Sitztest – Große Unterschiede in drei Kategorien
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Die Sitze in Kleinwagen sind zu unbequem und nicht langstreckentauglich, in der Kompaktklasse gibt es gutes und schlechtes Mobiliar, in der oberen Mittelklasse sitzt es sich durchweg gut. Das ist das Ergebnis eines Sitztests, den die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ gemeinsam mit der „Aktion Gesunder Rücken“ durchgeführt hat. In den drei Klassen traten jeweils vier Probanden zum Sitzvergleich an. Die Bewertung erfolgte nach Schulnoten von „sehr gut“ bis „ungenügend“ in den Kategorien „körpergerechte Form/Bemaßung“, „Einstellmöglichkeiten“ und „Lordosenstütze“.

Schlechte Noten hagelte es bei den vier Kleinwagen

Der Mini in John Cooper Works-Edition mit Sportsitzen erhielt als bester jeweils die Note „ausreichend” in allen Kategorien. Damit lag er vor dem Renault Clio, dessen mangelhafte Lordosenstütze noch zur Gesamtnote vier ausreichte. Mit „mangelhaft“ bewerteten die Tester die Sitze im Smart Fortwo und die Sportsitze im Peugeot 208. Bemängelt wurden beispielsweise die fehlenden Einstellmöglichkeiten der Lordosenunterstützung und der Sitzneigung beim Franzosen, Punkte die auch beim Smart negativ auffielen. Fazit der Redaktion: „Die Seriensitze sind zum Teil eine echte Zumutung“.

Insgesamt besser, aber auch mit breiter Streuung in der Bewertung schnitten die Modelle der Kompaktklasse ab. Der Ergonomiesitz im Opel Mokka erhielt die Gesamtnote „gut“ und wurde bei den Einstellmöglichkeiten sogar mit „seh gut“ bewertet. Der Sportsitz im Golf erhielt die Note „befriedigend“, der Standardsitz im  Ford B-Max bekam nur eine „vier“ wegen mangelhafter Bemaßung. Für das Gestühl im Toyota Auris gab es eine glatte „fünf“ in allen Kategorien. Besonders missfielen den Testern die zu kurzen Auflagen und die mangelhaften Verstellmöglichkeiten.

Am besten sitz man in großen Autos

Diese Binse bestätigten die Tester mit dreimal „sehr gut“ und einmal „gut“ bei der Bewertung von Mercedes E-Klasse, Audi A6, BMW 6er und Lexus GS. Bester der vier Komfortspezialisten war der Multikontursitz der E-Klasse, der in allen Kapiteln eine „eins“ erhielt. Mit jeweils einer „zwei“ bei der Bemaßung lagen die Komfortsitze im Audi und im BMW knapp dahinter. Der 18-Wege-Komfortsitz im Lexus bekam ein „gut“ für die Bemaßung und die Verstellmöglichkeiten sowie ein „sehr gut“ für die Lordosenstützte: insgesamt ein „gut“.

Die AGR rät, wenn es bei der Sitzauswahl möglich ist, den Sitz so wählen, dass die Sitzfläche sowohl in der Länge wie in der Höhe verstellbar ist, die Lehne aufrechtes Sitzen erlaubt ohne die Schultern nach vorne zu drücken und die Lordosenstütze in der Höhe variabel ist. Zudem sollte die Neigung und des Sitzes einstellbar sein und die Kopfstütze sich in vier Richtungen anpassen lassen.

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