Audi

Vorstellung: Audi A6 Avant sorgt für Emotion und Fahrspaß

In diesen 28 Jahren hat es nicht an ehrgeizigen Versuchen gemangelt, die Ingolstädter von diesem Platz zu verdrängen. Vergeblich. Und auch die jetzt vorgestellte fünfte Generation des Audi A6 Avant, die Mitte März zu den Händlern kommt, wird es den Wettbewerbern wieder schwer machen, den Abstand zu verkleinern. Überzeugt sie doch nicht nur durch ihr sportives und gleichzeitig elegantes Design, sondern auch durch viel Platz und eine neue Variabilität im Laderaum sowie vor allem mit komfortablem, aber dennoch dynamischen Fahrverhalten.
Audi A6 Avant Foto: Auto-Reporter/Audi
Die Front mit dem Singleframe-Kühlergrill ist identisch mit der der Limousine, doch die seitliche Linienführung mit bekannter coupéhafter Dach- und neuer konturierter Schulterlinie lassen den Avant dynamischer als seinen Vorgänger aussehen. Dazu beigetragen haben auch die größeren Dimensionen. In der Länge wuchs der A6 um fast 14 Zentimeter auf 4,93m und in der Breite um fünf Zentimeter auf 1,86m, was sich im Innen- und Laderaum mehr als positiv auswirkt.
Vor allem die Fondpassagiere haben es eindeutig bequemer, und auch der Kofferraum wuchs um 110 auf 565 Liter. Die gesamte Laderaumkapazität bei umgelegter Rückbank stieg um 70 auf 1660 Liter, was zwar kein Klassenbestwert ist, aber in der Regel mehr als ausreichen sollte. Zudem ist der glattflächige Boden 1,05 Meter breit und bietet durch zwei seitlich eingelassene Befestigungsschienen mit vier verschieb- und versetzbaren Verzurr-Ösen – fast – jede Möglichkeit, Gepäck unterschiedlichster Größe clever und sicher zu verstauen.
Klare Sportlichkeit und Ergonomie in Reinkultur zeichnen den wie stets bei Audi nicht nur mit hochwertigen Materialien, sondern auch äußerst akkurat verarbeiteten Innenraum aus. Der Fahrer hat im neu gestalteten Cockpit alle Anzeigen gut im Blick und kann sich hinter dem drei- oder vierspeichigen Lenkrad auf dem angenehm straff gepolsterten, viel Seitenhalt bietenden Sitz auf das konzentrieren, was man eigentlich im A6 immer machen möchte: Autofahren.
Als Antriebsquellen stehen dazu wahlweise drei Benzin-Motoren (2.4 V6, 3.2 V6 FSI und 4.2V8) mit 130 kW (177 PS) bis 246 kW (335 PS) sowie drei Selbstzünder (2.0 TDI, 2.7 V6 TDI und 3.0 V6 TDI) mit 103 kW (140 PS) bis 165 kW (225 PS) zur Verfügung.
Neu ist der 2,7-Liter V6-Diesel, der sich in Zukunft besonderer Beliebtheit erfreuen dürfte. Er überzeugt bei einem zwischen 1400 und 3300 U/min in fast jeder Fahr-Situation verfügbaren üppigen Drehmoment von 380 Newtonmetern und zeichnet sich dank Piezo-Inline-Injektoren auch durch maßvollen Verbrauch aus. Die von Audi angegebenen sieben Liter werden allerdings in den meisten Fällen wohl nicht erreicht werden, da das Triebwerk durch seine fast lautlose, aber dennoch fulminante Kraftentfaltung zu etwas flotterem Tempo verführt.
Eine ungefährliche Verführung allerdings, da der A6 dank einer um 25 Prozent höheren Torsionssteifigikeit und dem weiter entwickelten Fahrwerk mit Vierlenker-Vorderachse und der spurgesteuerten Trapezlenker-Hinterachse in Verbindung der guten Straßenkontakt vermittelnden Lenkung (geschwindigkeitsabhängige Servotronic) auch in engen Kurven seine sicheren Dienste tut. Optional gibt es neu jetzt auch die Luftfederung, wobei die Kombination mit dem elektronisch geregeltem Dämpfersystem bei gleichzeitig hohem Komfort ein noch sportlicheres Handling ermöglicht.
Neben der kompletten Sicherheitsausstattung inklusiv einem weiter entwickelten ESP und umfangreicher Komfort-Ausstattung (unter anderem Klimaautomatik, Regen- und Lichtsensor, elektromechanische Parkbremse) hat das alles auch seinen Preis. Den 2,4-Liter-Benziner gibt es ab 35 700 Euro, den von uns vornehmlich gefahrenen 2,7-Liter-Diesel ab 38 900 Euro.
Rechnet man einige zusätzliche Dinge wie Xenon-Kurvenlicht, Navigations-System oder die radargestützte Distanzkontrolle hinzu, nähert man sich schnell der 50 000.- Euro Grenze. Dennoch sollte das von Audi mit insgesamt 60 000 Einheiten ausgegebene Verkaufsziel für dieses Jahr -davon gut die Hälfte in Deutschland – durchaus realistisch sein. (hhg)
Von Frank Braun
3. Februar 2005, Quelle: Auto-Reporter

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