Montezemolos Erwartung an Räikkönen: Ich bin mir sicher, er hat verstanden

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(motorsport-magazin.com) Eigentlich ist Kimi Räikkönen kein Helfer, keine Nummer 2 oder 1b oder was auch immer. Der Finne hat sich lange genug dagegen gewehrt, direkt auszusprechen, dass er Felipe Massa im Kampf um den Titel helfen können müsste oder können wollte. Nach seinem Ausfall in Singapur schien aber auch ihm klar, dass es mit seiner Titelverteidigung vorbei ist und er nun nur noch für das Team fahren wird. Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo scheint jedenfalls klar zu sein, dass Räikkönen sich nun in den Dienst der Mannschaft stellen wird. "Ich bin mir sicher, Kimi hat die Situation verstanden", erklärte er der Gazzetta dello Sport.

Dazu musste Montezemolo betonen, dass man bei Räikkönen weder von einem Rookie noch von einem ehemaligen Star spreche. "Wir sprechen hier vom regierenden Weltmeister, einem Fahrer, der trotz gebrochenen Auspuffs in Magny Cours ein außergewöhnliches Rennen gefahren ist. Massa hat mir gesagt, dass er ihn ohne dieses Problem nie geschlagen hätte. Er war auch in Spa schnell, hatte aber Pech, als er in einem Abschnitt von der Strecke kam, wo es keine Auslaufzone gab. Im Gegensatz dazu flog Hamilton ab und konnte weiterfahren", sagte der Ferrari-Präsident. Zudem musste er erklären, dass Räikkönen nicht nur ein tapferer Fahrer sei, sondern immer für das Team arbeite.

"In den letzten drei Rennen wird er allen zeigen müssen, was es heißt ein Champion zu sein, indem er dem Team und Massa hilft. Es ist klar, dass wir ihn bei 100 Prozent brauchen", meinte Montezemolo. Seine schlechte Meinung über den Grand Prix in Singapur hatte er noch nicht abgelegt und ist nach wie vor der Meinung, das Rennen habe nichts in der Formel 1 verloren. "Am Sonntag habe ich mich vor dem Fernseher gefühlt, als wäre ich in Disneyworld. Hoffen wir, dass sie in Singapur 2009 Modeschauen, Disney Paraden oder etwas Anderes machen. Aber sicher nicht Formel 1. Wenn das die Zukunft des Rennsports ist, dann sieht es schlimm aus. Ich mochte Valencia schon nicht, wir werden uns Gehör verschaffen."

adrivo Sportpresse GmbH

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