New York Auto Show 2014 – Weniger Töpfe, mehr Aufladung
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Der Mustang ist erstmals mit einem Vierzylinder zu bekommen, der aus vergleichsweise kleinem Hubraum Foto: © SP-X/Julian Wewer von 2,7 Litern dank Turboaufladung immerhin 305 PS holt. Bilder

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Unter der Haube des Lincoln MKC schlägt ein 2,3-l-Vierzylinder-Turboherz. 285 PS und 304 Nm Foto: © SP-X/Julian Wewer Drehmoment sind gute Argumente. Bilder

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Aus 2,0 Litern Hubraum holt der Vierzylinder-Turbo 272 PS. Alternative ist der 3,6-l-V6 mit 321 PS. Foto: © SP-X/Julian Wewer Bilder

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„Turbos sind ganz stark im Kommen“, weiß Neon Röhler, der deutschstämmige Auto Show-Manager von Ford zu berichten. Und vom schlechten Image der Turbomotoren in den Vereinigten Staaten, das sich in den 80er Jahren entwickelt habe. „Da gab es doch erhebliche Qualitätsmängel und Probleme“, so Röhler. Mittlerweile sei die Zeit aber reif für einen neuen Anlauf. Sogar im völlig neuen Ford Mustang, der irgendwie doch immer jungen amerikanische Sportwagen-Legende, die in diesem Jahr ihren schon 50. Geburtstag feiert. Und im „hohen Alter“ noch eine Premiere. Schließlich ist der Mustang erstmals mit einem Vierzylinder zu bekommen, der aus vergleichsweise kleinem Hubraum von 2,7 Litern dank Turboaufladung immerhin 305 PS holt.

Der Motor soll zwar eher die europäische[foto id=“507758″ size=“small“ position=“right“] Kundschaft ansprechen, die – eine weitere Premiere – den Mustang erstmals in dessen Geschichte auch beim Ford-Händler vor Ort kaufen kann. Aber er wird auf Dauer den 3,7-l-V6 mit 306 PS überflüssig machen, während die Fan-Gemeinde dem 440 PS starken 5,0-l-V8 sicherlich die Treue halten wird.

Ein Liter für Amerika

Ford wird sogar noch einen Schritt weiter und in der Zylinderzahl einen weiteren Schritt zurückgehen. Der in Europa bereits hoch gelobte 1,0-l-Dreiylinder-Turbo (der kommt sogar im Mondeo zum Einsatz) wird schon bald auch auf dem US-Markt angeboten. Ab Sommer im Fiesta, 2015 dann auch im Focus.

Auch Cadillac schwimmt auf der Vierzylinder-Welle mit. Der 2.0-l-Motor im neuen Coupé ATS leistet beachtliche 272 PS. Weniger Meter entfernt steht der ebenfalls [foto id=“507759″ size=“small“ position=“left“]neue Lincoln MKC, der auch mit einem 285 PS starken 2,3-l-Vierzylinder-Turbo zu bekommen ist, Chrysler bietet den taufrischen 200 mit einem 2,4-l-Vierzylinder ohne Aufladung (184 PS) an,  Jeep die neue Cherokee-Generation unter anderem mit einem 2,4-l-Vierzylinder (184 PS).

Im meistverkauften Modell der Vereinigten Staaten, dem F-150 verrichtet unter anderem ein 3,5-l-V6-Turbo mit 365 PS und 420 Nm Drehmoment seinen längst anerkannt guten Dienst. Noch moderner und sparsamer wird der 2,7-l-V6 mit doppelter Aufladung werden. Über dessen Leistungs- und Verbrauchswerte schweigt man sich indes bei Ford noch aus.

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