Test: Aprilia Dorsoduro 1200 ABS ATC – Ein geiles Eisen
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Von Ingo Koecher — Es gibt sie noch, die Bikes, die einfach nur zum Fahren gebaut werden. Eine der Vertreterinnen ist die heißblütige Italienerin Aprilia Dorsoduro 1200 ABS. Ein Sitz, zwei Räder und ein durchzugsstarker Zweizylinder – mehr braucht es nicht zum Glücklichsein. So ausgestattet, wildert das italienische Eisen zwischen einer KTM 990 Supermoto oder der Ducati Hypermotard 1100.

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Fahrbetrieb

Der erste Eindruck ist erwartungsgemäß: Die Aprilia Dorsoduro ist absolut reinrassig und entspricht dem Fahrzeugkonzept einer Supermotard ohne Wenn und Aber. Da findet sich weder Überflüssiges noch Nutzloses – verzierender Schnickschnack – Fehlanzeige. Sie bietet nur, was nötig ist, um ihrer Bestimmung gemäß bewegt zu werden. Und bewegen lässt sie sich vom Feinsten.

Zunächst hieß es aufsatteln. Und da staunten wir nicht schlecht, denn die Sitzhöhe von 870 mm ist nicht unerheblich. Da bedarf es schon einer gewissen Beinlänge, um bei einem Leergewicht von 223 kg nicht ins Straucheln zu geraten. Wurde die Hürde allerdings genommen, dauert es nicht lange, bis man mit der Aprilia [foto id=”380021″ size=”small” position=”right”]Dorsoduro 1200 ABS verschmilzt. Denn auf längeren Strecken lernten wir die hohe Sitzposition schnell schätzen. Die Italienerin wird nicht in anatomisch fragwürdiger Bück-Haltung pilotiert, sondern aufrecht sitzend bewegt. Dabei waren wir zu Beginn etwas skeptisch, ob der hohe Schwerpunkt in Kurven nicht vielleicht zu Problemen führen würde. Doch Irrtum, die Dorsoduro 1200 zieht auf Schienen gleich ihre Bahn, immer perfekt im Handling und absolut gutmütig. Letzteres trifft es allerdings nur vorbehaltlich, klingt gutmütig doch eher nach röhrendem Hirsch überm Bommelsofa. Bei der Aprilia Dorsoduro 1200 ABS meint gutmütig indes perfekt am Gas liegend. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Wenn wir schon beim Handling sind: Die 6-Gangschaltung arbeitet butterweich und die Fahrwerksabstimmung liefert genau das, was von einem Bike des Segments erwartet wird. Es macht einfach Spaß, die in Druck- und Zugstufe einstellbare Telegabel eintauchen zu lassen. Dabei liefert das ABS an Vorder- und Hinterrad maximale Kontrolle in jeder Bremssituation. Dafür sorgt die Bremboanlage mit zwei 320 mm Bremsscheiben vorne sowie einer 240 mm Bremsscheibe hinten. Zuverlässig, nicht zu früh und beinahe unmerklich arbeitet das ABS. Zudem lässt sich das Antiblockiersystem für jedes einzelne der beiden Räder aktivieren oder ausschalten.

Wer es dennoch etwas temperamentvoller mag, der kann über die mit ABS gekoppelte Traktionskontrolle ATC eine von drei Einstellungen wählen. Über das System lässt sich das Durchdrehen des Hinterrades beim [foto id=”380022″ size=”small” position=”left”]Beschleunigen kontrollieren. So wird in Stufe 1 die Maximalleitung des 96 kW/130 PS Triebwerks ungefiltert an das Hinterrad abgegeben. Mit den Stufen 2 und 3 erfolgt die Leistungsabgabe des V-Twin an das Hinterrad abgefedert, um auch auf schwierigen Untergründen ausreichend Grip zur Verfügung zu haben.

Zusätzlich zur Bodenhaftung kann die Gasannahme – genau genommen die Motorkennkurve – angepasst werden. Auch hier stehen drei Modi zur Verfügung. In Einstellung S (Sport) reicht es buchstäblich, nur an Beschleunigung zu denken, um den Vortrieb des Zweizylinders abzurufen. Direkt und absolut verzögerungsfrei werden die 130 PS mobilisiert. In Einstellung T (Touring) lässt sich die Gasannahme bestens dosieren und in Position R (Rain) findet eine Leistungsreduzierung um 30 PS auf 100 PS statt. Dies führt dazu, dass die Aprilia selbst auf schwierigen Untergründen maximalen Fahrspaß liefert.

Durchweg überzeugend war die Fahrkultur, mit der sich die 2.248 mm lange Italienerin bewegt. Dabei spielt es keine Rolle, ob Kurven genossen oder einfach nur zügig von A nach B gefahren wird. Überrascht waren wir von der Spurtreue trotz aufrechter Sitzposition und dem nicht besonders niedrig gewählten Schwerpunkt. Der Geradeauslauf [foto id=”380023″ size=”small” position=”right”]der Aprilia mit ihrem Radstand von 1.528 mm war gut, Seitenwindempfindlichkeit niemals ein Thema.

Kleine Makel …

Dennoch gibt es auch bei der Aprilia Dorsoduro 1200 ABS zwei Kritikpunkte. Zum einen der viel zu klein bemessene Tank für eine Maschine mit 1.200 Kubikzentimeter Hubraum. Der fasst nämlich gerade 15 Liter plus 2,5 Liter Reserve. Zum anderen ist es der von uns ermittelte Testverbrauch von 9,2 l/100. Beides führt dazu, dass bereits nach etwa 125 Kilometern Wegstrecke die Reservelampe aufleuchtet, was den Fahrspaß spürbar schmälert. Generell stufen wir den Verbrauch der Aprilia als viel zu hoch ein. Denn selbst ein Kompaktwagen wie etwa Opel Astra oder VW Golf begnügt sich heute mit fünf bis sieben Litern.

Würde Aprilia diese beiden Stellschrauben nachziehen, gebe es nichts, was man der Italienerin nachsagen könnte, außer, dass die Aprilia Dorsoduro 1200 ABS ein mega-geiles Eisen ist.

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Cockpit

Totale Übersicht liefert das Multifunktionsdisplay. Es untergliedert sich in den großen analogen Drehzahlmesser und das digitale Display für Geschwindigkeit und Temperatur. Überdies lässt sich hier der eingelegte Gang, ABS aktiv oder inaktiv, die Fahrwerksabstimmung ATC sowie die das gewählte Ansprechverhalten der Gasannahme (S, T oder R) ablesen. Weitere Kontrollleuchten, wie die für den ausgeklappten Seitenständer, Leerlauf-[foto id=”380025″ size=”small” position=”right”]Anzeige und die Kraftstoff-Reservelampe, sind darüber angeordnet.

Auftritt

Sie geizt nicht mit ihren Reizen. Zum einen präsentiert sich die Aprilia Dorsoduro in feinster Supermoto-Manier, zum anderen ist ihr Auftritt elegant und von einer gewissen Leichtigkeit.

So zeigt die markante Gestaltung des Frontscheinwerfers mit den spitz auslaufenden Kanten klar die Familienzugehörigkeit. Dominant im Heck sind die bis zur Sitzbank aufwärts geführten Endrohre der Abgasanlage, die mit ihrer ovalen Verkleidung das LED-Rücklicht rahmen. Dabei thronen sie buchstäblich über dem 17-Zoll-Rad und dem Reifen der Dimension 180/55. Überdies gibt die offene Struktur am Heck den Blick frei auf die massige [foto id=”380026″ size=”small” position=”left”]Aluminium-Zweiarmschwinge, deren Federspannung sich in Druck- und Zugrichtung verstellen lässt.

Die Teilverkleidung des Tanks sowie die minimalistisch ausgeführte Kanzel verhelfen der Italienerin zu mehr Präsenz auf der Straße und einem insgesamt kompakten Auftreten.

Aggregat

Reichlich Vortrieb liefert der wassergekühlte Zweizylinder Viertaktmotor. Der V-Twin schöpft aus 1.197 Kubikzentimeter Hubraum bei 8.700 Umdrehungen pro Minute 96 kW/130 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 115 Newtonmeter und steht bei 7.200 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung. Wir erlebten das Motormanagement bestens abgestimmt, alle Komponenten wie Antiblockiersystem ABS und Traktionskontrolle ATC arbeiteten zuverlässig, die Gasannahme ließ sich über drei Stufen Sport S, Touring T und Rain R für jeden Untergrund passend einstellen.[foto id=”380027″ size=”small” position=”right”]

Fazit

Sie ist es, könnte man meinen. Mit der Dorsoduro 1200 ABS hat Aprilia ein Bike auf die Räder gestellt, das einfach nur Spaß macht. Und schon bei der ersten Ausfahrt springt der Funke über, denn die Italienerin ist eine der Vertreterinnen, die den Weg zum Ziel werden lässt. Dabei fühlt sie sich dort am wohlsten, wo es möglichst kurvenreich zugeht. Durchweg überzeugend waren Handling und Laufkultur der Aprilia, lässt sie sich doch in allen Lebenswelten sicher und ohne Allüren bewegen.

Trotz des insgesamt positiven Eindrucks müssen wir der schönen Italienerin dennoch zwei Punkte abziehen. Zum einen zeigte sich die Aprilia Dorsoduro 1200 ABS während unserer Testphase mit 9,2 l/100 km im Mittel besonders durstig. Zum anderen fällt der Kraftstofftank bei einer derart kräftigen Maschine unverhältnismäßig klein aus. Die Kombination hoher Verbrauch und geringe Kraftstoffmenge von etwa 15 Litern schmälert etwas den Fahrspaß ob häufiger Tankstopps.[foto id=”380028″ size=”small” position=”left”]

Insgesamt bewerten wir die Aprilia Dorsoduro 1200 ABS mit einem Gut. Wer mit der recht ordentlichen Sitzhöhe von 870 mm zurechtkommt, sollte mit der Maschine keine Probleme haben. Antiblockiersystem ABS und Traktionskontrolle ATC, sowie die Modifizierung der Gasannahme (S, T, R) liefern ein Maximum an Sicherheit. Die Straßenlage ist perfekt, der Schwerpunkt des Bikes bestens gewählt. Alle sechs Gänge lassen sich schnell, exakt und butterweich einlegen.

Mit dem aufgerufenen Preis von 12.799 Euro, der zugegebenermaßen etwas schmerzhaft ist, liegt die Aprilia Dorsoduro 1200 ABS/ATC gleich auf mit einer Ducati Hypermotard 1100 Evo oder der KTM 990 Supermoto.

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Bewertung –
Aprilia Dorsoduro 1200 ABS/ATC


Exterieur-Design 1,6
Cockpit 1,5
Fahrbetrieb 1,5
Verbrauch 3,0
   
Kosten pro Jahr*  
   
Anschaffungspreis Testfahrzeug 12.799,00 Euro
Kraftstoffkosten** 1.246,99 Euro
Steuern 88,10 Euro
Wertverlust 2.559,80 Euro
Gesamtkosten pro Jahr:   
3.928,14 Euro
   
Testergebnis/Gesamtprädikat:  
1,9
   

*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer (bei Ganzjahreszulassung), errechnetem Wertverlust (20 Prozent p. a. —  Wertverlust herstellerabhängig)
**Kraftstoffkosten bei 1,50 Euro/Liter Superbenzin und einer jährlichen Laufleistung von 9.000 Kilometern

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Datenblatt – Aprilia Dorsoduro 1200 ABS/ATC
   
Länge: 2.248 mm
Radstand: 1.528 mm
Sitzhöhe: 870 mm
   
Gewicht (fahrfertig, vollgetankt): 223 kg
Tankinhalt: 15 Liter (2,5 Liter Reserve)
Rahmenbauart: Gitterrohr-Stahlrahmen
Lenkkopfwinkel: 27,3 Grad
   
Motor: Flüssigkeitgekühlter Zweizylinder Viertaktmotor
Hubraum: 1.197 ccm
Leistung: 96 kW/130 PS bei 8.700 Umdrehungen pro Minute
max. Drehmoment: 115 Newtonmeter bei 7.200 Umdrehungen pro Minute
   
Testverbrauch: 9,2 l/100 km im Mittel
Kupplung: hydraulische Mehrscheiben-Nasskupplung
Getriebe: 6 Gänge
Sekundärantrieb: Kette
   
Radaufhängung  
Vorderrad: 43 mm Upside-Down-Gabel, einstellbare Zug- und Druckstufendämpfung
Federweg: 173 mm
Hinterrad: Monoshock-Federbein mit Ausgleichsbehälter und Federvorspannung, einstellbare Zug- und Druckstufe
Federweg: 155 mm
   
Bremsen  
vorn: Brembo-Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe 320 mm Durchmesser, Zwei-Kanal-ABS-System mit Traktionskontrolle ATC, kann deaktiviert werden
hinten: Brembo-Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe 240 mm Durchmesser, Zwei-Kanal-ABS-System mit Traktionskontrolle ATC, kann deaktiviert werden
   
Reifen  
vorn/hinten: 120/70 ZR 17 / 180/55 ZR 17
   
Räder  
vorn/hinten: Aluminium-Gussräder 3.50 x 17 / 6 x 17
   
Preis: 12.799 Euro (inkl. Nebenkosten und 19 Prozent MwSt.)

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