Reisebikes von BMW, Triumph und Kawasaki – Vier für die große Tour
Reisebikes von BMW, Triumph und Kawasaki - Vier für die große Tour Bilder

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Je mehr das Motorrad in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Freizeitmobil mutierte, desto weniger Interesse zeigten die Käufer an klassischen Reisebikes. Heute existiert die Liga der Tourer nur noch unter ferner liefen. Entsprechend ausgedünnt ist das Angebot, und die Modernisierungsmaßnahmen lassen länger auf sich warten als beispielsweise bei Sportlern.

Ein Tourer bietet alles, was ein Motorrad braucht, damit der Fahrer möglichst komfortabel viele Kilometer abspulen kann. Eine großzügige Verkleidung, um den Fahrer wirksam vom Fahrtwind zu entlasten, zudem ist die klassische Sitzposition nur leicht nach vorne gebeugt mit etwas erhöhtem Lenker. Der Kniewinkel ist bequem, zirka 80 bis 90 Grad. Der Motor ist eher auf Durchzugskraft als auf Höchstleistung ausgelegt, so dass eine ruhige, aber deshalb nicht unbedingt langsame Fahrweise möglich ist. Die Technik ist üblicherweise wartungsarm, man findet in dieser Motorradkategorie häufig Kardanantrieb vor, da eine Kette einer regelmäßigen Pflege bedarf.

Ein Hersteller, der auf diesem Gebiet eine lange Tradition pflegt, ist BMW. Die Bayern haben seit vielen Jahren gleich mehrere Tourer im Angebot, wobei diese sich durch die Bauart des Motors unterscheiden. [foto id=“475657″ size=“small“ position=“left“]Fans des Boxermotors offeriert man die R-Reihe, und vor etwa zwei Jahren führte man die K 1600 GT ein, die von einem kräftigen Reihensechszylinder angetrieben wird.

Eindrucksvollstes Beispiel dafür dürfte die K 1600 GT sein. Nach vielen Jahren wiederbelebte man mit diesem Modell den Sechszylindermotor, der sich in den 1980er Jahren nicht durchsetzen konnte. Das 118 kW/160 PS starke BMW-Triebwerk baut aber kompakter und ist auf hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen und geringes Gewicht ausgelegt. Durch konstruktive Maßnahmen wird ein Gewicht des Motors von 102 kg erreicht. Damit wiegt er trotzdem 25 kg mehr als der annähernd leistungsgleiche Motor der Vorgängerin K 1300 GT mit vier Zylindern.

Auch in anderen Disziplinen stellte BMW neue Benchmarks auf, was das entspannte Reisen auf zwei Rädern angeht: elektrisch einstellbares Fahrwerk und Windschild, Sitz- und Griffheizung, Radio und natürlich Koffer. Als erstes Motorrad weltweit bietet die K 1600 GT ein adaptives Kurvenlicht, das die Straße bei nächtlichen Kurvenfahrten besser ausleuchtet. Ein Schwenkspiegel in der Optik des Xenon-Abblendlichts kompensiert bis zu 25 Grad Schräglage.

Zudem kann der Kunde wählen zwischen zwei Ausstattungsversionen: Die K 1600 GTL ist durch zusätzliche Ausstattungen wie eine bequemere einteilige Sitzbank, einen stärker zum Fahrer hin gekröpften Lenker, gummierte Fußrasten und einen auf 26,5 Liter vergrößerten Tank noch weiter entwickelt. Zur BMW K 1600 GTL gehört serienmäßig ein Topcase, das optional mit einer zweiten, hochgelegten Bremsleuchte ausgestattet ist. Mehr Chromteile an der Seitenverkleidung, Windflaps und die verchromten Endschalldämpfer unterscheiden sie zusätzlich zur K 1600 GT. Der Basispreis der großen Bayerin liegt um die 20.000 Euro, doch mit ein wenig Ausstattung kommt man schnell in bereiche von 22.000 bis 24.000 Euro.

Wer auf den Boxermotor steht, für den wird es bei der BMW R 1200 RT etwas günstiger. Mit etwas Ausstattung wie dem Safety-Paket (430 Euro), bestehend aus Schlupfregelung und Reifendruckkontrolle RDC, dem Touring-Paket (1.505 Euro), bestehend aus elektronischem Fahrwerk ESA, verchromter Auspuffanlage, Heizgriffe, Sitzheizung, Temporegelung, [foto id=“475658″ size=“small“ position=“right“]Bordcomputer und zweiter Steckdose und dem Audiosystem (1.000 Euro) kommt man noch mit rund 20.000 Euro davon. Und muss, wie man liest, auf nichts verzichten. Die 81 kW/110 PS des Boxers genügen für die kommode Tour vollkommen; immerhin stemmt er 120 Newtonmeter bei nur 6.000 Touren an die Kardanwelle.

Freilich ist auch die Technik der R 1200 RT nach vielen Jahren der Weiterntwicklung gereift. Bei der Bremsanlage kommt mittlerweile ein teilintegriertes System zum Zuge; ABS ist selbstverständlich. Die Sitzposition ist für Fahrer und Passagier vollendet, die Koffer sind im Preis enthalten. Die Reichweite ist mit rund 480 Kilometer riesig, und mit rund 260 Kilogramm Leergewicht stellt sie das Fliegengewicht unter den Tourern.

Ebenfalls einige Jahre auf dem Buckel hat die Kawasaki 1400 GTR. Immerhin wurde sie 2010 überarbeitet und bietet nun so moderne Dinge wie eine Traktionskontrolle sowie eine Kombibremse mit ABS, die sich um die korrekte Verteilung der Bremskräfte zwischen Vorder- und Hinterrad kümmert. Die Wirkung der Fußbremse auf das Vorderrad kann über zwei Betriebsarten in ihrer Intensität eingestellt werden. Außerdem erkennt ein Assistent Notbremsungen und regelt entsprechend nach. Heizgriffe und Reifendruckkontrolle gibt es serienmäßig, außerdem ein Keyless-Go-System, bei dem der Schlüssel lediglich mitgeführt werden muss. Die elektrisch verstellbare Frontscheibe zählt ebenfalls zum Serienumfang.

Nicht bieten kann die große Kawa ein elektronisch verstellbares Fahrwerk. Dafür aber den formidablen Motor aus der ZZR 1400, der sowohl in der Spitzenleistung als auch beim Drehmoment für die GTR[foto id=“475659″ size=“small“ position=“left“] modifiziert wurde und nun noch 114 kW/155 PS leistet. Der Kardanantrieb ist mit einer Momentabstützung versehen, die die Kraftübertragung völlig unauffällig gestaltet. Mit 17.500 Euro liegt sie auf dem Niveau der R 1200 RT.

Der jüngste Vertreter seiner Art ist die Triumph Trophy. Wie von der Marke nicht anders gewohnt, wird die 300 Kilo schwere Trophy von einem Dreizylinder-Motor angetrieben, der 99 kW/134 PS leistet und ein Drehmoment von 120 Newtonmeter auf die Kardanwelle drückt. Das reicht vollkommen, um Kraft bei jeder Drehzahl liefern zu können, die zudem mit dem so typischen Dreizylinderklang unterlegt ist. Freilich ist auch die Trophy mit allem ausgestattet, was das Tourerherz begehrt: Koffer, Tempomat, elektrisch verstellbare Scheibe, ABS und Antischlupfregelung sind Serie. Wer 1.700 Euro auf den Grundpreis von rund 17.000 Euro draufpackt, bekommt die SE-Variante, die dann noch ein elektronisch einstellbares Fahrwerk, Audioanlage und Reifendruckkontrolle besitzt. Als jüngste Vertreterin der Tourergarde verfügt die Trophy über einen Bordcomputer, der jede Menge Infos liefert sowie über ein Fahrwerk, das die vielen Kilos hervorragend kaschiert: Sie fährt sich weit weniger schwerfällig wie sie erscheint. Doch das gilt mittlerweile für fast alle modernen Tourer.

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