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Opel Monza-Concept?é-Tradition für den Weg in die Zukunft
Opel Monza-Concept?é-Tradition für den Weg in die Zukunft Bilder

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Träumen muss erlaubt sein. Auch wenn ein Automanager wie Karl-Thomas Neumann sein Unternehmen durch schwere See steuern muss. So posiert der 52-jährige Opel-Chef sichtlich stolz vor dem Monza Concept, einer Studie für ein Coupé der Oberklasse, dass den Rüsselsheimer als Blickfang auf der kommenden IAA zu Frankfurt (12. bis 22. September) dienen soll. Karl-Thomas Neumann definiert das Ziel der Studie: „Der Monza Concept ist unsere Vision der Opel-Zukunft. Er steht für die Grundwerte von Opel – deutsche Ingenieurskunst und Präzision genauso wie fesselndes Design und alltagstaugliche Innovationen.“ Darüber hinaus soll das Coupé auf die künftige Design-Sprache einstimmen.

Dass Opel auf ein Coupé setzt, um den Weg der Marke in nächsten Jahre zu weisen, kommt nicht on ungefähr. Zweitürer gehörten Jahrzehntelang zum Kern der Marke. Wie keine andere Marke etablierte Opel den sportlich-eleganten Zweitürer durch die gesamte Modellpalette vom Kadett bis zum Diplomat. Der Namensgeber Monza für die aktuelle Studie war das vorerst letzte große Coupé der Marke. Von Februar 1978 bis Juni 1986 produzierte Opel den Monza. Der Zweitürer mit dem markanten schräg abfallenden Heck entstand auf Basis der Limousine Senator. Die [foto id=“476482″ size=“small“ position=“left“]Motoren leisteten zwischen 85 kW/115 PS und 132 kW/180 PS. Die zweite Generation des Monza bot Opel ab 1982 ausschließlich mit Sechszylinder-Reihenmotoren an. Im Zuge des Youngtimer-Revivals avancierte der Monza zum gefragten Objekt.

Die Sechziger des letzten Jahrhunderts waren ohne Zweifel das goldene Jahrzehnt der Opel Coupes. 1960 stellten die Rüsselsheimer die zweite Generation des Rekord vor. Die moderne und geradlinig gezeichnete Mittelklasslimousine zeigte, dass das Wirtschaftswunder nun auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen war. Mehr als 500 000 Exemplare entstanden in vier Jahren Produktionszeit. Um auch die Kunden mit gehobenen Ansprüchen neben dem Klientel für Limousine und Kombi zu erreichen, bot Opel erstmals als dritte Karosserievariante für den Rekord ein Coupé an. Der Zweitürer mit der schräg abfallen Dachkante war in Zweifarb-Lackierung mit unterschiedlichen Farben für Dach und Karosseriekörper verfügbar und natürlich mit der Spitzenmotorisierung der Baureihe eines 1,7-Liter-Vierzylinders mit 44 kW/60 PS, der eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h ermöglichte. Bis zum Auslaufen der Produktion des Rekord D 1977 gehörten die Coupés zum festen Repertoire der Baureihe.

Auch der neue Kadett, der ab 1962 mit Erfolg dem VW Käfer auf die Pelle rücken konnte, erhielt von Beginn an eine Coupé-Version, für die sich bis 1965 genau 53 460 Kunden entschieden. Bis zum Kadett C, dessen Produktion 1979 endete, waren Coupés fester Bestandteil der Baureihe. Gekrönt vom legendären Kadett GT/E, der zweifarbig lackiert mit zuletzt 85 kW/115 PS aus einem Zweiliter-Benziner mit Einspritzung sogar dem VW Golf GTI Paroli bieten konnte. Später erhielt der Astra G von 2000 bis 2005 eine eigene Coupé-Version, die bis zu 147 kW/200 PS leistete.

Kult-Status erzielten nicht zuletzt die Coupé-Versionen des Opel Commodore, die in zwei Generationen zwischen 1977 und 1987 entstanden. Mehr als ein Drittel der Kunden entschieden sich für den Zweitürer [foto id=“476483″ size=“small“ position=“right“]wie die 42 249 Exemplare an insgesamt 140 827 Fahrzeuge der zweiten Modellgeneration belegen. Besonders als Commodore GS/E mit 118 kW/160 PS konnten es die sportlichen Opel mit den meisten Autos ihrer Zeit auf der Autobahn aufnehmen. Selbst mit einem Porsche 911.

Zum erfolgreichsten Coupé in der Geschichte Opels entwickelte sich der Manta, den die Rüsselsheimer zwischen 1970 und 1988 in zwei Generationen 1 056 436 mal gebaut hatten. Ungeachtet des zweifelhaften Humors, den der Manta nach seinem Produktionsende provozierte, erwies sich der Zweitürer als Erfolgsmodell. Der Manta verband einen sportlich-eleganten Auftritt mit zuverlässiger Technik für einen vernünftigen Preis. Auch der Manta hat sich inzwischen zum Geheimtipp der Youngtimer-Szene entwickelt.

Den Manta-Nachfolger Calibra baute Opel von 1989 bis 1997 in einer Auflage von 239 639 Exemplaren. 101 000 davon gingen an deutsche Kunden. Der Calibra war sowohl mit Allrad als auch mit einem V6 verfügbar. Beim 4×4 Turbo leistete der aufgeladene Vierzylinder 150 kW/204 PS.[foto id=“476484″ size=“small“ position=“left“]

25 500 D-Mark waren im Februar 1965 unerhört viel Geld für ein Auto. Soviel kostete der luxuriöseste Opel aller Zeiten, ein Diplomat Coupé. Von einem Chevrolet-V8 mit 5,4 Litter Hubraum und 230 PS befeuert, entstand der Zweitürer in Kleinserie bei Karman in Osnabrück. Nur insgesamt 347 Einheiten bauten die Karosseriespezialisten bis 1967.

Auch wenn der Monza Concept vorerst nur als Studie gedacht ist, ein kraftvolles modernes Coupé könnte für die Marke ein weiteres positive Signal setzen.

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