Opel

Opel Insignia Country Tourer – Keine Überraschung, auch nicht im Gelände
Opel Insignia Country Tourer – Keine Überraschung, auch nicht im Gelände Bilder

Copyright: auto.de/hersteller

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Holger Zehden – Noch nie konnte die Menschheit ihren Alltag einfacher bestreiten als aktuell. Darum die weltweite Wohlstandsgesellschaft offensichtlich händeringend auf der Suche nach einem Hauch von Abenteuer. Da kommen Fahrzeuge wieder Opel Insignia Country Tourer genau richtig, vereinen sie doch Platz und Abmessungen einer Mittelklasse-Limousine mit einer gewissen Geländetauglichkeit.

Es wird Ernst

Zusammen mit dem Cascada samt neuem[foto id=“491229″ size=“small“ position=“right“] BiTurbo-Diesel lud Opel zu einer Testfahrt des Insignia Country Tourers entlang der dalmatinischen Adria-Küste ein. Optisch hält der neuste Spross der Insignia-Familie, was der Name Country Tourer verspricht: rustikal durch Kunststoff gerahmte Radkästen und Seitenschweller sowie ein Unterfahrschutz. Im Gegensatz zur Crossover-Konkurrenz, wo dieser fast ausschließlich aus Kunststoff besteht, verbaut Opel dem Insignia Country Tourer jedoch serienmäßig einen speziell beschichteten Unterfahrschutz aus hochfestem Stahl. Den Rüsselsheimern ist es also Ernst damit, dass man ihr Flaggschiff auch wirklich abseits befestigter Straßen bedenkenlos bewegen kann.

Country Tourer als neues Flaggschiff

Dafür sorgt ebenfalls der serienmäßige Allradantrieb sowie die kräftigen Motoren. Denn Opel versteht den Country Tourer offenbar als Krönung der Insignia-Baureihe, verbaut ausschließlich die stärksten Motoren, weshalb der Basispreis des Country Tourer mit 36.990 Euro auch stolze 11.770 Euro über dem des normalen Kombis liegt. Als „Basisaggregat“ ist dafür ein 163 PS starker 2.0-Liter-Diesel an Bord. In meinem Testwagen durfte ich die ebenfalls brandneue Ausbaustufe des 2.0-Liter [foto id=“491230″ size=“small“ position=“left“]SIDI-Direkteinspritzer-Benziners mit 250 PS testen. Der hält sich im normalen Verkehr erfreulich zurück, ist kaum zu hören und bleibt auch beim Schalten durch die sechs Gänge der geschmeidigen Handschaltung ein angenehmer Zeitgenosse. Nur wenn alles Systeme auf „Sport“ getrimmt werden – Opel Flexride sei Dank – giert das Gaspedal plötzlich nach Tritten und der Country Tourer verströmt einen Hauch von OPC, auch wenn ihn davon noch 75 PS trennen. Ansonsten haben mir die neu abgestimmten Dämpfer gefallen. War das adaptive Opel-Fahrwerk schon vorher eines der besseren am Markt, kann die neuste Version locker mit der deutschen Premium-Konkurrenz mithalten.

Besonders deutlich wird dies, als Opel mich auf eine holprige[foto id=“491231″ size=“small“ position=“right“] Schotterpiste, quer durch kroatische Olivenhaine schickt. Denn selbst hier schluckt das Fahrwerk fast alle Unebenheit einfach weg. Der elektronisch gesteuerte 4×4-Antrieb mit Haldex-Kupplung und elektronischem Sperrdifferenzial sorgt zudem dafür, dass ich den Opel Insignia Country Tourer auch auf lockerem Schotter zügig durch die Kurve zirkeln kann. Dieser stellt sich bereits auf die kommende Fahrbahnsituation ein, noch bevor die Räder – etwa bei Nässe oder auf Schnee – mangels Traktion überhaupt durchdrehen können. Die Kraft wird dabei stufenlos von null bis 100 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse sowie zusätzlich zwischen den Hinterrädern verteilt. Auch im Winter sollte der Country Tourer damit ein entspannter Reisebegleiter sein.

Interieur – kaum wiederzuerkennen

Im inneren gleicht der Country Tourer Limousine und Sports Tourer, wobei auch hier deutlich erkennbar ist, warum Opel gerne vom „neuen Insignia“ spricht, obwohl es sich streng genommen nur um eine Modellpflege handelt. Denn das Cockpit des Insignia [foto id=“491232″ size=“small“ position=“left“]ist kaum wiederzuerkennen. Weil Opel regelmäßig – meiner Meinung nach deutlich zu viel – Schelte bezüglich der Knopf-Armada seines Infotainmentsystems erfahren musste, hat man sich der Kritik angenommen. Nur noch die wichtigsten Funktionen haben eigene Schalter erhalten, alle anderen Funktionen wurden in digitale Menüs verpackt. Diese erreicht man wahlweise über bis zu vier Wege. Die konventionelle Art ist der Dreh-Drück-Regler direkt unterhalb des Navi-Bildschirms. Wem dies zu umständlich/altmodisch ist, kann das System auch direkt über den Touchscreen anwählen. Als dritte Alternative lassen sich viele – wenn auch nicht alle – Systeme über das neu gestaltete Multifunktionslenkrad mit Steuerkreuzen anwählen. Für „schaltfaule“ lässt sich hier auch die Sprachsteuerung aktivieren.

Clou des neuen Systems ist jedoch der Touchpad-Controller im Mitteltunnel. Als Mischung aus iDrive von BMW und Lexus-Mouse-Controller lassen sich darüber die einzelnen Menüs des Infotainmentsystems ansteuern. Das Touchpad gibt dabei sogar ein haptisches Feedback, womit sich das System fast blind bedienen lässt. Zur Eingabe von Zieladressen, Musiktiteln oder ähnlichem kann neben der obligatorischen Bildschirmtastatur ab sofort auch per Hand geschrieben werden. Über einen Knopf neben[foto id=“491233″ size=“small“ position=“right“] dem Touchpad lässt sich die Funktion aktivieren. Je nach favorisierter Eingabemethode geht die Bedienung der neuen IntelliLink-Infotainment-Generation sehr einfach und flüssig von der Hand. Eine der besten Neuerungen: wischt man mit drei Fingern von hinten nach vorne über das Multitouchpad, öffnet sich eine Art Kurzwahlspeicher. Hier kann man sich bis zu 60 Funktionen als Favorit speichern. Was genau, bleibt dem Fahrer überlassen. Egal ob Radiosender, Navigationsziel oder Telefonnummer, alles was man häufig braucht, kann hier für den schnellen Zugriff abgelegt werden. Ebenfalls gestaunt habe ich, dass Opel nach Siri Eyes Free – also der vollen Unterstützung der Apple Sprachsteuerung – nun auch Samsung-Geräte unterstützt. Über den Knopf am Lenkrad konnte ich so mein per Bluetooth verbundenes Handy per Sprache steuern und so etwa – ohne zusätzliche SIM-Karte im Auto – gefahrlos während der Fahrt eine SMS schreiben bzw. diktieren.

Fazit

Opel bezeichnet den modellgepflegten Insignia selbst „die Überraschung in der Businessklasse“. Wobei ich nicht sonderlich überrascht bin, war der Vorgänger doch bereits viel Besser als sein Bild in der Bevölkerung. Nach seiner Überarbeitung fährt er meiner Meinung nach nicht mehr nur bei der Verarbeitung und Qualität auf Augenhöhe mit den in dieser Klasse so dominierenden Premiummarken. [foto id=“491234″ size=“small“ position=“left“]Nun hat sich Opel auch beim Bedienkonzept in meinen Augen ganz weit nach vorne geschoben. Mit dem Country Tourer soll zudem noch die bereits erwähnte Sehnsucht nach Abenteuer im Alltag befriedigt werden die bereits vom Audi A6 Allroad, Peugeot 508 RXH, Škoda Superb Outdoor und VW Passat Alltrack bedient werden.

Neben einem exzellenten Allradantrieb bietet beim Opel Insignia Country Tourer ein massiver Unterfahrschutz genug Sicherheit, den Kombi auch tatsächlich mal abseits der Straße zu bewegen. Eine wirklicher Geländewagen ist er damit zwar auch nicht, doch er macht genau was er soll: auf der Straße auch bei schlechten Bedingungen eine gute Figur und ruft beim Fahrer das gute Gefühl hervor, dass er könnte, wenn er denn wollte.

Technische Daten Opel Insignia Country Tourer

Länge/Breite/Höhe (m): 4.92/1,86/1,53
Radstand (m): 2,74
   
Motoren:
2.0 SIDI, 184 kW/250 PS, 400 Nm Drehmoment
 
2.0 CDTI, 120 kW/163 PS, 380 Nm Drehmoment
 
2.0 BiTurbo CDTI, 143 kW/195 PS, 400 Nm Drehmoment
Höchstgeschwindigkeit:
205 – 235 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h:
7,9 – 11,4 s
   
Verbrauch & Abgas, Hersteller:

2.0 SIDI: 8,1 – 8,5l/100 km, 189 – 199 g CO2/km, Effizienzklasse D

2.0 CDTI: 5,6 – 6,4 l/100 km, 147 – 169 g CO2/km, Effizienzklasse C

2.0 BiTurbo CDTI: 6,6 l/100 km, 174 g CO2/km, Effizienzklasse C

Schadstoffklasse: Euro
Energieeffizienzklasse: Euro 5 (alle Motoren)
   
Ausstattung
(Serie, Auswahl):
Adaptiver 4×4 Allradantrieb inkl. FlexRide Premium-Fahrwerk, Adaptives Sportdifferenzial Serienmäßig für Adaptiver 4×4 Allradantrieb, Automatisches Abblendlicht, ESP-Plus Elektronisches Stabilitätsprogramm Plus, 8 Airbags, Nebelscheinwerfer, Infotainment mit 7 Lautsprechern und Lenkradfernbedienung, Klimaanlage, Außenspiegel, elektrisch, beheizbar, Fensterheber, elektrisch, vorn und hinten inkl. Tippfunktion und Einklemmschutz, Geschwindigkeitsregler, Komfortsitze Fahrer und Beifahrer, Ladekantenschutz, Edelstahl
   
Gewichte/Zuladung  
Leergewicht: 1.843 kg
zul. Gesamtgewicht: 2.390 – 2.440 kg (je nach Motor und Getriebe)
Kofferraumvolumen: 540 – 1.530 l
   
Preise

2.0 SIDI: ab 38.415 Euro

2.0 CDTI: ab 36.990 Euro

2.0 BiTurbo CDTI: ab 40.190 Euro

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