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Porsche Targa mit modernstem Dachkomfort
Porsche Targa mit modernstem Dachkomfort Bilder

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Ausgerechnet das neueste Porsche-Modell, der neue 911 Targa, zeigt nostalgische Elemente. Er basiert auf dem 2011 vorgestellten Typ 991, den es seit 2012 auch als Cabriolet gibt. Anders als bei den direkten Vorgängern, den Typen 993, 996 und 997, hat der jüngste Targa wieder mehr als ein Schiebedach: ein zu öffnendes Dachteil und einen stabilen Überrollbügel. Bei den drei Vorgängergenerationen wies er ein großes Glasdach auf. So war der 911 des Typs 964 die letzte Baureihe mit klassisch herausnehmbaren Targadach. Seine Bauzeit endete 1993.

Der Targa hatte von Beginn an seine Liebhaber. [foto id=“497908″ size=“small“ position=“right“]Über den Ursprung des Namens streiten die Fans allerdings. Manche meinen, der Begriff gehe auf die Targa Florio zurück, andere leiten ihn vom deutschen Wort „Schild“ ab, das auf italienisch „targa“ heißt. Vom erfolgreichen 911-Vorgänger, dem legendären 356, gab es keine Targa-Version, aber ein Vollcabrio. Eine solche Lösung suchte Porsche für den 911 bereits kurz nach dem Serienanlauf des Coupés, aber es zeigte sich, dass dies nicht in der gewünschten Form realisierbar war. So blieb es 1964 bei einzelnen Prototypen. Bis zum Erscheinen einer bügelfreien offenen Ausführung sollte es noch knapp zwei Jahrzehnte dauern.

Dennoch hatte Porsche bald nach dem Serienstart des 911 eine Frischluft-Ausführung im Angebot:1965 präsentierte Porsche auf der IAA den ersten 911 mit Targa-Dach und drehte die vermeintlich fehlende, vollkommene Offenheit in einen [foto id=“497909″ size=“small“ position=“left“]Sicherheitsvorteil. Der Targa war ein Sicherheits-Cabriolet, denn der Bügel bot zuverlässigen Überrollschutz. Bis zum Modelljahr 1968 ist die Heckscheibe aus Kunststoff (Softscheibe) und ließ sich separat entfernen. Damit ist ein vollwertiges, sehr luftiges Cabrio-Fahrerlebnis verbunden. Das Dachteil mit faltbarem Alu-Druckgussrahmen war herausnehmbar und konnte im vorderen Gepäckabteil verstaut werden.

Bis zum Baujahr 1974 ist der Überrollbügel silbern, danach beim Carrera Targa schwarz wie ab 1979 bei allen Targas. Nochmals zehn Jahre später erweitert Porsche die Modellvielfalt: Ab dem Typ 964 von 1989 gibt es den Targa auch mit Allradantrieb. Mit dem nächsten Modellwechsel bietet Porsche ab 1995 ein neues Targa-Dachkonzept mit elektrisch bedienbarem Panorama-Glasdach.

Schon beim Typ 997 wollte Porsche wieder zum klassischen Targa-Konzept mit Bügel zurückkehren. Doch die Umsetzung gestaltete sich, wie jetzt August Achleitner als Baureihen-Verantwortlicher bekannte, als zu komplex. So blieb es bei dem vom Vorgänger bekannten Glasdach.[foto id=“497910″ size=“small“ position=“right“]

Das gab Zeit für ein besonders ausgefeiltes, neues Konzept, und die aktuelle Umsetzung der Targa-Idee wirkt beim aktuellen Modell umso gelungener. Das fängt schon beim attraktiven äußeren Erscheinungsbild an. Spektakulär ist das vollautomatische Dachsystem beim Öffnen und Schließen. Das funktioniert, anders als bei vielen Cabrios, üblich nur im Stand: Die hintere Glaskuppel hebt sich und fährt ein Stück nach hinten, dann klappen Teile des Bügels auf und das Dachteil kann hinter die Rücksitze fahren, wo es unter der wieder an die ursprüngliche Stelle zurückfahrenden Kuppel sicher verwahrt wird. Das ganze passiert höchst komfortabel auf Knopfdruck.[foto id=“497911″ size=“small“ position=“left“]

Wie beim Typ 997 gibt es den neuen 911 Targa vom Typ 991 ausschließlich mit Allradantrieb, der im Sinne bester Fahrdynamik hecklastig ausgelegt ist. Für den Targa 4 mit 3,4 Litern Hubraum und 257 kW/350 PS sind in Deutschland gut 109 000 Euro fällig, der stärkere Targa 4S mit 3,8 Litern und 294 kW/400 PS kostet gut 124 000 Euro. Beide stehen ab Mai bei den deutschen Händlern. Einen Targa mit der Zusatzbezeichnung Turbo gab es bisher noch nie, aber er wäre machbar, denn auch dieses Triebwerk passt trotz aufwendiger Dachkonstruktion ins Heck hinter den klassisch anmutenden Bügel.

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