Nissan

Navi-Test: Ganz einfach von A nach B
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Was waren das noch für Zeiten, in denen durch das fehlerhafte Lesen der Straßenkarte Gegenden erfahren wurden, die sonst unentdeckt geblieben wären. „Wir verfahren uns nicht. Wir erweitern unsere Ortskenntnis!“, hieß es da immer. Doch durch die Einführung der Navigationssysteme hat sich das nun schon lange erledigt.

Ein paar Klicks und die restliche Fahrtzeit inklusive Stauwarner und Umfahrungsvorschlag leuchtet auf dem farbigen Bildschirm auf. Gleichzeitig will der Fahrer Herr über die Radiosender, das Telefonbuch und die komplette Musikbibliothek aus dem Mobiltelefon sein. Ist alles möglich, nur kosten die festinstallierten Navis bei den meisten Hersteller noch einige Euros an Aufpreis. Hinzu kommt noch, dass je teurer das System ist, desto komplexer und damit auch unübersichtlicher wird es in den meisten Fällen. Dass ein geringer Preis nicht gleich geringe Leistung bedeuten muss, zeigt das Nissan „Connect“.

Ein Test

Nissan hat sich mit der Einführung des „Connect“-Systems für einen gelungenen Mittelweg entschieden. Für 500 Euro fährt der neue Micra mit dem günstigen Alleskönner und -wisser auf direktem Weg von A nach B. Die Bedienung über den berührungsempfindlichen Touchscreen ist intuitiv und damit dem iPhone-Zeitalter angemessen. Die grafische Kartendarstellung beschränkt sich auf das Nötigste und irritiert nicht durch einen unnötigen Symbolwald. Sollte jedoch mal der Sprit zur Neige gehen und eine Tankstelle angefahren werden müssen oder der nächstgelegene Rastplatz zum Windelwechsel des Nachwuchses gesucht werden, wird auch diese Suche nach nur wenigen, schnellen Klicks, die auch während der Fahrt getätigt werden können, zum erwünschten Zwischenziel führen.

Besonders hervorzuheben ist die schnörkellose Mobiltelefonverbindung. Nach der einmaligen Anmeldung heißt es nämlich für den Rest der Auto-Fahrer-Beziehung: einsteigen und lostelefonieren. Das Handy kann während der Fahrt getrost in der Sporttasche auf der Rückbank bleiben. Langstreckenfahrer freuen sich über die einfache Bedienung von Radio und MP3-Dateien via Lenkradschalter. Und auch hier hat Nissan einigen Herstellern etwas voraus. Denn diese Bedienung inklusive Lautstärkenregelung befindet sich auf der linken Lenkradseite. Warum das so interessant ist? Viele Autofahrer fahren auf langen Autobahnabschnitten gemütlich mit dem rechten Arm auf der Armlehne oder der Hand auf dem Schaltknauf und mit dem linken Arm auf der Tür, die Hand locker am Lenkrad. Und genau mit dieser Hand lässt sich nun das gesamte Entertainmentsystem samt Telefon ganz bequem bedienen. Wer Musik, Hörbücher oder sonstige MP3-Dateien auf einem USB-Stick oder einer externen Festplatte mit hat, kann diese auch über den USB-Anschluss mit dem „Connect“ verbinden. Gleichzeitig lassen sich auch per USB-Stick eigene Sonderziele wie Apotheken oder Radaranlagen in das System hochladen.

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