Recht: Alkohol am Steuer – Beifahrer muss auf Alkoholpegel achten
Recht: Alkohol am Steuer - Beifahrer muss auf Alkoholpegel achten Bilder

Copyright: DVR

Baut ein alkoholisierter Fahrer einen Unfall, kann auch der Beifahrer haften. Zu den Sorgfaltspflichten eines Beifahrers gehört es, sich zu erkundigen, ob der Fahrer fahrtüchtig ist, so die gängige Rechtspraxis, basierend auf einem Urteil des Bundesgerichtshofes (Az: VI ZR 235/97). Ob man auf dem Beifahrersitz oder der Rückbank sitzt, ist dabei unerheblich.

Es geht darum, inwieweit der Mitfahrer die Fahruntüchtigkeit des Fahrers erkennen konnte. „Bei einem nüchternen Beifahrer ist ein höherer Maßstab anzulegen als bei jemandem, der zum Beispiel durch Alkoholkonsum seinerseits in seiner Wahrnehmungsfähigkeit eingeschränkt ist“, so Nicolas Eilers, Fachanwalt für Verkehrsrecht im Deutschen Anwaltverein.

Wer wissentlich neben einem alkoholisierten Fahrer sitzt, wenn es zu einem Unfall kommt, trägt mindestens 25 Prozent Mitschuld, hat das Oberlandesgericht Frankfurt entschieden (Az: 19 U 242/05). Ist der Mitfahrer zudem Halter des Fahrzeugs und erlaubt damit (bewusst) einem Betrunkenen die Nutzung seines Fahrzeugs, hat das auch versicherungsrechtliche Konsequenzen, die in der Kaskoversicherung bis zum vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen können. Bei der Haftpflichtversicherung kann zudem ein Regress des Versicherers drohen.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Volkswagen T7.

Erlkönig: Der Volkswagen T7 kommt

Mercedes-Maybach GLS.

Mercedes-Maybach GLS Erlkönig auf Testfahrt

Toyota Yaris Hybrid.

Toyota Yaris Hybrid: Neue Plattform mit neuer Technik

zoom_photo