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„Schnelligkeit ist Erfolgsfaktor“: Hyundai- Deutschland-Chef Schrick im auto.de-Gespräch
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Aktuell ist der Grand Santa Fe hierzulande das Flaggschiff von Hyundai. Bilder

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Hyundais Brennstoffzellen-ix35 Fuel Cell wird schon in Serie gebaut. Bilder

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Hyundais Cityvan ix20 gibt es als Crossline nun auch im Offroad-Look. Bilder

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Markus Schrick ist Chef von Hyundai Deutschland mit Sitz in Offenbach. Bilder

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Die Sportlimousine Genesis kommt noch im Sommer. Bilder

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Bodenheim/Offenbach – „Neue Modelle sind der Motor unseres Geschäfts“, sagt Markus Schrick, Chef von Hyundai Deutschland mit Sitz in Offenbach, bei einer „Kontraste“-Veranstaltung der Koreaner in Bodenheim bei Mainz mit dem kleinen i10 jetzt auch mit Autogasantrieb und dem Grand Santa Fe mit bis zu sieben Sitzen als Gegenpol.

2014 scheint der Motor bei[foto id=“512326″ size=“small“ position=“right“] Ihnen, was neue Modelle betrifft, dann aber doch etwas zu stottern?

Markus Schrick: Unser Ziel 2014 ist, die vielen in der jüngeren Vergangenheit neu eingeführten Modellreihen nachhaltig im Markt und in den Köpfen der Kunden zu etablieren, bevor wir im nächsten Jahr mit einem Schub neuer Produkte aufwarten. Dazu gehört, dass wir Qualität und Nachhaltigkeit unserer Geschäftstätigkeit auf allen Ebenen und in allen Prozessen überprüfen und, wenn nötig, verbessern.

Die ersten Monate des neuen Jahres scheinen für Sie in Deutschland dennoch nicht besonders gut gelaufen zu sein. Woran liegt´s?

Markus Schrick: Eine qualitativ hochwertige Basis für weiteres Volumenwachstum hat für uns oberste Priorität. Dies beinhaltet auch eine gesteigerte Qualität unseres Vertriebssystems hin zu höherwertigen Verkäufen und weniger Lagerhaltung. Unsere Vertriebsstrategie orientiert sich daher am bereits Anfang des Jahres angekündigten Ziel, den erreichten Marktanteil von 3,4 Prozent aus dem Vorjahr zu halten.

Der aber zumindest zwischenzeitlich doch deutlicher gesunken ist.[foto id=“512327″ size=“small“ position=“left“]

Markus Schrick: Wir haben die ersten beiden Monate des Jahres genutzt, um etwas aufzuräumen und das eine oder andere Lager zu bereinigen. Wir haben im Februar angekündigt, dass unser Marktanteil im März und April wieder auf dem Niveau der Vergleichsmonate des Vorjahres liegen wird. Das haben wir erreicht. Sie werden sehen, in den nächsten Monaten werden wir am Markt weiter zulegen und uns im Jahresverlauf stabilisieren. Am Ende des Jahres wird der Marktanteil wieder da stehen, wo er auch 2013 stand.

Ihre „Product Momentum 2017“-Strategie ist ziemlich ambitioniert.

Markus Schrick: Der Plan steht: Im Rahmen dieser Strategie werden wir innerhalb von fünf Jahren 22 neue Modelle und Derivate auf den Markt bringen. Begonnen hat diese Produktoffensive mit dem i10 Ende vorigen Jahres. Sie setzt sich jetzt fort mit der Autogasvariante. Bei der Autoschau Ende Mai in Leipzig werden wir weitere wichtige Neuheiten präsentieren.

Zum Beispiel?[foto id=“512328″ size=“small“ position=“right“]

Markus Schrick: Den ix20 Crossline für Kunden, die sich auch in bestehenden Modellreihen mehr Individualisierung und Emotionalisierung wünschen. Unser Cityvan erhält durch ein spezielles Ausstattungspaket einen kraftvolleren Offroad-Charakter. Wir bieten ihn zum Einstiegspreis ab 18 90 Euro in einer limitierten Sonderedition mit einer Auflage von 500 Fahrzeugen an. In naher Zukunft wird es zudem eine besonders sportlich gestylte Version des i10 geben.

Der ix35 Fuel Cell, den Sie ebenfalls in Leipzig zeigen, ist nicht neu.

Markus Schrick: Er bleibt aber das weltweit erste in Serie gefertigte Brennstoffzellen-Fahrzeug. Das Betanken dauert nicht lange. Die Reichweite liegt bei fast 600 Kilometern. Und aus dem Auspuff entweicht nichts als Wasser. Mit dem ix35 Fuel Cell unterstreichen wir den Innovationsanspruch der Marke, zukunftsweisende Technologie in einem voll alltagstauglichen Fahrzeug anzubieten.

Es wird doch eigentlich Zeit, dass Sie hierzulande nun auch in neue Segmente wie die obere Mittelklasse vorstoßen.

Markus Schrick: Noch im Sommer kommen wir mit unserer Genesis-Sportlimousine auf den Markt. Komfort, Luxus, Design, Technologie und Fahrvergnügen auf Spitzenniveau, dafür wird auch dieses limitierte Modell stehen. Als Motorisierung ist für Europa ein 318 PS starker 3,8-Liter-Sechszlinder-Benziner vorgesehen. Auf anderen Märkten ist zusätzlich ein Achtzylinder mit 426 PS vorgesehen.

Sie sagen: Hyundai ist längst kein hässliches Entlein mehr. Sondern?

Markus Schrick: Ein ernstzunehmender Wettbewerber auf dem Markt. Schauen Sie sich, was das Design beispielsweise betrifft, nur unseren Pony aus dem Jahr 1991 und den i 30 von heute an. Den ersten Santa Fe des Jahres 2000, dessen heutige Auflage unsere Designikone ist. Oder den Atos aus 1997 im Vergleich zum i10 heute. Auch bei der Typenvielfalt haben wir einen Quantensprung gemacht.

[foto id=“512329″ size=“small“ position=“left“]Sie meinen die zehn Modellreihen mit 15 Derivaten, die es aktuell im Hyundai-Produktportfolio gibt.

Markus Schrick: Hätten Sie uns diese Entwicklung vor fünf Jahren zugetraut? Möglich geworden ist das auch, weil wir die durchschnittliche Entwicklungszeit von vor kurzem noch 48 Monaten auf heute 24 deutlich verkürzt haben. Wir sind so in der Lage, schnell zu reagieren, wenn der Markt es verlangt. Schnelligkeit ist ein Erfolgsfaktor unseres Konzerns.

Der „Da scheppert nix“-Clip mit Volkswagen-Chef Martin Winterkorn 2011 bei der IAA in Frankfurt am Main hat Hyundai damals eine hohe Klickzahl beschert. Mit Ihrem Videoclip, der jetzt ganz kurz wichtige Blockbuster der Filmgeschichte zeigt, haben Sie gerade nach gut zwei Wochen schon fast 250 000 Klicks bei YouTube verzeichnet. Zufrieden?

Markus Schrick: Für Hyundai ist das ein Rekord. Offenbar kommt es vor allem bei jüngeren Zielgruppen an, wenn sich unsere Marke frech und spaßig im Internet präsentiert.

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