Runter vom Gas: Lebensretter geben Plakaten ihr Gesicht

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Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat heute an der Autobahn-Raststätte Hochfelln Süd gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), Dr. Walter Eichendorf, die neuen Autobahnplakate der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ vorgestellt. Reale Lebensretter geben der Plakatkampagne ihr Gesicht: ein Feuerwehrmann, ein Rettungssanitäter und eine Ärztin wenden sich mit Appellen zu den Themen „Nüchtern am Steuer“, „keine Ablenkung“ und „Anschnallen“ direkt an die Verkehrsteilnehmer.

„Alle Drei geben täglich ihr Bestes, um Unfallopfern zu helfen und deren Leben zu retten. Niemand weiß besser, welche dramatischen Folgen leichtfertiges Verhalten im Straßenverkehr haben kann“, lobte Vehrsminister Ramsauer das Engagement.[foto id=“468682″ size=“small“ position=“right“]

Dr. Insa Matthes, Chirurgin am Unfallkrankenhaus Berlin: „Ich bin froh, Teil der Kampagne sein zu dürfen. Mit meinem Einsatz möchte ich einen Beitrag dazu leisten, Unfälle zu vermeiden.“ Frank Scholz, freiwilliger Feuerwehrmann in Berlin-Hohenschönhausen, plädiert für den Gurt als Lebensretter – auch für die Pkw-Insassen auf der Rückbank. Im Jahr 2011 war laut einer Umfrage bei den Bundesländern durchschnittlich jeder fünfte getötete Autoinsasse zum Zeitpunkt des Unfalls nicht angeschnallt. Benjamin Maley, Rettungssanitäter bei den Maltesern in Erftstadt: „Sich selbst auf einem riesigen Plakat zu sehen, ist ungewohnt. Ich bin stolz, dieser wichtigen Verkehrssicherheitsbotschaft ein Gesicht geben zu dürfen. Alkohol am Steuer ist verantwortungslos.“

Mit der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ machen sich das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie der DVR seit 2008 dafür stark, über Unfallrisiken aufzuklären und Verhaltensänderungen herbeizuführen. Schwerpunkte der Aufklärungsarbeit sind das Fahren mit unangepasster Geschwindigkeit, Risikofaktoren wie Ablenkung, gefährliches Überholen und dichtes Auffahren sowie besondere Gefahren auf der Landstraße. Neben Autofahrern werden dabei auch gezielt Radfahrer, Motorradfahrer oder Fahranfänger angesprochen.

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