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Nissan und Subaru mit neuen Spar-Getrieben
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Stufenlose Getriebe für Pkw bieten großes Potenzial bei der Verbrauchsreduzierung. Vor allem die japanischen Autobauer setzen auf die Technik. Mit Nissan und Subaru bringen nun gleich zwei Hersteller neue Getriebegenerationen auf den Markt.

Stufenlose Getriebe bieten eine theoretisch unendliche Zahl möglicher Übersetzungsverhältnisse. Erreicht wird das mit zwei Kegeln, über die eine Kette gespannt sind. Verschieben sich die Kegel gegeneinander, ändert sich die Übersetzung sanft und stufenlos. Dadurch kann der Motor immer im idealen Lastbereich arbeiten. Da keine mechanischen Gangwechsel spürbar sind, bietet einen derartige Automatik zudem einen besonders hohen Komfort. Speziell für Kompaktfahrzeuge hat Nissan eine neue Generation seines CVT-(Continuously Variable Transmission)-Systems weiterentwickelt.

Diese stufenlose Automatik soll rund 13 Prozent weniger wiegen als bisherige Getriebe dieser Art, außerdem wurde die Länge des Bauteils um zehn Prozent verkürzt. Die Konstruktion kombiniert das bekannte Schubgliederband mit einem Zusatzgetriebe und einer adaptiven Getriebesteuerung, die beim Anfahren und Beschleunigen für optimale Übersetzungen sorgen soll. Laut Hersteller verbessert sich so das Ansprechverhalten merklich. Der stufenlosen Automatik kommt eine entscheidende Bedeutung in der Umweltstrategie des Herstellers zu. Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Wandlerautomatik sollen Fahrzeuge mit dieser Getriebetechnik bis zu zehn Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen. Nissan und sein Tochterunternehmen Jatco bauen pro Jahr rund eine Million CVT-Getriebe für alle Pkw-Klassen und kommen so weltweit auf einen Marktanteil von über 40 Prozent. [foto id=“107505″ size=“small“ position=“right“]Wettbewerber Subaru koppelt dagegen seine stufenlose Automatik mit seinen Boxermotoren sowie einem Allradantrieb.

Premiere feiert die neue Generation nun in Kombination mit 2,0- und 2,5-Liter-Saugmotoren in den Subaru-Mittelklassemodelle Legacy und Outback. Im Vergleich zu den Vorgängern, die mit einer klassischen Automatik ausgerüstet waren, soll das CVT den Kraftstoffverbrauch um einen halben Liter je 100 Kilometer senken. Neben dem stufenlosen Beschleunigen ermöglichen Schaltwippen am Lenkrad den Handschaltmodus mit sechs verschiedenen Getriebestufen. Die stufenlose Automatik ist mittlerweile so etwas wie eine japanische Spezialität. In Europa konnte sich die Technik trotz der Komfortvorteile bislang nicht durchsetzen.

Zum einen sorgte früher bei vielen derartigen Getrieben die stufenlose Übersetzung für einen ungewohnten Motorklang – den sogenannten Gummibandeffekt. Dabei drehte der Motor hoch, ohne dass eine nennenswerte Beschleunigung zu bemerken war. Zum anderen schlägt der Spareffekt des CVT-Getriebes bei hohen Autobahngeschwindigkeiten häufig in sein Gegenteil um; große Einsparungen sind nur im Stadtverkehr möglich. Die deutschen Hersteller setzen daher auf die Weiterentwicklung der konventionellen Wandlerautomatik sowie auf die neuen Doppelkupplungsgetriebe.

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