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VW Design Vision GTI – Vier Räder für ein Halleluja
VW Design Vision GTI  - Vier Räder für ein Halleluja Bilder

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Die C-Säulen und die Seitenschweller wachsen buchstäblich aus einer Kunststoffschale, um mit dieser schlanken und eleganten Lösung die breitere Spurweite der speziellen 20-Zoll-Bereifung einzufangen. Vorne steht der Design Vision GTI auf 235er-, hinten auf Bilder

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Der immense Vorwärtsdrang wird über ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG) an alle vier Räder verteilt. Dass die Tachonadel die Zahl 300 touchieren soll, nimmt man dem weiss-schwarzen Geschoss ebenso ab, wie die Angabe, dass es den Satz von 0 auf 100 km/ in 3,9 Bilder

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Im kompakten Innenraum trägt die Designvision unmissverständlich einen kühl-grauen Rennoverall mit Schalensitzen und Karbonoptik für die Oberflächen. Bilder

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Ein direkteinspritzender Benziner mit doppelter Turboaufladung, 370 kW/503 PS Leistung, das maximale Drehmoment von 560 Newtonmetern liegt bei 4.000 bis 6.000 U/min. Bilder

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VW Design Vision GTI - schon im Stand schnell Bilder

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Natürlich fährt dieser GTI schneller, als die Polizei erlaubt. Aber die Herren vom Los Angeles Police Department hatten andere Sorgen. Sie übten am anderen Ende des abgesperrten Areals die Kunst der Verfolgungsjagd. Gegenüber den verbeulten Ford Crown Victorias mit bulligen 200 PS wirkte die Studie Design Vision GTI von Volkswagen wie eine unheimliche Begegnung der dritten Art. Im Sommer hatte sich das Konzeptfahrzeug beim traditionellen Treffen am Wörthersee noch von der Fangemeinde der schnellsten Volkswagen feiern lassen. Jetzt hatte die Studie im Rasierklingendesign einen Auftritt auf der Messe in Kalifornien. Aber ihre Schöpfer gewährten ihr dennoch einen kurzen Ausflug auf den Asphalt – wenngleich mit gedrosseltem Schub.

Vielleicht sind die Polizisten, die in der Metropole des American Way of Drive ihren Dienst versehen, einfach abgeklärter. Aber wenn dieser V6-TSI startet,[foto id=“491178″ size=“small“ position=“right“] dann lässt das kehlige Dröhnen aus den beiden Endrohren keinen Zweifel an der Kraft, die hier entfesselt werden könnte, wenn man denn dürfte. So konnte der Über-GTI auf der kurzen Strecke zum kleinen Pylonen-Slalom nur akustisch auf sein Datenblatt verweisen. Als da wäre: ein direkteinspritzender Benziner mit doppelter Turboaufladung, 370 kW/503 PS Leistung, das maximale Drehmoment von 560 Newtonmetern liegt bei 4.000 bis 6.000 U/min. Der immense Vorwärtsdrang wird über ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG) an alle vier Räder verteilt. Dass die Tachonadel die Zahl 300 touchieren soll, nimmt man dem weiss-schwarzen Geschoss ebenso ab, wie die Angabe, dass es den Satz von 0 auf 100 km/ in 3,9 Sekunden bewältigt. Das 3,0-Liter-Kraftwerk der Studie hat nicht nur einen Liter Hubraum mehr, es verdoppelt auch die Leistung des aktuellen GTI der siebten Golf-Generation (162 kW/220 PS) und legt noch ein paar Pferdchen drauf.

[foto id=“491179″ size=“small“ position=“left“]Möglichen Zukunft des nächsten GTI

Dass das Team unter Leitung von Volkswagens Designchef Klaus Bischoff bei dieser Vision einer möglichen Zukunft des nächsten GTI bereits beim Entwerfen viel Freude gehabt haben muss, sieht man an jedem Detail. Das Concept wirkt, als wollte es sich schon vor dem Start aus seiner Haut schälen. Eine optische Täuschung, denn die C-Säulen und die Seitenschweller wachsen buchstäblich aus einer Kunststoffschale, um mit dieser schlanken und eleganten Lösung die breitere Spurweite der speziellen 20-Zoll-Bereifung einzufangen. Vorne steht der Design Vision GTI auf 235er-, hinten auf 275er Pneus. Das Konzeptfahrzeug, das mehr sein soll, als ein Show Car, ist gespickt mit schwarzen Blenden. Diese „Blades“ – oder Klingen – wie man sie[foto id=“491180″ size=“small“ position=“right“] bei Volkswagen nennt, flankieren vorne den mattschwarzen Grill und werden ebenfalls als Stilmittel am Heck eingesetzt. Einziger aber wirkungsvoller Farbakzent sind die roten Bremssättel. Wie ein Vexierbild schimmert als optischer Stichwortgeber der aktuelle GTI dennoch immer wieder durch.

Unmissverständlich sportlich

Im kompakten Innenraum trägt die Designvision unmissverständlich einen kühl-grauen Rennoverall mit Schalensitzen und Karbonoptik für die Oberflächen. Das kleine, nach unten abgeflachte Lenkrad ist griffig und hat wie im Motorsport einen Knopf für drei Fahrwerkseinstellungen. Die tiefe, breite Motorhaube, unter der sich der quereinbaute Sechszylinder verbirgt, taucht unter dem Blick vom Fahrersitz nach vorn weg.

[foto id=“491181″ size=“small“ position=“left“]Ein kostbares Einzelstück

Was dieses Auto alles könnte, muss Vorstellung bleiben, schliesslich ist es ein kostbares Einzelstück. Die paar Meter konnten natürlich auch GTI-Kenner Hans-Joachim Stuck nicht wirklich genügen, aber sie begeistern ihn. Für ein paar Testrunden stand auch der wie ein Raumgleiter wirkende Hybrid XL1 von Volkswagen zur Verfügung und markierte in der Waagschale zwischen Leidenschaft und Vernunft die Seite, die für das Auspendeln der Verheissungen sorgen muss. Fünfzig Exemplare der Vorserie sind schon gebaut, und die restlichen 200 Stück beinahe verkauft, wie zu hören war. Und wenn´s mal auch in Zukunft ein bisschen mehr sein soll, dann wird es immer einen GTI geben.

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