Tief stehende Sonne – Zahl der Unfälle steigt
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Die Zahl von Unfällen aufgrund tief stehender Sonne steigt. Lag sie im Jahr 2000 noch bei deutschlandweit 1.686 Kollisionen mit Personenschäden, ist sie laut einer Untersuchung des Automobilclubs ACE bis 2010 um 29 Prozent auf 3.019 Unfälle gestiegen. Im vergangenen Jahr kamen allein auf Autobahnen 44 Menschen bei Blendungsunfällen ums Leben.

Bei tief stehender Sonne sollte daher das Tempo reduziert werden. Gefährliche Reflektionen sind vor allem bei nasser Straße zu erwarten. Auch an Kuppen oder bei der Fahrt durch Alleen kann die Sonne plötzlich irritierend aufblitzen und die Sicht nehmen. Sieht der Fahrer nur eine Sekunde nicht mehr die Straße, hat er bei Tempo 50 bereits 14 Meter zurückgelegt. Bei 130 km/h sind es 36 Meter.

Einfachen Schutz gegen Blendung bieten die Sonnenblenden. Sonnenbrillen oder normale Brillen mit polarisierenden Gläsern sind ebenfalls sinnvoll. Wichtig ist auch eine von innen und außen saubere Scheibe. Defekte Wischer sollten daher zügig ersetzt werden.

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