Straße als Stromtankstelle für E-Autos
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Steckdose und Elektrokabel adieu? Wenn es nach der Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (IAV) geht, „tankt“ das Elektroauto der Zukunft seinen Strom während der Fahrt oder beim Parken vollautomatisch und berührungslos per Induktion. Mit diesem Ansatz will das deutsche Engineering-Unternehmen IAV Elektroautos zuverlässiger und bequemer mit Energie versorgen und dadurch deren Reichweite deutlich erhöhen.

Im Modellversuch funktioniere das System tadellos, so Wilfried Nietschke, Bereichsleiter für Technology Monitoring. Ein Stück „Ladestraße“ zur Demonstration und eine Versuchsstrecke im Maßstab 1:1 werden bereits in Niedersachsen geplant.

Wie funktioniert’s? “ Die Spezialisten von IAV haben sich für ihr zukunftsweisendes Projekt die physikalischen und elektromagnetischen Induktionsgesetze nach Faraday zunutze gemacht. In die Fahrbahn versenkte elektrische Leiter erzeugen ein Magnetfeld, das berührungsfrei in einen Aufnehmer an der Unterseite des Autos den Strom induziert. „Die Straße wird zum Range Extender“, so Wilfried Nietschke.

Die IAV ist mit über 3.000 Mitarbeitern weltweit einer der führenden Engineering-Partner der Automobilindustrie und entwickelt seit über 25 Jahren Konzepte und Technologien für zukünftige Fahrzeuggenerationen. Zu den Kernkompetenzen gehören Lösungen in allen Bereichen der Elektronik-, Antriebsstrang- und Fahrzeugentwicklung. Neben Entwicklungszentren in Berlin, Gifhorn und Chemnitz verfügt die IAV über weitere Standorte in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika.

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