Sparautos weisen die Zukunft
Sparautos weisen die Zukunft Bilder

Copyright: Dirk Behm

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Jedes Jahr das gleiche Bild. Selbst konstruierte Fahrzeuge fahren über einen rund 16 Kilometer langen Rennparcours. Sieger wird das Team, das mit umgerechnet einem Liter Kraftstoff die größtmögliche Strecke zurückgelegt und dabei so wenig Schadstoffe wie möglich ausgestoßen hat. Angetrieben von Flüssiggas, Ethanol, Diesel, Pflanzenöl, Wasserstoff oder elektrischem Strom drehen die Öko-Fahrzeuge ihre Runden.Mit aktuellen Serienautos haben die Extremsparer zwar wenig zu tun, die Themen Leichtbau und Aerodynamik sind aber auch in der Autoindustrie gerade schwer in Mode.

Bekanntestes Beispiel dürfte der VW XL1 sein, der den Eco-Marathon-Teilnehmern optisch bereits recht nahe kommt. Der zigarrenförmige Zweisitzer – seit diesem Jahr in Kleinstserie gebaut – ist von den gleichen Ideen inspiriert, die auch die Studenten nutzen. Die technikbegeisterten Studenten konnten sich in der Ahoy Arena in Rotterdam sowohl in der Kategorie „Urban-Concept“ als auch in der Kategorie „Protoyp“ messen. Innerhalb der beiden Klassen gibt es zudem unterschiedliche Wertungen für die verwendeten Energiesorten: Flüssiggas, Ethanol, Benzin, Diesel, Pflanzenöl, Wasserstoff oder elektrischer Strom.

Dabei hat sich ein neuer Trend bei den mitmachenden Mannschaften breit gemacht: der hohe Anteil an Frauen.“Vor den Frauen, die einen Protypen fahren, habe ich großen Respekt. Ich habe mich bislang nur an den Concept-Car herangetraut, da er dem „klassischen“ Straßenfahrzeug am nächsten kommt“, erklärte Lisa Grochowski vom Team „proTRon“ von der Hochschule Trier. Ein elektrisches Antriebssystem, eine funktionierende Bremsanlage sowie Licht, Lüftung, Scheibenwischanlage und Warnblinkanlage machen den Concept-Car zu einem Fahrzeug, das auch auf der Straße eingesetzt werden kann. Der Prototyp ist hingegen ein Auto, das durch sein Design besticht. So ähnelt das Fahrzeug mit seinen drei bis vier Rädern eher einem ultraflachen Silberfisch.

Auch wenn Fahrerin Lisa sich bislang noch nicht an den Prototypen herantraut, ihr Team steht hinter ihr: „Für uns ist es ganz selbstverständlich, dass wir eine Fahrerin haben. Sie macht wirklich einen klasse Job und wir unterstützen sie, wo wir nur können“, so Projektleiter Felix Müllenbach. Aber nicht nur für das Fahren, sondern auch für die Technik begeistert sich die junge Studentin. Zwar hatte sie zu Beginn ein paar Berührungsängste, aber das legte sich schnell. Heute schwingt die Studentin der Medizintechnik auch schon mal eigenständig den Schraubenschlüssel. Vor dem Rennen liegt auch bei dem Trierer Team dieses gewisse Kinistern in der Luft. Die Studenten bilden einen Kreis und feuern sich gegenseitig an. Fahrerin Lisa steht mittendrin und bereitet sich in Gedanken auf den Wettkampf vor.

Dass vor allem Frauen die Öko-Autos fahren, hat auch praktische Gründe. Denn die Männer passen oftmals sowohl von der Größe als auch vom Gewicht her nicht in die sehr eng geschnittenen Fahrzeuge. Aber egal, ob Mann oder Frau, wer einmal in einem „Rennauto“ gesessen hat, den lässt das Fieber so schnell nicht mehr los.

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