Robert Kubica: Bereit für Bahrain

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(motorsport-magazin.com) Robert, mit dem Ende der Barcelona-Tests ist die Sai-sonvorbereitung praktisch abgeschlossen. Wie fühlst Du dich nach diesen vier Wochen Testarbeit?
Robert Kubica: Ich bin vom Team toll aufgenommen worden und fühle mich schon ganz als Teil von Renault. Bei meinem ersten Test in Valencia hatte ich viel Neues zu lernen und eine Menge Dinge zu verstehen – vor allem das Verhalten des Autos und die Funktionen der elektronischen Systeme. Das Team arbeitete mit vollem Einsatz daran, alle Änderungen umzusetzen, die ich für den nächsten Test in Jerez benötigte. Dort haben wir eine gute Fahrzeugbalance gefunden und waren von den Rundenzeiten gut dabei. Dieser letzte Wintertest in Barcelona verlief dann wieder schwieriger – auch, weil wir durch das wechselhafte Wetter Zeit verloren. Aber schon nach Jerez durften wir mit unserer Arbeit zufrieden sein. Ich bin überzeugt, wir haben viel gelernt und sind bereit für Bahrain.

Wie hat sich das Fahren mit vollem Tank angefühlt?
Robert Kubica: Das hing von den Streckenverhältnissen und dem Reifentyp ab. Diese Saison wird es entscheidend darauf ankommen, über die gesamte Renndistanz trotz der abnehmenden Benzinmenge eine angenehme Fahrzeugbalance zu behalten. Du musst den besten Setup-Kompromiss finden, der sowohl für ein schweres als auch ein leichtes Auto funktioniert. Nur dann holst du die optimale Performance aus dem Auto.

Wie sieht das Programm für Deinen letzten Testtag aus?
Robert Kubica: Wir hoffen, am Sonntag ein paar neue Teile am Auto zu haben, unter anderem einen neuen Frontflügel. Auch wenn das noch nicht das endgültige Aero-Paket ist, mit dem wir in Bahrain starten werden, werden wir uns ein gutes Bild darüber machen können, ob diese Weiterentwicklungen uns soviel weiterhelfen, wie wir erwarten. Ich bin gespannt, ob wir die Daten aus dem Windkanal auf der Strecke bestätigen können.

Kannst Du einordnen, wo Renault im Vergleich zu den anderen Teams steht?
Robert Kubica: Das ist unheimlich schwierig zu beurteilen, weil sich die Rangordnung anscheinend jeden Tag ändert. Niemand weiß, welches Team zu welchem Zeitpunkt in welcher Konfiguration fährt und auf welchem Entwicklungsstand sich die Autos befinden. Außerdem wird jedes Team beim ersten Rennen mit weiteren Entwicklungsteilen antreten. Wir haben wie gesagt in Jerez gut ausgesehen, aber wir brauchen insgesamt noch mehr Grip. Schauen wir mal, was die neuesten Teile bringen. Danach sehen wir klarer, was unsere Chancen in Bahrain betrifft.

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