Unfallkamera als elektronischer Augenzeuge
Unfallkamera als elektronischer Augenzeuge Bilder

Copyright: Mio

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In Flugzeugen speichert die Blackbox Daten wie Flughöhe und Geschwindigkeit sowie Kurs und Funkverkehr. Damit lassen sich die Umstände eines technischen Defektes oder Unfalls rekonstruieren. Auf der Straße sind Autofahrer bisher bei einem Crash auf Augenzeugen angewiesen.

Diese Aufgabe soll zukünftig nun die Autounfallkamera Mivue des Elektronik-Herstellers Mio übernehmen. Die rund 70 Gramm schwere Kamera wird hinter die Windschutzscheibe montiert und liefert hochauflösende Videos vom Verkehrsgeschehen. Mehrere Fahrspuren erfasst das 120-Grad-Weitwinkelobjektiv. Nach dem Starten des Motors startet auch das über den Zigarettenanzünder aufladbare Gerät die Aufnahme. Einzelne [foto id=“483353″ size=“small“ position=“left“]Filmsequenzen lassen sich auf einen Computer kopieren oder löschen. Nach einem Unfall ist Bearbeitung des Videomaterials nicht mehr möglich. Nimmt der eingebaute Beschleunigungssensor einen Aufprall oder eine plötzliche Richtungsänderung wahr, sperrt das System die Videos gegen ein nachträgliches Löschen.

Das Einstiegsmodell Mivue 338 mit 2-Zoll-Bildschirm kostet rund 100 Euro und ist im Fotomodus auch als tragbare Kamera zur Aufnahme von Unfallbeweisen zu verwenden. Zusätzliche Filmaufnahmen vom geparkten Auto macht das Modell Mivue 388 mit Bewegungsmelder für rund 200 Euro. Durch die GPS-Ortsbestimmung speichert das Gerät neben dem Video auch Richtung und Geschwindigkeit des Fahrzeugs sowie die GPS-Koordinaten. Die Funktion der Warnung vor Geschwindigkeitsmessgeräten hat der Hersteller für Deutschland und die Schweiz deaktivieren lassen.

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