oder Fahrassistenz-[foto id=“491287″ size=“small“ position=“left“] und Sicherheitssysteme sind für Hackenberg wichtig. In einigen Bereichen schwer einschätzbar Wo die wirtschaftlichen Risiken in den kommenden Jahren liegen, lässt sich laut dem Volkswagen- und Audi-Mann „leider nicht genau vorhersagen“. Generell seien hier aber Faktoren wie Ressourcen-Verfügbarkeit, gesellschaftlicher Wandel, veränderliche wirtschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen in den Märkten genauso zu nennen wie „unvorhersehbare Auswirkungen der Energiewende auf die Energiepreise“. Außerdem sei die Entwicklung neuer Technologien in einigen Bereichen nur sehr schwer einzuschätzen.

„Gewisses Risiko bleibt immer“[ no Image matched ]

Ließe sich, um ein Beispiel zu nennen, bei den für Elektrofahrzeuge benötigten Speicherbatterien die Reichweite bei vergleichbarem Bauraum und vertretbaren Kosten vervielfachen, müsse man sich wahrscheinlich „sehr schnell die Frage stellen, ob die Brennstoffzelle noch eine Zukunft hat.“ Hackenberg: „Ein gewisses unternehmerisches Restrisiko bleibt also trotz vorsichtiger Planungen immer erhalten.“

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