Sumo und Victoria: Mercedes kündigt für November Neuauflage der M-Klasse an

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Mercedes M-Klasse: Und so sieht die Neuauflage des Premium-SUV von der Seite aus. Bilder

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Mercedes M-Klasse: Gruppenbild mit Designchef Professor Gorden Wagener (vorn links) neben Daimler-Konzernforschungs- und Mercedes-Entwicklungsvorstand Dr. Thomas Weber. Bilder

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Mercedes M-Klasse: Ein Dachkantenspoiler rundet das Heck nach oben ab. Bilder

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Mercedes M-Klasse: Ins Gepäckabteil passen dachhoch bis zu 2010 Liter hinein. Bilder

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Mercedes M-Klasse: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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Mercedes M-Klasse: Moderne Leuchteinheit hinten. Bilder

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Mercedes M-Klasse: Blick ins deutlich wertigere Cockpit. Bilder

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Mercedes M-Klasse: In die Außenspiegel sind Blinkerleisten integriert. Bilder

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Mercedes M-Klasse: Moderne Leuchteinheit vorn. Bilder

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Mercedes M-Klasse: Blick auf die Frontpartie, hier beim Allrad-Turbodiesel ML 350. Bilder

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Mercedes M-Klasse: Die statische Weltpremiere der Neuauflage fand in Stuttgart statt. Bilder

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Sindelfingen/Stuttgart – 1997 ging die erste an den Start, 2005 folgte die zweite. Die dritte Generation seiner in den USA gefertigten M-Klasse schickt Mercedes im Umfeld vom BMW X5, Land Rover Range Rover, Porsche Cayenne, VW Touareg oder Volvo XC90 nun im November ins Rennen. Preise haben die Stuttgarter offiziell noch nicht genannt. Ihr Premium-SUV stand zuletzt jedenfalls ab unter 55 000 bis deutlich über 100 000 Euro für das AMG-Spitzenmodell in der Liste.

[foto id=“363186″ size=“small“ position=“left“]“Klares Mandat für moderne SUV“

„Kunden“, sagt Thomas Weber, Daimler-Konzernforschungs- und Mercedes-Entwicklungsvorstand, jetzt bei der Weltpremiere in Stuttgart, „haben unserer Branche ein klares Mandat für moderne SUV erteilt.“ Nicht nur in den USA oder in Wachstumsmärkten, „auch hier in Europa“. In den vergangenen fünf Jahren habe sich der SUV-Marktanteil etwa in Deutschland auf 13,6 Prozent verdoppelt. Vor dem Hintergrund, dass Experten bis 2015 einen Anstieg auf 28 Prozent erwarten, wird Thomas Merker beim M-Klassen-Workshop zuvor in Sindelfingen konkret: „2010 sind hier erstmals über 300 000 SUV neu zugelassen worden, zehnmal so viele“, fügt der Baureihen-Leiter hinzu, „wie noch im Jahr 2000.“

Seit 1997 rund 1,2 Millionen Einheiten

Und die M-Klasse, seit 1997 rund 1,2 Millionen Mal verkauft, hat ihren Anteil daran. Das Design der sauber verarbeiteten, über ein großzügiges Raumangebot verfügenden Neuauflage entspricht der sportlicheren [foto id=“363187″ size=“small“ position=“left“]Gesamtausrichtung der Marke. Innen geht es edler zu. „Das haben wir“, stellt Designer Hans-Peter Wunderlich fest, „in der Vergangenheit vielleicht nicht immer so gespielt, was Materialität und Qualität betrifft.“

Viele Elektronikhelfer sind möglich

Die Ellbogenfreiheit selbst hinten ist größer. Ins Stauabteil passen bei umgeklappten Rücksitzlehnen dachhoch über 2000 Liter Gepäck hinein. Mögliche elektronische Fahrerassistenzen vom vorbeugenden „Pre Safe“-Insassenschutz über Müdigkeitswarnung, aktiver Spurhalte-, Totwinkel-, Geschwindigkeitslimit- und [foto id=“363188″ size=“small“ position=“right“]Nachtsichtassistenz mit Personenerkennung bis hin zur Abstandskontrolle sind aus anderen Baureihen schon bekannt. Die Anhängelast bis 3,5 Tonnen war schon vorher hoch. Beim Blick ins Datenblatt deuten sich bereits wieder gute Fahrleistungen an.

On-/Offroad-Paket mit sechs Fahrprogrammen

Erstmals verfügt das Fahrwerk mit Stahlfederung über eine automatisch weicher und härter arbeitende Dämpfung. Unter anderem Luftfederung oder aktiver Wankausgleich können geordert werden. Die Onroad-Eigenschaften, versichert Merker bei der statischen Präsentation, seien verbessert, der Offroad-Auftritt weiter optimiert. Mittels Spezialpaket stehen neben dem Automatikmodus zwei Offroad- sowie drei Straßen-Fahrprogramme zur Wahl. Der Fußgängerschutz ist besser geworden.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Zum Start 204-, 258- und 306-PS-Motoren; Noch bevor der Dieselhybrid kommt; Datenblatt

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Zum Start 204-, 258- und 306-PS-Motoren

Die vorerst drei Motoren sollen sich im Schnitt mit bis zu 25 Prozent weniger Sprit begnügen. Den 204 PS starken 2,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel im ML 250 BlueTec geben die Stuttgarter zumindest im Datenblatt [foto id=“363190″ size=“small“ position=“left“]mit sechs Litern an, den 258-PS-Sechszylinder ML 350 BlueTec mit unter sieben, den 306-PS-Sechszylinder-Benziner ML 350 BlueEfficiency mit unter neun Litern. Stopp/Start-System und verbesserte Siebenstufen-Automatik helfen, Kraftstoff zu sparen.

Noch bevor der Dieselhybrid kommt

Alles in allem: Am Zwei-Tonnen-Leergewicht hat sich wenig geändert. Die Effizienz ist dennoch besser geworden. Baureihen-Leiter Merker nennt moderne SUV „heute salonfähig“. Was die Kraft betrifft, vergleicht Vorstand Weber die neue M-Klasse mit einem „Sumo-Ringer, im Sinne von Diät ist sie mehr wie ein ‚Victoria’s Secret‘-Model.“ Sie erfüllt bereits die EU-Abgasnorm 2015. „Und das“, so Weber, „sogar bevor wir den Dieselhybriden einführen, den wir auch noch in der Pipeline haben.“

Datenblatt: Mercedes M-Klasse
Motor: ein Sechszylinder-Benziner, ein Vier- und ein Sechszylinder-Turbodiesel
Hubraum: 2,2, 3,0 Liter
Leistung: 150/204, 190/258, 225/306 kW/PS
Maximales Drehmoment: 500, 620, 370 Newtonmeter
Beschleunigung: 9,0, 7,4, 7,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 210, 224, 235 Stundenkilometer
Umwelt: laut Mercedes Mixverbrauch 6,0-6,5, 6,8-7,4, 8,5-8,8 Liter pro 100 Kilometer, 158, 179, 199 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer

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