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Test: Mazda6 Limousine – Der andere Passat
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Vor allem die derzeit so moderne Coupé-Dachlinie haben die Japaner extrem betont Bilder

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Auch eine Durchlade ist vorhanden Bilder

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Der Kofferraum fasst 522 Liter Bilder

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Die Mitfahrer können mit den Platzverhältnissen – 2,83 Meter Radstand zeigen ihre Wirkung – zufrieden sein Bilder

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Das Heck ist für den Fahrer nur schwer abzuschätzen Bilder

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Dank scharfer Linienführung wirkt der Fünftürer überhaupt nicht schwerfällig Bilder

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Auf 4,87 Metern streckt sich die Limousine und sprengt damit die Ausmaße der Mittelklasse Bilder

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Mazda hat dem 6er ein besonders dynamisches Kleid verpasst Bilder

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Derzeit sieht man ihn noch selten auf der Straße – schade. Deutschlands Straßen würden schöner werden, führen mehr Mazda6 Limousinen auf ihnen. Denn dass der Wurf der Japaner andere aktuelle Mittelklasse-Modelle alt aussehen lässt, diese Einschätzung eint Experten wie Laien. Im Praxistest punktet er außerdem mit hohem Reisekomfort, umfangreicher Ausstattung und seinen Assistenzsystemen.

Auf 4,87 Metern streckt sich die Limousine und sprengt damit die Ausmaße der Mittelklasse. „Was für ein Schiff!“ mag mancher denken, der daneben steht. Doch dank scharfer Linienführung wirkt der Fünftürer überhaupt nicht schwerfällig. Vor [foto id=“484425″ size=“small“ position=“left“]allem die derzeit so moderne Coupé-Dachlinie haben die Japaner extrem betont. Vorn steht der Kühlergrill aufrecht, ebenfalls ein Merkmal, das den Mazda6 als äußerst zeitgemäß auszeichnet.

Wie es im Leben so ist, hat die Schönheit auch ihre Schattenseiten. So liegt aus Fahrersicht der komplette Heckbereich im Dunkeln. Sich beim Einparken schmerzlich den Hals zu verdrehen lohnt sich kaum, im kleinen Ausschnitt des Rückspiegels sieht man fast genauso viel – Coupé-Dachlinie und Mini-Heckfenster sorgen nicht gerade für optimale Sichtverhältnisse. Aber dafür gibt es ja die Rückfahrkamera, allerdings verbunden mit der höchsten Ausstattungslinie. Einparkhilfen gibt es ab der mittleren Ausstattung im Paket.

Vom hinteren Dunkel mal abgesehen, gibt der Innenraum dem Fahrer ein außerordentlich gutes Gefühl. Gut ablesbare Instrumente, logisch positionierte Knöpfe und eine hochwertige Verarbeitung sorgen für eine Atmosphäre, die man von deutschen Autos kennt. Auch die Mitfahrer können mit den Platzverhältnissen – 2,83 Meter Radstand zeigen ihre Wirkung – zufrieden sein. Fair ist der Aufpreis fürs TomTom-Navi mit 500 Euro. Das überzeugte uns zudem mit perfekter Echtzeitnavigation, die Staus umfährt und auch die Verkehrsdichte auf den umliegenden Straßen anzeigt und uns so ein ums [foto id=“484426″ size=“small“ position=“right“]andere Mal davor bewahrte, eigenmächtig eine vermeintliche Abkürzung zu versuchen.

Aber nicht nur in Sachen Bedienung und Navigation erwies sich der Japaner als Vielfahrer-tauglich. Wir waren mit dem größeren der beiden angebotenen 2,2-Liter-Diesel unterwegs. Der Selbstzünder kommt auf 129 kW/175 PS und erwies sich auf der Autobahn als äußerst durchzugsstark. Plus Kurzstrecken-Stadtverkehr kamen wir auf einen Durchschnittsverbrauch von 6,7 Litern auf 100 Kilometer – ein guter Wert, zu dem auch das serienmäßig Start-Stopp-System und die bei den Selbstzündern serienmäßige Bremsenergierückgewinnung beigetragen haben. Das neu entwickelte manuelle Sechsgang-Getriebe lässt sich knackig schalten. Fahrwerksseitig ist der Mazda6 zwar eher straff abgestimmt, zeugte aber von jeder Menge Autobahnkomfort.

Gegenüber der üblichen Konkurrenz für Vielfahrer von Passat und Co. will sich der Fünftürer auch mit einer umfangreichen Basisausstattung absetzen. So hat die Einstiegsvariante „Prime-Line“ zum Beispiel neben den genannten Spritspar-Techniken und vermeintliche Standards wie Klimaanlage und Audiosystem mit Lenkradtasten die schlüssellose Motor-Aktivierung serienmäßig. Oder auch die bei Autofahrern, die oft lange Strecken zurücklegen, so geschätzte einstellbare [foto id=“484427″ size=“small“ position=“left“]Lendenwirbelstütze. Mit einem Basispreis von 24.990 Euro (Benziner mit 107 kW/145 PS) gehört der Mazda6 ausstattungsbereinigt zu den auch preislich attraktiven Angeboten.

Unser Testwagen kam in der höchsten Ausstattungslinie „Sports-Line“ und hatte zum Beispiel einen Spurwechselwarner an Bord. Der leuchtet nicht nur, wenn ein Auto im toten Winkel erscheint. Setzt man den Blinker in diese Richtung, piept er auch warnend. Was anfangs etwas nervig wirkte, wurde bei zunehmender Gewöhnung richtig komfortabel und verlockte fast schon dazu, in Sachen Schulterblick etwas nachlässig zu werden. Sympathische Preispolitik auch hier: Für 900 Euro kann man auch in der mittleren Ausstattung den Spurwechselwarner, Einparkhilfen und Sitzheizung vorn im Paket dazubuchen.

Da stellt sich doch die Frage, warum man nicht mehr Mazda6 Limousinen auf der Straße sieht. Die Antwort lautet: Weil der gleichteure Kombi drei von vier Zulassungen auf sich vereint, so schätzt Mazda das Verhältnis ein. Wem aber 522 Liter Kofferraum ausreichen, der trifft mit der schnittigen Limousine eine gute Wahl.

Datenblatt: Mazda 6 Skyactiv-D 175 Sports-Line

Viertürige, fünfsitzige Mittelklasse-Limousine
Länge: 4,87 Meter
Breite: 1,84 Meter
Höhe: 1,43 Meter
Radstand: 2,83 Meter
Kofferraumvolumen: 522 Liter

Motorisierung

2,2-Liter-Diesel mit zweistufiger Turboaufladung, 129 kW/175 PS, manuelles Sechsgang-Getriebe, Frontantrieb
maximales Drehmoment: 420 Nm bei 2.000 U/min
0-100 km/h: 7,8 s
Vmax: 223 km/h
Durchschnittsverbrauch: 4,5 Liter je 100 Kilometer
CO2-Ausstoß: 119 g/km
Effizienzklasse: A
Testverbrauch: 6,7 Liter
Preis: 35.090 Euro

Kurzcharakteristik

Alternative zu: VW Passat, Citroen C5
Passt zu: allen, die bequem viel unterwegs sein wollen
Sieht gut aus: von vorn, von der Seite, von hinten, von innen und vermutlich auch von oben

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Gast auto.de

Oktober 27, 2013 um 3:01 pm Uhr

Tja, schwarze Schafe gibt es überall. Meine Mazda-Werktstatt (5 KM weg) ist super. Dafür habe ich gleich 2 unfähige VW-Werkstätten in der der Nähe. Z. B. bin ich mal mit meinem früheren Golf liegen geblieben. Der ADAC-Mann meinte, da könnten auch mal die Zündkerzen gewechselt werden. Schön, dass ich 500 KM vorher zur Inspektion war, und die mit auf der Rechnung standen!!!

Martin Weber

Oktober 25, 2013 um 11:46 am Uhr

Tja, trolles, ein Auto ist immer auch (nur!) so gut wie die Vertragswerkstatt (könnte man sagen)…. Insofern kann ich Deine Abneigung ggn. MAZDA verstehen. Das spricht aber nicht grundsätzlich gegen die Qualität des Autos, sondern (nur) gegen das Werkstatt-Management.

Werner Rosenberger

Oktober 22, 2013 um 8:54 am Uhr

Ich habe mir 2009 einen neuen Mazda 6 Kombi gekauft den 2,2 ToP mit 185 PS ein Wunderschönes Auto.
Ich hatte das Auto gerade mal 4 Monate und dachte diesen Wagen sollte man ich Schuss halten was ich auch tat.
Leider wurde mir das zum Verhängnis.Die Werkstatt konnte nicht einmal richtig einen Winterscheck durch führen
und versaute mir das Auto.Der gute billige Ausländische Facharbeiter machte bei dem ganz heißen Motor den
Kühler auf um den Frostschutz zu prüfen.Es haute eine Fontaine Kühlwasser heraus.
Was darauf folgte war das meine Heizung nicht mehr richtig funktionierte.
Leider waren meine ganzen Bemühungen und Reklmationen für die Katz ich mußte mir daraf hin eine Standheizung einbauen was mich wiederum sofor mit 2000 Euro belastete.
Daher würde ich mir nie wieder einen Mazda kaufen.
Mazda sollte doch erst einmal Ihre Werkstätten überprüfen ob sie überhaupt Fähig sind einen Kundendienst geschweige eine Reparatur durch führen können.
Man hat eine Mazda Werkstätte vor Ort bei der wurde man rausgeschmissen weil man das Auto nicht bei Ihnen gekauft hat.
Gut nun habe ich eine Werkstatt gefunden sie ist nur 50 Km enfernt (die nehme ich gerne in kauf) die haben wenigstens die Fähigkeit einen Wagen von Mazda zu betreuen.
Da braucht sich Mazda nicht wundern wenn keine Autos mehr gekauft werden.
Ich hatte ja alles an Mazda damals gemeldet und was kam raus ich wurdr als blöd hingestellt und alles verlief im Sand.
Daher niemals mehr einen MAZDA…………

Martin Weber

Oktober 19, 2013 um 12:35 pm Uhr

Ich habe schon öfter mit dem Gedanken gespielt, einen MAZDA zu kaufen. Leider ist es immer an den (schlechten)Angeboten des hiesigen Händlers gescheitert. Der 6-er ist ein wirklich schickes Auto, tolles Design, großzügiges Raumangebot (insbesondere im Kofferraum, über 1600 Liter bei umgeklappten Lehnen sind spitzenmäßig), sehr gute Ausstattung (wie man das ja auch in der Vergangenheit von MAZDA kennt), super Preis-Leistungsverhältnis. Aber wo wir gerade bei der Leistung sind: Etwas stärkere Motoren bzw. eine Erweiterung des Angebotes mit größerer Vielfalt "nach oben" – also jenseits der 200-PS-Marke – wäre nicht verkehrt…

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