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Ordentlich nachgeschärft: Porsche hat die dritte Boxster-Generation am Start

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Porsche Boxster: ... und so mit geschlossenem Stoffverdeck. Bilder

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Porsche Boxster: So sieht der flacher und gestreckter wirkende Zweisitzer offen von der Seite aus ... Bilder

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Porsche Boxster: Marken- und Modellschriftzug auf der Heckklappe. Bilder

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Porsche Boxster: Heck-/Seitenansicht. Bilder

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Porsche Boxster: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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Porsche Boxster: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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Porsche Boxster: Blick ins sportliche Cockpit. Trotz Stoffverdeck geht es innen recht leise zu. Bilder

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Porsche Boxster: Blick auf Außenspiegel und seitlichen Lufteinlass. Bilder

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Porsche Boxster: Ins Gepäckabteil vorn passen 150, hinten 130 Liter hinein. Bilder

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Porsche Boxster: Moderne Leuchteinheit vorn. Bilder

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Porsche Boxster: Das Markenlogo sitzt vorn auf der Kofferraumhaube. Bilder

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Porsche Boxster: Blick auf die Frontpartie des Mittelmotor-Roadsters. Bilder

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Porsche Boxster, hier als S-Version mit geöffnetem Verdeck. Bilder

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Gassin – Nachdem ein neuer Einstiegs-Porsche zumindest offiziell und aktuell bei den Zuffenhausenern kein Thema mehr zu sein scheint, bleibt dem im Umfeld von Audis TT, BMW Z4 oder Mercedes SLK angesiedelten Boxster diese Rolle vorerst weiter vorbehalten. Die dritte Generation des Mittelmotor-Sportwagens steht seit Mitte März zu Einstiegspreisen ab noch knapp unter 48 500 bis über 59 000 Euro am Start.

Schon beim Start „Schlüsselprodukt“ für Marke

„Er war ein Schlüsselprodukt, als er auf den Markt kam“, erinnert Joachim Meyer an die Zeit, als die Zuffenhausener anfangs der 1990er-Jahre am Abgrund standen. Doch der Boxster,[foto id=“410479″ size=“small“ position=“left“] eine Namenskombination aus Boxer und Roadster, hat seinen Teil dazu beigetragen, dass es am Ende nicht zum Absturz kam, deutet der Fahrwerk-Projektleiter jetzt bei der Fahrvorstellung im südfranzösischen Grassin bei Saint Tropez an.

„Der Sportwagen unter den Roadstern“

Die Neuauflage jedenfalls ist „ordentlich nachgeschärft“, betont Mitja Borkert, in der Vorentwicklung zuständig fürs Design. „Der Boxster ist der Sportwagen unter den Roadstern“, stimmt er natürlich mit seinem Kollegen vom Fahrwerk überein, „wirkt maskuliner, gestreckter.“

Leichter, sparsamer, schneller und agiler

Markant sind die Lufteinlässe im Fondseitenteil. „Man sieht“, sagt Meyer, „wo das Herz des Roadsters schlägt.“ Der ist mit rund 4,4 Metern etwas länger, dank kürzerem Überhang vorn aber immer noch kompakt. Der komplett mit neuer Leichtbau-Karosserie und mit vollelektrischem Stoffverdeck versehene Zweisitzer, sauber verarbeitet und im Inneren mit der sanft ansteigenden Mittelkonsole sportlich und überaus wertig anmutend, bringt leer nur 1310 bis 1350 Kilo auf die Waage, kommt leichter, sparsamer, schneller und [foto id=“410480″ size=“small“ position=“right“]agiler daher. Er erinnert an die 918-Spyder-Flunder, baut flacher, hat beim Radstand zugelegt, die Spur ist breiter, die Räder sind größer. Der Heckflügel fährt automatisch aus. Schade, dass die Sicht bei geschlossenem Dach eingeschränkt bleibt.

Zwei Sechszylinder-Benzindirekteinspritzer

Auch künftig stehen für Boxster und Boxster S zwei Benziner zur Wahl. Die mit zwischen fünf und unter sechs Sekunden sprintstark-elastischen 2,7- und 3,4-Liter-Sechszylinder-Direkteinspritzer leisten 195/265 und 232/315 kW/PS, stemmen 280 und 360 Newtonmeter und machen den kleinen Porsche damit um die 260 bis fast 280 Stundenkilometer schnell.

Bis zu 15 Prozent weniger Spritverbrauch

Den Mixverbrauch geben die Zuffenhausener zumindest im Datenblatt in Verbindung mit dem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe und dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, das 2826 Euro [foto id=“410481″ size=“small“ position=“left“]extra kostet, im günstigsten Fall mit sogar unter acht bis nicht über neun Litern an. Den geringeren Kraftstoffkonsum im Vergleich zu den Vorgängern beziffert Meyer trotz gestiegener Leistungen auf bis zu 15 Prozent. Spritsparende Stopp/Start-Automatik und Ganganzeige sind Standard an Bord.

Sporttaste sorgt für noch spritzigeres Fahrgefühl

Das Netzwindschott ist leider nur gegen Aufpreis zu haben. Die Sporttaste sorgt für noch spritzigeres Fahrgefühl. Wer will, kann samt Tieferlegung für 1428 Euro für den Heckantriebler mit dem vorn 150 und hinten 130 Liter fassenden Kofferraum das elektronisch geregelte Dämpfungssystem mit „Normal“ oder „Sport“-Einstellmöglichkeit ordern. Oder für 1309 Euro die variable Verteilung der Antriebsmomente, die durch gesteuerte Bremseingriffe an den Hinterrädern im Verbund mit der mechanischen Hinterachs-Quersperre Agilität und Lenkpräzision sowie Traktion und Fahrstabilität zusätzlich erhöht.

Nicht billig, aber dafür doch wertstabil

Alles in allem: Als Einstiegs-Porsche wird schon der Boxster durchaus seinem Ruf als Sportler gerecht. Er fährt künftig nicht nur agiler, sondern auch noch effizienter vor. Billig ist er natürlich nicht, und zwar weder in der Anschaffung noch im Unterhalt, aber dafür wertstabil.

Datenblatt: Porsche Boxster/Boxster S
Motor: zwei Sechszylinder-Benziner
Hubraum: 2,7, 3,4 Liter
Leistung: 195/265, 232/315 kW/PS
Max. Drehmoment: 280/4500-6500, 360/4500-5800 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: je nach Getriebe 5,8/5,7 5,1/5,0 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 264/262, 279/277 Stundenkilometer
Umwelt: laut Porsche Mixverbrauch 8,2/7,7, 8,8/8,0 Liter pro 100 Kilometer, 192/180/, 206/188 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
   
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätskontrolle, Seiten-, Kopfairbags, Klimaanlage, CD/MP3-Audiosystem, 18/19-Zoll-Räder, 235/265er-Reifen
   
Preis: 48 291 Euro (Boxster), 59 120 Euro (Boxster S).

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