Ratgeber: Elektroauto selbst gebaut
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Lithium-Ionen-Batterie von Conti. Der Frühzeitige Aufbau eines Recyclingsystems ist unerlässlich. Bilder

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General Motors hat auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas eine serienreife Handy-Software für das 2011 startende Elektromobil Chevrolet Volt vorgestellt. Bilder

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Eine Lithium-Ionen-Starterbatterie bietet Porsche ab Januar für die Modelle 911 GT3, 911 GT3 RS und Boxster Spyder an. Bilder

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Das E-Zeitalter werdern vor allem junge Autokäufer einläuten helfen Bilder

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Im Umrüstsatz von Bea Tricks ist auch eine Batterie-Anzeige für das Cockpit inbegriffen. Bilder

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Bea Tricks-Entwickler Daniel Sperling mit einem auf E-Antrieb umgerüsteten Smart Fortwo. Bilder

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Elektroautos sind in aller Munde, aber kaum zu bekommen. Trotz optimistischer Ankündigungen der Hersteller wird es noch einige Zeit dauern, bis jedermann die Öko-Autos beim Händler kaufen kann. Eine Alternative zum Warten ist der Eigenbau. Ein kleiner Ratgeber.

Elektroauto-Bau in Eigenregie

Billig ist der Elektroauto-Bau in Eigenregie nicht. Zu den Materialkosten für die E-Technik kommen noch die Kosten für das Fahrzeug. Und auch die für die Montage benötigte Zeit muss gerechnet werden. Am einfachsten gelingt der Umbau mit Komplett-Sätzen, mit denen sich aus konventionellen Autos Elektromobile bauen lassen. Im Angebot sind sowohl Universal-Baukästen als auch solche, die für bestimmte Modelle entwickelt wurden. Die Kits enthalten in der Regel Motor, Akkus, Steuerungselektronik und sämtliche benötigte Kabel, Schräubchen und Halterungen. Einen Umbausatz für den Kleinstwagen Smart etwa hat die Bochumer Firma BEA-Tricks für 18 200 Euro im Programm. Ähnliche Angebote für den Zweisitzer gibt es bei E-Car Tech aus Heubach oder Turn-E aus München. In den USA ist das Umbauen von Autos weiter verbreitet als hier; Anbieter wie Electro Automotive haben auch Sets für Fahrzeuge wie den VW Golf oder den Porsche 914 im Programm.

Der komplett selbst vorgenommene Umbau

Preiswerter und flexibler ist der komplett selbst vorgenommene Umbau. Prinzipiell sind fast alle Pkw auf E-Antrieb umrüstbar. Allerdings wird die Arbeit komplizierter, je mehr Elektronik das Basisauto an Bord hat. Wegfahrsperre, Traktionskontrolle und ESP müssen auch nach dem Umbau funktionieren – da sollten sich nur Vollprofis dran wagen. Besser geeignet sind daher ältere Autos. Zudem ist dort die nach dem Umbau nötige TÜV-Freigabe bei Autos mit Erstzulassung vor 2002 deutlich billiger, denn bei neueren Autos muss der Prüfingenieur die sogenannte Elektromagnetische Verträglichkeits-Prüfung vornehmen, die rund 8 000 Euro kosten kann. Ansonsten sind die Gebühren von Art des Umbaus und Prüforganisation abhängig; je nachdem werden zwischen 250 Euro und mehreren tausend Euro fällig. [foto id=“314853″ size=“small“ position=“right“]

Kauf von einzelnen Teilen

Wenn die für den Umbau benötigten Teile einzeln zusammengekauft werden müssen, macht das Mühe, ist in der Regel aber deutlich billiger als der Kauf von Komplettsets. Benötigt wird ein Motor, der je nach Leistung zwischen rund 2 000 Euro und 6 000 Euro kostet. Hinzu kommt ein Ladegerät für rund 1 000 Euro bis 2 000 Euro. Je nach benötigter Reichweite kostet die Batterie zwischen 1 500 Euro und 3 500 Euro. Preiswert, aber weniger leistungsfähig sind Bleiakkus. Die elegantere, aber teurere Lösung sind Lithium-Phosphat-Eisen-Akkus. Des Weiteren fallen Kosten für Verkabelung, Montagematerial und Werkzeug an, so dass mit knapp 10 000 Euro kalkuliert werden sollte.

Handwerkliches Geschick und Erfahrung

Ein billiger Spaß ist die Elektroauto-Umrüstung nicht. Zudem muss handwerkliches Geschick und Erfahrung beim Schrauben vorhanden sein. Wenn dann der TÜV das Ergebnis akzeptiert, kann man als Heimwerker aber immerhin die Automobilindustrie alt aussehen lassen. Große Sprünge sind mit den selbstgebauten E-Autos aber nicht zu machen, denn sie leiden an den gleichen prinzipiellen Schwierigkeiten wie die Fahrzeuge der Industrie: Ihre Reichweite ist gering und schrumpft bei Kälte noch weiter; die Geschwindigkeit ist begrenzt und die Aufladung an der Steckdose dauert mehrere Stunden.

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Gast auto.de

August 16, 2010 um 11:17 am Uhr

Hallo an alle Hinterwäldner der Entwicklung.
Im Jahre 1975 hat es schon einen Bausatz in den USA gegeben für einen VW Käfer oder Kitcar. Preis $ 999.- bestehend aus einen Düsenjäger Anlassermotor der nach je 100 Std für den Flugverkehr ausrangiert Wuirde. Dann eine Adaptorplatte wo der Sarter montiert wurde, fehlt nur noch 6 12Volt Baterien die unter dem Rücksitz gestellt wurden. das Gaspedal wurde gewechselt in einem E-Pedal und nach ca. 5 Std konnte der Laie scho fahren.
Rechweite 150 Km mit ca 60 KMh und 160 Km mit 50 KMh Stadtverkehr.

Bausatz noch heute in den Staaten zu bekommen.
Hans Veen Oldtimer Restaurateur Ibiza

Gast auto.de

August 16, 2010 um 9:12 am Uhr

Hallo, ich finde das ne gute Idee, doch wenn ich die Komponenten in DE bzw. EU einkaufen müsste ich das ein sehr teuer Spass.
In Deutschland bremsen die Grossen Autokoncerne die Entwicklung, denn wer haut Miliarden Entwicklungskosten einfach so weg! diese müssen erstmal Amortisiert werden, dazu werden 20Jahre eingeplant. ! Jede Idee und Weg ein E-mobil zu bauen ist gut,siehe auch MY ENERGY produktgruppe!

Gast auto.de

August 16, 2010 um 7:15 am Uhr

¨wer sich die energiebilanz eines hybriden im ganzen anschaut, weiss was für ein blödsinn das ist! reiner selbstbetrug und damit nichtmal als zwischenlösung geeignet, leider…

Gast auto.de

August 15, 2010 um 8:39 pm Uhr

Schlaf‘ weiter,
Deutschland.
Ich fahr‘ hybrid!

Gast auto.de

August 15, 2010 um 3:51 pm Uhr

Die ganze Geschichte wird erst dann ein Renner, wenn die Hersteller dazu übergehen und jedes Rad mit einem Radmotor ausrüsten. Das hat sogar den Vorteil, daß die Leistungsverluste, die über Getriebe und Wellen hervortreten, fast gänzlich in den Hintergrund treten.
Also liebe Autobauer !
Naut doch mal was innovativ Gutes !

Gast auto.de

August 15, 2010 um 1:25 pm Uhr

Es ist zu überlegen inwieweit das Ganze wirtschaftlich ist. Billiger, einfach und einfach auch zur Typisierung sind der Umbau auf Fritieröl oder Wasserstofffahrzeuge. hierbei erspart man sich auch hohe Investitionen in neuen Motoren.
wolfgang

Gast auto.de

August 15, 2010 um 11:18 am Uhr

4000 für das Auto, 10-15000 für den Umbau. Wenn man umweltverträglich fahren will, braucht man noch die passende Solaranlage dazu, sonst tankt man Atomstrom…
Ist was für Eigenbrötler! Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis. Elektroautos lohnen sich erst wenn sie preisgünstig von der Industrie angeboten werden (aus Fernost?) Bis dahin ist ein Kleinwagen mit einem sparsamen Motor die bessere Möglichkeit.
marty

Gast auto.de

August 15, 2010 um 9:54 am Uhr

Der 1.April ist doch schon lange vorbei!

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