Schaeffler: Bilanz mit EU-Bußgeldbescheid
Schaeffler: Bilanz mit EU-Bußgeldbescheid Bilder

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Der Zulieferer Schaeffler präsentierte jetzt seine Bilanz und viele Fragen kreisten um den Bußgeldbescheid aus Brüssel. Der Konzern muss eine EU-Kartellstrafe in Höhe von 370 Millionen Euro zahlen, weil er mit fünf Konkurrenten die Preise bei Wälzlager abgesprochen hat. Die Höhe überrascht nicht, denn in jeder Maschine, Pkw und Lkw dreht sich fast nichts ohne Wälzlager. Und in Autos halten im Schnitt 100 bis 150 Wälzlager (z.B. Kugel-, Tonnen-, Nadellager) Komponenten in Bewegung. Durch die künstlich hochgehalten Preise hätten die beteiligten Firmen sieben Jahre lang den Kunden aus der Autoindustrie geschadet, erklärte die EU-Wettbewerbskommission. Schaeffler haben die Kommission bei den Ermittlungen unterstützt und mit der hohen Strafe gerechnet, hieß es anlässlich der Bilanzpressekonferenz. Ebenso habe Schaeffler Rückstellungen in Höhe von 380 Millionen Euro gebildet.

Und die Bilanz? Sie ist positiv: Weltweit läuft der Automobil-Absatz und das bietet Wachstumschancen, wie die Bilanz des internationalen Automobil- und Industriezulieferers Schaeffler in Herzogenaurach zeigt. Global fährt der Pkw-Absatz bergauf, deshalb sieht der Konzern gute Wachstumschancen auch für 2014 im Automotiv-Geschäft, wo ein Umsatzwachstum von fünf Prozent bis sieben Prozent erwartet wird. Auch im Bilanzjahr 2013 wuchs der Umsatz der Herzogenauracher und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr währungsbereinigt insgesamt um 2,9 Prozent. Bei der Sparte Automotive stieg er sogar um 8,6 Prozent. Durch die negativen Währungsumrechnungseffekte im Jahr 2013 nahm der Umsatz der Schaeffler Gruppe um 0,7 Prozent auf 11,205 Milliarden Euro zu. Der gleiche Effekt führte beim Automotive-Geschäft, das erneut deutlich stärker als der Markt gewachsen ist, zu einem um 6,6 Prozent auf 8,165 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz.Die Schaeffler-Gruppe beschäftigt an 180 Standorten weltweit rund 78 000 Mitarbeiter und ist damit eines der größten europäischen Industrieunternehmen in Familienbesitz.

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