Ratgeber Tunnelfahrt – Keine Panik in der Röhre
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Ganz gleich ob Nordsee oder Toskana: Die Routen zu vielen beliebten Ferienzielen führen auch durch Tunnel. Zwar ist das Unfallrisiko dort statistisch gesehen geringer als auf freier Strecke, doch nur, wenn sich alle Autofahrer an einige spezielle Regeln halten.

Rasen ist in der Röhre tabu, aber auch langsames Bummeln ist riskant. Am besten wird so schnell gefahren, wie es das Tempolimit zulässt. In den meisten Fällen sind das 60 oder 80 km/h. Der Sicherheitsabstand sollte dabei aber immer gehalten werden, denn im Notfall ist der Platz zum Ausweichen knapp. Während der Fahrt sollte auch stets der Verkehrsfunk eingeschaltet sein, damit man nicht von Staus oder Unfällen überrascht wird. Wer Musik hört, sollte sie so leise drehen, dass Lautsprecherdurchsagen noch zu hören sind. Für gute Sicht sorgt der Verzicht auf die Sonnenbrille.

Kommt es zu einem Stau oder Unfall, wird mit großem Abstand zum Vordermann angehalten. Idealerweise so nah am Fahrbahnrand wie möglich. Die eingeschaltete Warnblinkanlage warnt den nachfolgenden Verkehr. Das Fahrzeug sollte nicht verlassen werden, es sei denn zur Hilfeleistung bei einem Unfall oder einer Panne, rät der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS). Wer die Rettungskräfte alarmieren will, sollte dies über die alle 150 Meter angebrachten Notrufsäulen tun. So wird den Helfern automatisch die genaue Position des Unfalls übermittelt.

Kommt es zu einem Brand im Tunnel, muss die Röhre sofort zu Fuß verlassen werden. Laut einer Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen unterschätzen die meisten Autofahrer die Zeit, die zur Evakuierung bleibt. Daher: Besser zu früh starten als zu lange sitzen zu bleiben. Wichtig ist dabei, den Zündschlüssel im Auto stecken zu lassen, damit Rettungskräfte das Fahrzeug im Notfall bewegen können. In größeren Tunneln gibt es in regelmäßigen Abständen Schutzräume mit eigener Luftversorgung; sie sind sicherer zu erreichen als das Röhrenende.

Generell ist das Sicherheitsniveau in Tunneln hoch. Beim letzten Test des ADAC von 26 europäischen Tunneln bestanden drei Viertel der Röhren die Prüfung. Vor allem neuere Anlagen überzeugten – sie erhielten fast immer gute Noten.

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