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Test Fiat 500L Living – La Dolce Vita für la Familia
Test Fiat 500L Living - La Dolce Vita für la Familia Bilder

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Holger Zehden – Ganz nach dem Vorbild eines kleinen britischen Kultautos erweitert Fiat seinen erfolgreichen 500er um jedes nur erdenklich Derivat. Mit dem Fiat 500L Living wächst nun auch der kleiner Italiener buchstäblich über sich hinaus. Um knapp 20 Zentimeter gestreckt und optional als 7-Sitzer, tritt der Fiat 500L Living ab September in Kontrekurrenz mit Kompaktvans wie dem Citroën C4 Picasso und dem Ford C-Max

Vom Fieber gepackt[foto id=“473986″ size=“small“ position=“right“]

Fiat steckt im Crossover-Fieber. Ganz nach dem Motto „Was kann, das muss“ mixen die Italiener so ziemlich jedes nur erdenkliche Fahrzeugkonzept mit ihrem kleinen 500. Nach Cabrio und 500L folgte Mitte Juni 2013 die „Allroad“-Version 500L Trekking. Dieser startete bereits Mitte Juni auf dem deutsche Markt, die Fachpresse dürfte jedoch erst jetzt ans Steuer, so auch auto.de. Die eigentliche Neuheit war also der 500L Living, ein nochmals vergrößerter Fiat 500L — quasi ein XL-Modell.

Magischer Alles-Könner?

Mit dem 4,35 Meter langen Fiat 500-Ableger zeigen die Italiener, wie weit sich Fahrzeugklassen und Konzepte entwickeln und kombinieren lassen: Aus einem 3,5 Meter kurzen Kleinwagen ist ein vollwertiger Kompaktvan geworden. Er soll Platz und Variabilität eines Familienvans mit der Agilität eines Kleinwagens verbinden. Das knuffige Fiat 500 Design soll zudem für die ausreichende Portion Lifestyle sorgen. Statt »eierlegende Wollmilchsau« nennt Fiat den Alleskönner »Magic Purpose Vehicle«. Auf der [foto id=“473987″ size=“small“ position=“left“]internationalen Präsentation in Mailand sollte der Fiat 500L Living zeigen, ob er diese Talente tatsächlich auf so magische Weise verbinden kann.

Aussehen ist Alles

Das kleine Vorbild ist nicht einfach ein Auto, sondern ein Lifestyle-Produkt. Schickes, freches Design, wendig, individualisierbar. Perfekt auf den modernen Stadtmenschen angepasst. Das zeigt nicht zuletzt der Citymode, der die Lenkung deutlich leichtgängiger macht. Beim 500L Living ist davon eigentlich nur noch das Gesicht geblieben. Klein ist der Kompaktvan nun beileibe nicht mehr, und in Sachen Wendigkeit hat er seiner direkten Konkurrenz allenfalls den Citymode der Lenkung voraus. Das Design spaltete bereits beim 500L die Gemüter. Die einen fanden den knuffigen Minivan ganz toll, die anderen empfanden ihn als aufgedunsen. Dem »Living« wurde zusätzlich  noch ein Rucksack aufgesetzt, was durch den längeren Überhang sowie an der Dachlinie deutlich erkennbar ist.

[foto id=“473988″ size=“small“ position=“right“]Größter seiner Klasse

Im Innenraum profitieren die Fondpassagiere sowie der Kofferraum vom Längenzuwachs. Die Rücksitze lassen sich wie auch beim Minivan längs verschieben. In der hintersten Einstellung bietet der 500L Living damit mehr Beinfreiheit als so manche Business-Limousine. In den Kofferraum passen trotzdem noch 560 Liter Gepäck. Verzichtet man auf das Plus an Beinfreiheit, sitzt man immer noch kommod in der zweiten Reihe und erhält zudem ein Ladevolumen von 638 Litern. Durch Umklappen der Rückbank lässt sich dieser auf fast magische 1.708 Liter und eine nahezu ebene Ladefläche von 2,6 Meter Länge vergrößern. Und selbst in 7-sitziger Konfiguration ist noch Raum für 168 Liter Gepäck. Eine überaus praktische Komponente kann man dem größten Fiat 500 aller Zeiten damit nicht absprechen.

Interieur wie beim Vorbild

Beim restlichen Interieur hat man sich ebenfalls eng am kleinsten Vorbild orientiert. Mit sechs Innenraumfarben, 19 Lack-Varianten, darunter elf Bicolor-Versionen mit schwarzem oder weißem Dach, bietet der Fiat 500L Living insgesamt 282 Farbvarianten. Die Ausstattung hält Fiat mit nur zwei Varianten (Popstar und Lounge) jedoch angenehm[foto id=“473989″ size=“small“ position=“left“] überschaubar. Fiat 500-Kenner finden sich auch im größten Bruder sofort zurecht, denn Fiat hat am Cockpit eigentlich nichts verändert. Das ist zwar konsequent, nach sechs Jahren Bauzeit des 500 hätte der Familie ein kleines Update trotzdem gut getan. Wesentliche Ausstattungsmerkmale wie Klima, Navi, Tempomat, City-Notbremsassistent, Sitzheizung (Fahrersitz), Panorama-Glasdach, umklappbarer Rückenlehne des Beifahrersitzes und Klapptische für den Fond sind jedoch an Bord, wenn auch teilweise gegen Aufpreis.

Fahreindruck

Auch motorenseitig tut sich beim Fiat 500L Living nichts. Unter der Haube arbeiten die beiden bekannten 1.6-Liter und 1.3-Liter Multijet Turbodiesel mit 105 PS und 85 PS. Einziger Benziner ist der 0.9-Liter kleine Zweizylinder mit ebenfalls 105 PS. Auf einer Testfahrt sollte letzterer zeigen, wie er mit dem immerhin 1.4-Tonnen schweren 500L Living zurecht kommt. Und der erste Eindruck fiel recht positiv aus. Mit einem beherzten Tritt aufs Gaspedal bewegt der Twinair mit nicht mal einem Liter Hubraum selbst den größten Vertreter der Fiat 500 Familie annehmbar flott voran, natürlich begleitet vom typischen Röhren des Zweizylinders. Zwingt man den Fiat 500L Living mit Twinair [foto id=“473990″ size=“small“ position=“right“]Motor jedoch zu einer flotten Gangart, steigt der Verbrauch in astronomische Höhen. Bei normaler Fahrweise – wir hielten uns strikt an die Schaltempfehlungen – gönnt sich der Motor etwa sechs Liter. Das schaffen auch moderne Vierzylinder problemlos. Einen guten Eindruck hinterließ hingegen das Fahrwerk, das auch in Kurven wenig Wankbewegungen zuließ, Unebenheiten in der Fahrbahn jedoch passabel ausbügelte.

Generell zeigte der Fiat 500L Living, dass er eigentlich ein Stadtauto ist. Denn neben dem auf der Autobahn in die Höhe schnellenden Verbrauch – selbst bei 120 km/h – fielen uns die recht lauten Wind- und Reifenabrollgeräusche auf. Alle fünf Sitze lassen jeglichen Seitenhalt vermissen. Die Plätze in der dritten Sitzreihe können wie üblich nur als Notsitz herhalten. Ein großer Tourer ist der Fiat 500L Living mit Twinair Motor definitiv nicht. In der Stadt lässt sich der große 500er hingegen ausgenommen leicht bewegen. Das Mitschwimmen im urbanen Verkehr ist nämlich die große Stärke des kleinen Motors. Denn auch hier benötigt der Fiat 500L Living kaum mehr Sprit. Durch die niedrigen Drehzahlen ist zudem der Twinair-Motor kaum zu hören. Die sehr leichtgängige Lenkung, die auf der Autobahn bisweilen etwas zu schwammig wirkt, vereinfacht das Manövrieren in engen Häuserschluchten ungemein. Wer noch mehr Unterstützung braucht, kann zusätzlich den Citymode aktiveren, der die Lenkung noch weicher macht.

Fazit

Mit dem Fiat 500L Living vergrößert Fiat seine Modellpalette. Der größte Ableger des namengebenden Kleinwagens stößt mit seinen 4,35 Metern in die Klasse der Kompaktvans vor und [foto id=“473991″ size=“small“ position=“left“]wartet dementsprechend mit einem üppigen Raumangebot auf. Im Umfeld von Citroën C4 Picasso und Ford C-Max setzt der 500L Living nicht auf eine umfangreiche Optionspalette, sondern auf Individualität und den Charme seines kleinen Vorbildes – die optionale Espresso-Maschine für unterwegs eingeschlossen. Entscheidend könnte also der Preis sein, der mit »über 19.000 Euro« für die Basisversion – die übrigens der 1.3-Liter Diesel-Motor ist – in etwa auf dem Niveau des neuen Citroën C4 Picasso und knapp 4.000 Euro über dem Ford C-Max liegt. So viel muss einem »La dolce vita« schon Wert sein.

Technische Daten Fiat 500L Living

Fünf- oder siebensitziger Kompaktvan
Länge/Breite/Höhe (m): 4.35/1.78/1.67
Radstand (m): 2.62
Leergewicht (kg): 1.365 – 1.470
Kofferraumvolumen (l): 560 – 1.708
Motoren:

0.9-Liter Turbo-Benziner TwinAir, 77 kW/105 PS, 145 Nm, manuelle Sechsgangschaltung, Vmax 179 km/h, 0-100 in 13 s, Verbrauch 4,8 l/100 km, Euro 6

1.3-Liter Multijet-Diesel, 62 kW/ 85 PS, 200 Nm, manuelle Fünfgangschaltung, Vmax 167 km/h, 0-100 in 15,4 s, Verbrauch 4,2 l/100 km, Euruo 5+

1.6-Liter Multijet-Diesel, 77kW/105PS, 320 Nm, manuelle Sechsgangschaltung, Vmax 180 km/h, 0-100 in 12,2 s, Verbrauch 4,5 l/100 km, Euro 5+

Ausstattung (Serie,Auswahl): elektrische Fensterheber, zum Tisch umklappbare Beifahrerlehne, 17-Zoll Leichtmetallräder, 6 Airbags,elektronische Stabilitätskontroll (ESP), mit Antischlupfregelung (ASR), Berganfahr Hilfe, Überrollschutz und Lenkassistent, Antiblockier-System (ABS), Tempomat, Nebenscheinwerfer, Klimaanlage, Parksensoren hinten, Start&Stopp-Automatik, Bluetooth-fähiges Touchscreen-Radio
Preis: über 19.000 Euro

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Gast auto.de

Juli 27, 2013 um 4:25 am Uhr

Erstmals kann ich mir jetzt auch einen Fiat 500 als Taxi vorstellen. Wird eigentlich der Multipla noch gebaut? Der ist jetzt nicht mehr nötig.

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