Ratgeber: Urlaubsfahrt bei Nacht – Ausgeruht fährt es sich am besten
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Wer nachts mit dem Auto in den Urlaub startet, hat es vermeintlich bequem: Keine größeren Staus, die Kinder können im Auto schlafen und man umgeht die Tageshitze. Nachtfahrten sind aber auch gefährlich, wie Unfallzahlen aus dem Jahr 2011 belegen: Obwohl der Großteil des Verkehrsaufkommens bei Tageslicht abläuft, geschieht knapp ein Fünftel der Unfälle in der Dunkelheit. Und bei diesen wiederum ist der Anteil der Unfälle mit Todesfolge besonders hoch.

Grundsätzlich ist die Urlaubsreise bei Nacht nur dann vernünftig, wenn einem das Fahren bei Nacht zusagt. Der ADAC empfiehlt, bei dieser Einschätzung so selbstkritisch wie möglich zu sein. Auch wer sich am Tag zuvor nicht gründlich ausruhen konnte, sollte nicht bei Dunkelheit fahren. Eine Nachtfahrt direkt nach Arbeitsschluss ist riskant. Denn Ermüdungserscheinungen schränken erwiesenermaßen die Fahrtauglichkeit ähnlich stark ein wie Alkohol. Selbst vorsichtige Fahrer sind unkonzentrierter und reagieren langsamer, wenn sie müde sind. Ein leichtes Frühstück oder Abendessen ist zudem besser als schwere Kost, denn so lässt sich das unfallträchtige nächtliche Leistungstief vermeiden.

Die Dunkelheit beeinträchtigt nicht nur das Sehvermögen, sondern auch das Gesehen werden. Vor allem Brillenträger und ältere Fahrer können Entfernungen, Geschwindigkeiten, Beschleunigungen oder Verzögerungen anderer Fahrzeuge schlechter einschätzen als am Tag. Das einfachste Mittel für guten Durchblick ist, vor dem Start die Scheiben zu putzen und für intakte Scheibenwischer zu sorgen. Am besten kontrolliert man vor der Abreise sicherheitshalber die Scheibenwaschanlage und füllt diese gegebenenfalls nach. Während der Fahrt muss der Sicherheitsabstand größer sein als am Tag, da man sich nachts leicht in den Entfernungen verschätzt. Blendet ein entgegenkommendes Fahrzeug zu sehr, hilft es, wenn man kurz seitlich auf den rechten Fahrbandrand blickt.

Spätestens alle 2 Stunden sollte man eine Pause einlegen und sich dann nach Möglichkeit mit dem Beifahrer abwechseln. Dass Kaffee, Cola oder Energy-Drinks die Leistungsfähigkeit steigern, ist laut ADAC ein Irrtum. Im Gegenteil: Bei Nachtfahrten sollte man diese Getränke meiden, da nach einer kurzen Aufputschphase das Leistungstief umso stärker einsetzt.

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