„simTD“: Feldversuche zur Car-to-X Kommunikation in Hessen gestartet
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Nach mehrjähriger Forschungsarbeit ist im Rhein-Main-Gebiet einer der weltweit größten Feldversuche zur Fahrzeug-Fahrzeug- und Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation (Car-to-X Kommunikation) gestartet.

Mit der vollen Flottenstärke von 120 Versuchsfahrzeugen werden ab heute Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Wirksamkeit der „simTD“-Technologie auf Autobahnen, Bundesstraßen sowie städtischen Routen in und um Frankfurt am Main erstmalig unter realen Bedingungen getestet.

Die Fahrversuche werden unter wissenschaftlicher Leitung von anerkannten Hochschulinstituten der Verkehrspsychologie und Verkehrstechnik geplant, durchgeführt und anschließend ausgewertet. Die Modellregion bietet dafür optimale Rahmenbedingungen: ein hohes Verkehrsaufkommen, modernste Verkehrserfassungs- und Verkehrssteuerungsanlagen sowie alle relevanten Straßenkategorien, die eine Übertragbarkeit auf andere Regionen erlauben.

„simTD“

„simTD“ (Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland) ist ein Gemeinschaftsprojekt deutscher Automobilhersteller, Zulieferer, Kommunikationsunternehmen, Forschungsinstituten sowie namhafter Straßenbetreiber. Ziel des Projektes ist die Entwicklung und umfassende Erprobung von Technologien, mit denen Fahrzeuge untereinander und mit den Verkehrszentralen der Straßenbetreiber Daten austauschen.

„simTD“-Projektpartner sind:

Opel, Audi, BMW, BMW Forschung und Technik GmbH, Daimler (simTD-Projektleitung), Ford Forschungszentrum Aachen GmbH, Volkswagen, Bosch, Continental, Deutsche Telekom, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI), Technische Universität Berlin, Technische Universität München, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Universität Würzburg, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement, sowie die Stadt Frankfurt am Main.

Gefördert und unterstützt wird das Projekt durch die Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Bildung und Forschung (BMBF), Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie durch das Land Hessen, den Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) und das Car 2 Car Communication Consortium.

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