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Toyota setzt auf Europa
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Der japanische Autobauer Toyota will auf den exorbitant hohen Kurs der Landeswährung Yen und den damit verbundenen hohen Umtauschkurs in andere Währungen reagieren. Um den nicht eben lukrativen Export von Fahrzeugen aus Japan auszugleichen, erwägt Toyota den Export von Fahrzeugen aus Europa nach Korea.

Besonders der südkoreanische Markt liegt dabei im Augenmerk der Japaner. Da Toyota keine Produktionsstätte in Südkorea besitzt, werden die dort verkauften Fahrzeuge schon heute aus den USA dorthin verschifft.

Da ist es auch logisch, dass in Europa produzierte Modelle, speziell kleine Diesel, nach Korea gebracht werden. Da in Korea die Benzinpreise auf einem sehr hohen Niveau liegen, steigen dort immer mehr Kunden auf Diesel um. Für das Jahr 2012 hofft der japanische Automobilkonzern seine Absätze in Südkorea auf diese Art und Weise verdoppeln zu können. Insgesamt hofft man auf über 20 000 Fahrzeuge, von denen rund 7 000 Modelle der Luxusmarke Lexus zuzurechnen sind.

Zudem weitet Toyota seine Zusammenarbeit mit koreanischen Unternehmen immer weiter aus. Neben dem Reifenhersteller Hankook entwickeln die Japaner mit LG ein neues Navigationsgerät. Enge Verbindungen bestehen auch zu Samsung.

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