Motorsport: Dämpfer für die Premium-Marken
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Der chinesische Automarkt ist offenbar noch nicht für die deutschen Premium-Marken bereit – zumindest nicht, wenn es um Motorsport geht. Die vor der Saison großspurig angekündigte Premiere des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) in der Millionen-Stadt Guangzhou ist jetzt kurzfristig abgesagt worden.

Der Grund: Die Umbauten der Rennstrecke gestalten sich deutlich aufwendiger als ursprünglich geplant. Auch eine Ersatzveranstaltung auf einem anderen Kurs in China konnte kurzfristig nicht realisiert werden. Stattdessen wird der vorletzte Lauf der DTM-Saison am 28. September nun auf dem Dünenkurs im niederländischen Zandvoort stattfinden.

Ein bisschen peinlich ist die Verlegung aber schon, und auch nicht gerade gut für das Image der DTM. „Wir müssen unseren Standard auch bei den Rennen außerhalb Europas gewährleisten können“, begründete DTM-Boss Hans Werner Aufrecht. Dies gelte ganz besonders für Sicherheitsaspekte rund um die Rennstrecke. Dann gab Aufrecht aber zu: „Zudem muss eine solide Finanzierung gewährleistet sein. Dies war für den geplanten Lauf in China 2014 nicht im notwendigen Maß umzusetzen.“Dennoch bleibt es das Ziel der Tourenwagen-Serie, DTM-Rennen im bevölkerungsreichsten Land der Erde und damit einem der wichtigsten Märkte für die in der DTM engagierten Premium-Hersteller auszutragen. In der DTM sind Audi, BMW und Mercedes-Benz am Start.

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