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Mobile Zukunft (XXI): Autos auch in China und Indien schon Indikator für Wohlstand
Mobile Zukunft (XXI): Autos auch in China und Indien schon Indikator für Wohlstand Bilder

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Der Verkehr, hier Taxis in Chongqing in China, nimmt immer mehr zu. Trotzdem bleiben Pkw begehrt. Bilder

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Wohlhabende können sich auch einen Sportwagen, hier Porsche bei der Messe in New York, leisten. Bilder

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VW-Showroom in New York: Auch der US-amerikanische Markt bleibt für den Absatz wichtig. Bilder

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Hersteller wie VW zeigen nicht ohne Grund vor allem in China, hier Messe in Shanghai, Präsenz. Bilder

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Wichtig für effiziente Produktion sind gutes Timung und gute Logistik, hier bei VW. Bilder

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Wolfsburg – Um Autos effizient und ökonomisch sinnvoll produzieren zu können, sind Timing und gut organisierte Logistik entscheidend. Möglich wird der reibungslose Ablauf laut einem entsprechenden „Viavision“-Beitrag der Volkswagen-Gruppe über das Auto als Wirtschaftsfaktor auch durch die Arbeit von 30 000 Ingenieuren in Forschung und Entwicklung, durch eine gut ausgebaute Infrastruktur des Unternehmens und durch Unterstützung durch Personalmanagement und Beschaffung.

Wertschöpfungskette als …

Bei der Wertschöpfungskette handelt es sich um theoretisches Konzept, „das einzelne Produktionsschritte in einem Konzern als aufeinander folgende und sich gegenseitig bedingende Tätigkeiten in einer geordneten Reihe darstellt“. Ziel all dieser Tätigkeiten sei es, Werte zu schaffen.[foto id=“493353″ size=“small“ position=“right“] Dazu würden Ressourcen verbraucht und Aktivitäten durchgeführt. Am Ende der Kette steht demnach die Gewinnmarge aus der Differenz zwischen dem Ertrag aus dem Verkauf des hergestellten Produkts und den dafür aufgewendeten Ressourcen. … ökonomisch verzahntes System Fachleute unterteilen die Tätigkeiten in einem Unternehmen in Primär- und Sekundäraktivitäten. Zu den primären gehören neben Unternehmensinfrastruktur, Personalmanagement und Beschaffung auch Forschung und Entwicklung, zu den sekundären Eingangs- und Ausgangslogistik, operative Funktionen, Marketing und Verkauf sowie Kundendienst. In Kombination miteinander bildeten beide die Wertschöpfungskette vom Warenlager bis hin zum Verkaufsraum, die ein ökonomisch verzahntes System darstelle.

Mehr zugelassene Pkw

Nach der „Viavision“-Vorlage wächst in Deutschland zusammen mit dem wirtschaftlichen Wohlstand auch die Zahl der zugelassenen Pkw. Habe es 1955 noch rund 1,74 Millionen Autos in Deutschland bei einem Bruttonationaleinkommen von 1868 Euro pro Einwohner gegeben, hätten die Werte 30 Jahre später schon bei rund 25,8 Millionen Pkw und 16 234 Euro pro Einwohner gelegen. Im Verhältnis zu 1955 seien 2012 fast 25-mal so viele Pkw auf deutschen Straßen [foto id=“493354″ size=“small“ position=“left“]gefahren, während das Bruttonationaleinkommen 17,6-mal so hoch gewesen sei vor 58 Jahren, rechnen die Fachleute vor, dass das Bruttonationaleinkommen pro Einwohner 2011 in Deutschland in Realwährung 32 293 Euro betrug.

Sogar verdoppelt und verdreifacht

Und weiter: Während das Einkommen in Deutschland auf hohem Niveau nur noch moderat steige, habe es sich pro Kopf in China in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht, in Indien immerhin noch verdoppelt.

Pkw-Bestandszahlen steigen

In beiden Ländern würden die Pkw-Bestandszahlen in den[foto id=“493355″ size=“small“ position=“right“] kommenden Jahren weiterhin stark steigen: In China seien mit 55,6 Pkw pro 1000 Einwohner 2011 mehr als siebenmal so viele Autos zugelassen gewesen wie 2001, in Indien habe sich der vergleichbare Bestand mit 15,5 im gleichen Zeitraum verdoppelt. Dass die Zahl der bei uns 2011 pro 1000 Einwohner zugelassen 517,2 Pkw trotz des steigenden Wohlstands scheinbar sinke, führen Experten auf die seit 2008 geänderte Zählweise des Kraftfahrtbundesamtes zurück, bei der stillgelegte Fahrzeuge seitdem nicht mehr in die Statistik aufgenommen würden.

In Europa höhere Sättigung

Dem „Viavision“-Bericht zufolge ist der Fahrzeugabsatz vor allem in Nordamerika sprunghaft angestiegen, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum. Am schwächsten wachse, falls überhaupt, der Markt in Europa. „Vermutlich auf Grund seiner hohen Sättigung“, nehmen Experten an. /Fotos: Koch/Grebe

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