Mercedes-Benz

Test Mercedes B-Klasse – Das perfekte Paket

Test Mercedes B-Klasse – Das perfekte Paket Bilder

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Holger Zehden – Die Fahrzeuge von Mercedes-Benz – einst Statussymbol schlechthin – drohen den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren. Nicht von ungefähr kündigte Daimler bereits im März für 2013 einen Gewinnrückgang an. Eine Verjüngung der Marke soll den Erfolg zurückbringen. Ein früher Spross dieses Kurses ist die Mercedes B-Klasse, die als B 200 Sports Tourer im auto.de-Test zeigen soll, wie gut der Spagat zwischen Klassik und Moderne gelingt.

Nachdem Mercedes die A-Klasse in die Golf-Klasse geschoben hat,[foto id=“464385″ size=“small“ position=“right“] soll die B-Klasse die Stammkundschaft der Daimler-Hochdachkombis halten, durch frischeres und sportlicheres Design jedoch auch neue, jüngere Fahrer hinzugewinnen. Der durchschnittliche Mercedes-Käufer altert nämlich zusehends. Von durchschnittlich 54,8 Jahren 2006 auf mittlerweile 56,2 Jahre in 2012. Der Durchschnitt der Branche liegt bei 50,2 Jahren. Vor Einführung der neuen A-Klasse hatte Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt angekündigt, man wolle das Durchschnittsalter beim Neuwagenkauf bei der Marke mit dem Stern generell auf Ende 30 bis Mitte 40 drücken. Das Gegenteil was bisher der Fall.

Dynamischere Optik

Die B-Klasse ist dabei das erste Modell von Mercedes, das innen wie außen einer Frischzellenkur unterzogen wurde. Außen ziehen sich nun markante Sicken über die Flanken, die Scheinwerfer sind – wie im Markt aktuell üblich – schmaler und somit dynamischer gezeichnet. Selbst beim Hochdachkombi B-Klasse fällt die Dachlinie gen Heck ganz leicht ab, um den sportlichen Charakter des Fahrzeugs zu unterstreichen. Vor allem der Innenraum wirkt deutlich zeitgemäßer, mit einem LCD-Display [foto id=“464386″ size=“small“ position=“left“]im Tablet-Look. Das Armaturenbrett ist nun organischer gestaltet und entschärft die vorher extrem wuchtige Mittelkonsole. Dessen Wabenoptik ist Teil des optionalen Sportpakets, zu dem außerdem noch Alupedal, ein 20 mm tiefergelegtes, adaptives Sport-Fahrwerk sowie eine Direktlenkung gehören, die bei größerem Lenkeinschlag eine direktere Übersetzung liefert.

Fahreindruck: Alles, nur kein Sportler

Auf die Fahreigenschaften wirkt sich das Ganze jedoch weder positiv noch negativ aus. Denn der B 200 Sports Tourer mit Sport-Paket ist vieles: praktisch, geräumig, ein guter Tourer – aber kein Sportler. Der 156 PS starke Vierzylinder-Benziner sorgt zwar dank 250 Nm für ausreichend Vortrieb, 220 km/h Höchstgeschwindigkeit erlauben auch Fahrten auf der Überholspur. Die Karosserieform macht die B-Klasse jedoch recht anfällig für Seitenwind. Auch das Kurvenräubern verbietet sich im »Sports Tourer«. Durch den hohen Schwerpunkt würde der Fronttriebler zum Übersteuern neigen, wäre da nicht das früh eingreifende ESP.

Denn Hand aufs Herz: Welcher B-Klasse-Fahrer prügelt sein Fahrzeug mit Vehemenz durch enge Kurven? Vollgasfahrten auf der Autobahn dürften im B 200 auch eher die Ausnahme[foto id=“464387″ size=“small“ position=“right“] sein, denn der nicht unerhebliche Luftwiderstand des Hochdachkombis treibt den Verbrauch schnell in die Höhe. Bei normaler Gangart zeigt sich die B-Klasse dagegen als sehr entspannter Tourer. Die angenehmste Reisegeschwindigkeit liegt zwischen 100 km/h und 140 km/h. Durch die mercedestypisch gute Geräuschdämmung waren Wind-, Abroll- und Motorengeräusche kaum zu hören, und der Stuttgarter spulte munter Kilometer um Kilometer ab. Die Klapptische mit integriertem Getränkehalter im Fond verstärken diesen Charakter. Die adaptiven Dämpfer können dabei getrost auf Komfort gestellt werden, damit Unebenheiten der Fahrbahn außen vor bleiben. Der Verbrauch des Benziners pendelt sich in unserem Test bei durchschnittlich 7,2 Litern pro 100 km ein.

Mit kompakten 4,36 m Länge lässt sich die B-Klasse auch im Stadtverkehr leicht bewegen. Neben einer guten Übersicht genießen Mitreisende auch im Fond der B-Klasse überraschend viel Beinfreiheit. Mit optionalem Panorama-Glasdach wirkt der Innenraum der B-Klasse geradezu luftig. Auch der Kofferraum bietet mit 488 Litern jede Menge Platz und lässt sich durch Umlegen der Rücksitzbank auf bis zu 1.547 Liter vergrößern. Selbst Einkäufe im Möbelhaus muss der Kompaktvan nicht scheuen. Denn optional lässt sich auch die Lehne des Beifahrersitzes umklappen, wodurch selbst Pakete von über zwei Meter Länge kein Problem sind.

[foto id=“464388″ size=“small“ position=“left“]Ausstattung und Preis

Bei der Ausstattung lässt sich Mercedes vor allem im punkto Sicherheit nicht lumpen. So gibt es beim Kompaktvan serienmäßig acht Airbags, Bremsassistent BAS, adaptive Bremse (Adaptive Brake), Anti-Blockier-System (ABS), Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR), elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP), Collision Prevention Assist, Attention Assist und eine Bremsbelagverschleiß-Warnanzeige. Für Komfort an Bord der B-Klasse sorgen ab Werk elektrische Fensterheber, eine Klimaanlage, Armauflagen für Fahrer und Beifahrer, Ladegutösen, Blinker mit Komfort-Tipp-Schaltung, klappbare Fondsitzlehnen, das Radio „Audi 20 CD“, Zentralverriegelung, von innen elektrisch einstell- und beiheizbare Außenspiegel und LED-Tagfahrlicht. Das Ganze lässt sich Mercedes mit mindestens 26.685,75 Euro bezahlen.

Unser Testwagen B 200 mit optionalen Extras wie z.B. automatischer Abstands-Tempomat (Distronic), Klimatisierungsautomatik Thermotronic, Sport-Paket, Panorama-Schiebedach, Pre-Safe-System, Rückfahrkamera und Comand Online System schlägt bereits mit stolzen 47.951,05 Euro zu Buche.

Fazit[foto id=“464389″ size=“small“ position=“right“]

Mit dem Generationswechsel 2011 ist die Mercedes B-Klasse in der Tat ansehnlicher geworden. Die Zeichnung der Karosserie ist nun zeitgemäß, das Update des Interieurs ist ebenfalls gelungen. Auch technisch ist der Premium-Kompaktvan auf der Höhe der Zeit. Er wartet mit so ziemlich allem auf, was die Technik in dieser Klasse zu bieten hat. Zur angestrebten Verjüngungskur der Marke dürfte die B-Klasse jedoch kaum beitragen. Denn genau wie das Fahrzeug ist nun auch eine neue Generation Autofahrer ins typische Mercedes-Alter vorgerückt (55+).

Das Dilemma, in dem Mercedes festzustecken scheint, wird beim »Comand Online«-Sytem deutlich. In der Funktionalität war das System im Jahr 2011 den meisten Konkurrenten voraus. Neben der Funktion, (im Stand) im Internet zu surfen, bietet es [foto id=“464390″ size=“small“ position=“left“]eine Bluetooth-Kopplung für Handys zum Telefonieren und auch ein Audio-Streaming. Das System geht sogar so weit, dass es SMS und E-Mails vom eigenen Handy vorlesen kann. Bei manchen Funktionen hatten wir jedoch das Gefühl, sie seien lediglich Pflichtpunkte im Lastenheft der Daimler-Ingenieure. Etwa die Funktion, ein über Bluetooth gekoppeltes Handy als Audio-Quelle auszuwählen, die nur umständlich über drei Untermenüs auffindbar ist.

Auch der inflationäre Gebrauch des Wortes »Sport« beim B 200 Sports Tourer mit Sport Paket wirkt ein wenig deplatziert. Denn wie man es auch dreht und wendet: sportlich war und ist die B-Klasse einfach nicht. Muss sie aber auch gar nicht sein. Denn in ihrem Segment – Hochdachkombi bzw. Kompaktvan – ist die B-Klasse sicherlich eines der besten Modelle, das man aktuell für (relativ viel) Geld kaufen kann. Und Sportlichkeit gehört sicher zu den nachrangigen Kriterien, von denen in dieser Klasse eine Kaufentscheidung abhängt. Die Mercedes B-Klasse bietet stattdessen alle Vorzüge ihres Vorgängers (viel Stauraum, hohe Sitzposition und gute Übersicht) und kombiniert sie mit einer ansehnlichen Optik, mit guten Fahrleistungen und jeder Menge Sicherheitssystemen. Das perfekte Paket also für die vermeintliche Zielgruppe eines Hochdachkombis.

Datenblatt Mercedes B-Klasse B 200

Länge/Breite/Höhe (m) 4,36/1,79/1,56
Radstand (m) 2,70
   
Motor Reihen-4-Zylinder Ottomotor
Hubraum (ccm) 1.595
Leistung (kW/PS)

115/156 bei 5.300 U/min

max. Drehmoment (Nm bei U/min) 250 bei 1.250 – 4.000
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 220
Beschleunigung 0-100 km/h (s) 8,6
   
Verbrauch  
Test-Verbrauch (l/100 km) 7,2
Verbrauch laut Hersteller (l/100 km) 5,9 – 6,2
CO2-Ausstoß laut Hersteller (l/100 km) 144 – 138
Schadstoffklasse Euro 6
Energieeffizienzklasse C
   
Ausstattung
(Basismodell)
acht Airbags, Bremsassistent BAS, Adaptive Brake, Anti-Blockier-System (ABS), Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR), elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP), Collision Prevention Assist, Attention Assist, elektrische Fensterheber, Klimaanlage, klappbar Fondsitzlehnen, Radio „Audi 20 CD“, elektrisch einstellbare und beiheizbare Außenspiegel, LED-Tagfahrlicht
   
Gewicht/Zuladung  
Leergewicht (kg) 1.425
zul. Gesamtgewicht (kg) 1.950
Kofferraumvolumen (l) 495-1.455
   
Preise (Euro)
 
Basismodell ab 26.685,75
Testwagen 47.951,05

Bewertung

Exterieur-Design 2,0
Interieur-Design 1,6
Multimedia 2,2
Navigation 1,6
Fahrbetrieb 1,5
Verbrauch 2,0
   
Kosten (Euro)
 
Kraftstoffkosten** 1.782,00
Steuern 80,00
Wertverlust 7.192,66
Gesamtkosten pro Jahr* 9.054,66
   
Testnote  
1,8
   
+ sehr laufruhiger Reisetourer
+ Sicherheitstechnik und Assistenten auf Top-Niveau
o einige Features umständlich zu Bedienen
sehr teuer

*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer, errechnetem Wertverlust (15 Prozent p. a.)
**Kraftstoffkosten bei 1,65 Euro/Liter Super-Benzin und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern

 

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Gast auto.de

Januar 23, 2014 um 10:22 am Uhr

Ich finde den Beitrag sehr komplett. Die A-Klasse hat einfach das Aussehen von Mercedes renoviert.

Gast auto.de

Mai 16, 2013 um 1:48 pm Uhr

Mit Sport hat dieses Auto auch gar nichts zu tun- muss es auch nicht. Der Vorgänger sah ja da schnittiger aus! Ich habe genau das statistische Alter derer, die sich so ein Auto kaufen. Er ist schlicht zu teuer. Ein C-max Typ DM2 bietet das gleiche. Das angebappte TFT Display ist alleine schon ein NO-GO! Das Heck sieht aus wie bei einer bzw. einem, der bzw. die sich nicht mehr um sein bzw. ihr Äußeres kümmert- breit und behäbig. Diese viele Elektronik nervt auch. Wenn ich im Auto ins WEB möchte, nehme ich ein Tablet mit. Das ist besser , zuverlässiger und um ein Vielfaches billiger. Ich will einfach nur fahren- kappiert es doch endlich!!!!

Gast auto.de

Mai 13, 2013 um 12:08 pm Uhr

Man lasse die unnötigen Extras wie z.B. Comand Online, elektrische Sitzverstellung, Schiebedach, Distronik, Presafe-System und Thermotronic weg und wähle statt dessen lieber das automatische Getriebe, dann spart man viele tausend Euro und erhält ein vernünftiges Gebrauchsauto.

Gast auto.de

Mai 13, 2013 um 10:47 am Uhr

Warum wird so ein Wagen nicht in Automatikversion getestet?

Gast auto.de

Mai 13, 2013 um 10:03 am Uhr

Opa77:
Optimales Auto für Oma und Opa (beide ü70). Bequemer Ein-/Ausstieg, erhöhte, komfortable Sitzposition, variabler Kofferraum für großes Gepäck, angenehmes Ambiente. Hohe Mercedesqualität. Was will man mehr. Aber das Auto ist auch für junge Familien mit 2 Kindern bestens geeignet. Wir haben einen neuen B250. Unsere Enkel (ü20) sind begeistert.

Gast auto.de

Mai 13, 2013 um 9:57 am Uhr

Die Namenswahl für das Radio "Audi 20 CD" ist sehr geschickt und suggeriert Vorsprung durch Technik. 1,79 m ist ziemlich breit und macht den Wagen nicht so stadttauglich, wie der Artikel behauptet.

Gast auto.de

Mai 13, 2013 um 9:52 am Uhr

Die Mercedes-Kundschaft altert, aber das Durchschnittsalter soll von Mitte 50 auf Ende 30 gesenkt werden? Bei einer Bevölkerung mit mehr 50jährigen als 30jährigen oder 40jährigen, die zudem weniger Geld ausgeben können, kann das nur zu sinkenden Verkäufen führen. Zwar ist mir klar, dass die langfristige Strategie dahinter ist, daß jemand, der/die mit 30 einen Mercedes fährt, der Marke bis ins Grab treu bleibt, aber ich hatte selbst in dem Alter zweimal einen 200D und war immer enttäuschter. Wer mit 30 enttäuscht wurde, kommt nie wieder.

Gast auto.de

Mai 13, 2013 um 9:00 am Uhr

Testwagen : 47.951.- Euro ?! für diese Retrogurke ? Freunde ich glaube wir würden uns ein anderes Auto kaufen !!
Schreibt mal welches Auto würdet ihr wählen ! (ausgenommen Mercedes-Verkäufer )

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