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Porsche Boxster Spyder: Abgespecktes Schönwetterauto

Porsche Boxster Spyder: Abgespecktes Schönwetterauto Bilder

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Eine Leichtbauversion des Mittelmotor-Cabrios Boxster präsentiert Porsche auf der diese Woche beginnenden Los Angeles Auto Show. Der unter dem Beinamen Spyder angebotene Zweisitzer hat 235 kW/320 PS, wiegt nur 1 275 Kilogramm und ist konsequent als Schönwetterauto konzipiert. Gegen Wind oder Regen schützt lediglich ein Notverdeck. Erste Testfahrten zeigen das Potential des Frischluft-Renners, der im Februar zu Preisen ab 63 404 Euro zum Händler kommt.

Profil in der Seitenansicht

Die nach dem Cabrio Boxster und dem Coupé Cayman dritte Version von Porsches Einstiegsbaureihe zeigt vor allem in der Seitenansicht Profil. Auf der Motorhaube hinter den Fahrersitzen wölben sich zwei auf die Überrollbügel zulaufenden Höcker, die durch einen schmalen Steg verbunden sind. Dieser nimmt die dritte Bremsleuchte auf. Charakteristisch sind auch zwei außen liegende Verzurrösen links und rechts über den Kotflügeln, in denen das Verdeck eingehängt wird. Der provisorische Charakter dieses Wetterschutzes kommt vor allem darin zum Ausdruck, dass der Hersteller für den geschlossenen Spyder nur eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h zulässt.

Oben ohne…

Ohne Verdeck rennt der Neue bis zu 267 km/h. Der 3,4-Liter-Sechszylindermotor entspricht dem Triebwerk des [foto id=“118261″ size=“small“ position=“right“]Schwestermodells Cayman S und hat auch dessen Leistung. Laut Baureihenleiter Hans-Jürgen Wöhler ging es bei der Konzeption des Spyder in erster Linie um die Steigerung des Fahrvergnügens durch Gewichtseinsparung. Die Erhöhung der Leistung habe nicht im Vordergrund gestanden. Sehr wahrscheinlich wollte Porsche den Spyder aber auch auf Respektabstand zum höher positionierten 911er-Cabrio halten. Schon jetzt ist der Spyder dank eines Leistungsgewichts von unter 4 Kilogramm je PS ein ernst zu nehmender und noch dazu deutlich günstigerer Konkurrent.

Interieur

Außer der reichlichen Verwendung von Aluminium zum Beispiel für Türen und Klappen, haben die Ingenieure im Innenraum die Kunst des Weglassens geübt. Ab Werk ist beispielsweise kein Radio vorgesehen, es wird auf Wunsch aber aufpreisfrei geliefert. In den Türverkleidungen sind die Öffnungshebel durch farbige Textilschlaufen ersetzt, schmal geschnittene Rennschalen geben den Insassen robusten Halt. Die neu entwickelte 19-Zoll-Räder wiegen pro Stück nicht einmal zehn Kilogramm und sind damit die leichtesten ihrer Art im Porsche-Programm. Insgesamt bringt der Spyder 80 Kilogramm weniger auf die Waage als das Schwestermodell.

Kurvenräuber

Schon auf den ersten Testkilometern zeigt sich, dass der Boxster Spyder in vorbildlicher Weise dynamische [foto id=“118262″ size=“small“ position=“left“]Qualitäten mit Ausgewogenheit und Balance verbindet. Die Platzierung des Motors zwischen den Achsen ist die beste Voraussetzung für solches Fahrverhalten. Zur artgerechten Haltung eines bissigen Straßen-Raubtiers gehört das Meiden der Autobahn; niedertouriges Geradeausfahren im sechsten Gang verspricht nur minderes Fahrvergnügen. Der Boxster Spyder hat auf der kurvigen Bergpassage sein Lieblingsrevier: Dort, wo die Winkel eng genug sind, um schon ab 60 km/h Längs- und Querdynamik lustvoll zu erleben. Dann lassen sich das feinfühlige Gas, die harte Kupplung, die sensibel dosierbare Bremse am besten auskosten. Die Tieferlegung des Fahrwerks um 20 Millimeter bringt kürzere Federn mit sich, die daraus resultierende Härte wirkt authentisch.

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Video: Porsche Boxster Spyder

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Sauber und präzise

Der Handschaltung fehlt es nicht an Präzision, sie fühlt sich nur etwas knochig an. Porsche geht davon aus, dass sich die bisher deutlich zum manuellen Getriebe neigende Kundschaft in der Zukunft in wachsender Zahl für das neue Doppelkupplungsgetriebe PDK entscheiden wird. Es bietet Beschleunigung ohne Zugkraftunterbrechung und ist wegen der länger übersetzten siebten Gangstufe im Normtest noch verbrauchsgünstiger als die [foto id=“118263″ size=“small“ position=“right“]Handschaltung. Die zusätzlichen Kosten für die Anschaffung belohnt es mit rund 0,4 Liter Minderverbrauch gegenüber dem Handschalter. 9,3 Liter je 100 km sollen erreichbar sein. Diesen Wert sollte nicht allzu ernst nehmen, wer den herzhaften Antritt schätzt und auch mal die als Sonderausstattung lieferbare Launch Control aktivieren möchte. Dann stürmt der Spyder in 4,8 Sekunden von Null auf Hundert und ist damit trotz 180 PS weniger Leistung gegenüber dem 911 Turbo nicht einmal mehr anderthalb Sekunden vom Zuffenhausener Spitzenmodell entfernt.

Bewertung

+ drehfreudiger, agiler Motor
+ erstklassiges Leistungsgewicht

– nicht allwettertauglich
– knochige Schaltung

 

Datenblatt Porsche Boxster Spyder

  zweisitziger Sportwagen mit Notverdeck
Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4,34 Meter/1,80 Meter/1,23 Meter/2,41 Meter
Kofferraumvolumen: 280 Liter in zwei getrennten Fächern
Tankinhalt: 54 Liter

Motor
:
3,4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor
max. Leistung: 235 kW/320 PS Leistung
max. Drehmoment: 370 Nm bei 4750 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h: 4,8 s
Höchstgeschwindigkeit: 267 km/h (offen)
Verbrauch: 9,3 l/100 km (mit Automatikgetriebe)
9,7 l (Schaltgetriebe)
CO2-Ausstoß: 228 g/km
Schadstoffnorm: Euro 5
Preis: ab 63 404 Euro

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