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Vor 60 Jahren: Die ersten Volkswagen Transporter rollen vom Band

Vor 60 Jahren: Die ersten Volkswagen Transporter rollen vom Band Bilder

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Volkswagen T 1. Bilder

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Vom Heck aus war zunächst nur der Motorraum zugänglich. Bilder

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1951 kam der bis heute berühmteste T 1 auf den Markt: der Samba-Bus mit Fenstern in den Dachholmen. Bilder

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Vier Monate nach dem Produktionsbeginn wird im Juni 1950 der Kombi vorgestellt. Bis zu acht Personen finden in ihm Platz. Bilder

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Heute vor 60 Jahren, am 8. März 1950, rollten in Wolfsburg die ersten zehn Volkswagen Transporter vom Band. Genau sechs Jahre später, nach rund 160 000 gebauten Exemplaren, übernimmt das neugebaute Werk in Hannover die Produktion des T1. Insgesamt sollen es bis ins Jahr 1967 mehr als 1,83 Millionen Bullis der ersten Generation in Deutschland gebaut werden sowie mehr als eine Million weitere Exemplare in Brasilien.

„Typ 29“

Bereits vor dem Produktionsstart im Frühjahr 1950 waren die ersten acht, in Handarbeit gefertigten Fahrzeuge des neuen Transporter, [foto id=“148666″ size=“small“ position=“right“]der intern unter dem Kürzel „Typ 29“ läuft, unterwegs gewesen. Die sechs Kastenwagen und zwei Kombis der Prototypen-Serie dienten Präsentationszwecken, sei es zu Kundenbefragung oder zur Pressearbeit.

Technik des Transporters

Die Technik des Transporters wird aus dem VW Käfer übernommen: Das bedeutet 25 PS für bis zu 750 Kilogramm Zuladung. Der 4,6 Kubikmeter große Laderaum des Transporters ist anfangs nur über zwei Klapptüren auf der rechten Seite zugänglich, ab Juni 1951 optional auch über ein zusätzliches Paar von links. Erst 1955, als das Reserverad ein Versteck hinter den Vordersitzen findet, und die Motorklappe um die Hälfte schrumpft, ermöglicht eine zusätzliche Klappe mit Fenster über dem Motorraum Zugriff zum Laderaum auch von hinten.

Weitere Neuerungen

Weitere Neuerungen erfolgen Anfang der Sechzigerjahre. Die Leistung ist auf 34 PS gestiegen, und dem Fahrer steht nun ein Einzelsitz zur Verfügung, der sich zudem verstellen lässt. Mit ihm finden zumindest kleinere Piloten eine angemessene Sitzposition.[foto id=“148667″ size=“small“ position=“left“] Am auffälligsten ist jedoch die erneute Erstarkung des Motors. Zuerst für den Export nach Amerika bestimmt, hält der 42 PS starke Boxer ab dem Kalenderjahr 1963 auch in die europäische Version Einzug. Mit dem 1,5 Liter großen Motor lassen sich unbeladen erstmals mehr als 100 km/h erreichen. Zwei Jahre vor dem Produktionsende steigt die Leistung noch einmal um zwei weitere PS. Außerdem laufen sämtliche Transporterversionen nun mit 12-Volt-Bordtechnik vom Band. Im Juli 1967 ist nach über 17 Jahren Bauzeit für die erste Generation des Transporters in Deutschland Schluss. In Brasilien allerdings, wo der T 1 seit 1957 ebenfalls vom Band läuft, wird er bis 2000 über eine Million Mal weitergebaut.

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