„Ring“-Kampf in der „Grünen Hölle“
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Formel-1-Titelkampf hin, Fußball-Weltmeisterschaft her: Für viele Motorsport-Fans ist auch in diesem Jahr das 24-Stunden-Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife das einzig wahre Highlight. Ein volles Starterfeld, ein tolles Rahmenprogramm und dazu packende Rad-an-Rad-Duelle rund um die Uhr – das alles und noch viel mehr garantiert dieser einzigartige „Ring“-Kampf. 200 leistungsstarke GT- und Tourenwagen treten vom 19. bis 22. Juni zu diesem Spektakel in der „Grünen Hölle“ an. Auch diesmal werden wieder rund 200 000 Zuschauer für Volksfest-Stimmung sorgen.

Wieder mit dabei ist das Team Phoenix Racing unter Leitung von Motorsport-Veteran Ernst Moser. Die 30-köpfige Crew bringt zwei Boliden an den Start. Gleich das erste Rennen der jetzt gestarteten VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gewann das Team (VNL steht für Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring). Erstmalig kooperiert der Rennstall mit dem TÜV Rheinland, die mindestens zwei Jahre „mitfahren“ wollen. Das Fahrzeug für die anstehende Saison haben der Rennstall und der TÜV Rheinland jetzt in Köln präsentiert und mitgeteilt, dass außerhalb des Cockpits Phönix-Fahrer Frank Stippler als Markenbotschafter für den TÜV Rheinland auftreten wird.[foto id=“506299″ size=“small“ position=“right“]
Wie in den vergangenen Jahren kommt ein Audi R8 LMS Ultra zum Einsatz, der bei allen Rennen auf dem Ring das TÜV-Logo tragen wird. Die aktuelle Version des 1 250 Kilogramm schweren Leichtbau-Renners aus Aluminium und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) hat einen 419 kW/570 PS leistenden 5,2-Liter-V10-Motor unter der Haube und unterscheidet sich kaum vom Vorjahreswagen und ist ebenso mit den in den VLN-Rennen eingesetzten Rennern fast identisch.

Vor zwei Jahren hat das 1999 gegründete Team bereits zum dritten Mal den Gesamtsieg bei dem seit 1970 ausgetragenen Eifel-Klassiker herausgefahren. Und auch in diesem Jahr rechnen sich die Piloten Frank Stippler vom 2012er-Siegerteam und Christian Mamerow gute Chancen aus. „Mit dem Audi R8 LMS Ultra hatten wir zuletzt einen starken Aufwärtstrend, den wir in diesem Jahr erfolgreich fortsetzen wollen“, sagt Stippler. Nicht nur für den Phoenix-Piloten ist es das schwierigste Rennen der Welt. Und daher ist Stippler auf seine Pole Position und den Rundenrekord vom vergangenen Jahr besonders stolz. Ein erneuter Sieg aber wird nicht einfach. Teamchef Moser: „Von Jahr zu Jahr wird die Konkurrenz speziell bei den GT3-Sportwagen größer und stärker. Es wird ein hartes Rennen, das wir gewinnen wollen. Dafür braucht man aber auch eine Portion Glück.“ Der TÜV Rheinland freut sich über die Partnerschaft. „Wir engagieren uns ja bereits seit Jahren am Nürburgring etwa beim Truck-Grand-Prix und dem Oldtimer-Grand-Prix, das ist langfristig angelegt“; sagt Professor Jürgen Brauckmann vom TÜV.

Die Nordschleife wurde 1927 eröffnet und ist damit der älteste Teil des Nürburgrings. Die Namen der vielen Streckenabschnitte wie beispielsweise „Hatzenbach“, „Fuchsröhre“, „Schwedenkreuz“, „Bergwerk“, „Galgenkopf“, „Schwalbenschwanz“ oder „Karussell“ sind bei Fans und Fahrern auf der ganzen Welt bekannt. Mit 25,378 Kilometern ist die Nordschleife die längste Rennstrecke der Welt.

Übrigens: Der Name „Grüne Hölle“ stammt von dem dreimaligen Formel-1-Weltmeister Sir Jackie Stewart. Die Rennstrecke sei so wunderschön in die Natur der Eifel eingebettet, doch für die Fahrer sei sie auch lebensgefährlich. Es bleibe nicht eine einzige Sekunde Zeit für einen kurzen Blick in die herrliche Landschaft, denn es könnte der letzte sein, beschrieb der Schotte eins seine Eindrücke. Die Formel 1 rast aus Sicherheitsgründen schon lange nicht mehr über die Nordschleife, sondern nur noch über die moderne Grand-Prix-Strecke direkt nebenan.

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