Villeneuve verhandelt mit F1-Teams: Mehr Gladiatoren gesucht

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(motorsport-magazin.com) So oft wie Jacques Villeneuve in den vergangenen Wochen im F1-Fahrerlager anzutreffen war, ist klar: Der Ex-Weltmeister hat Blut geleckt und möchte wieder in die Formel 1 einsteigen. "Ich bin Rennfahrer und das werde ich immer bleiben. Deswegen schaue ich mich um", sagte Villeneuve gegenüber Autosprint.

"Fahren ist das Einzige, was mich interessiert und der ganze Blödsinn drum herum hilft mir: Durch das Testverbot sind erfahrene Piloten gefragt." Auch die drei Neueinsteiger und die offenen Fragen auf dem Fahrermarkt könnten Villeneuve eine Chance auf ein Comeback ermöglichen.

Selbst das Fahren an sich sieht Villeneuve wieder als Herausforderung an. "Ich sage es seit zehn Jahren: Verbietet die Boxenstopps, fahrt wieder mit Slicks und jagt die Elektronik zum Teufel." Einige dieser Wünsche erfüllen sich 2010. "So ist die Show besser. Es tut mir nur leid, dass die Boxenstopps für Reifenwechsel bleiben." Trotzdem: Villeneuve hat sich wieder in die F1 verliebt. "Denn der menschliche Aspekt zählt wieder etwas. Als ich die F1 verlassen habe, hat sie keinen Spaß mehr gemacht."

Das Fahren gefiel ihm noch, aber die Atmosphäre war nicht seine Welt. "Man verbrachte eine halbe Stunde mit dem Renningenieur und danach berechnete der Computer das Setup. Dann sagten sie dir: Sei ruhig und fahre." Das gefiel dem Kanadier nicht. Er sagt lieber seine Meinung. "Aktuell sieht die Atmosphäre von draußen genauso langweilig aus", sagt er. "Keiner sagt mehr etwas. Das fehlt den Fans. Die Leute wollen Gladiatoren sehen. Stattdessen hören sich alle an, als ob sie sich lieben."

adrivo Sportpresse GmbH

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